Grün-Weiß Männer mit Sieg in letztem Spiel der Hinrunde

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Nach dreiwöchiger Pause ging es für die erste Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. Zum letzten Pflichtspiel 2017 und gleichzeitig zum letzten Hinrundenspiel zur Oberligareserve der HG 85 Köthen. Die Devise war klar, man wollte das Jahr 2017 mit einem Sieg krönen um als Spitzenreiter der Verbandsliga-Süd in die Weihnachtszeit zu gehen. Ohne Kevin Auer, welcher auf Grund von Schulterprobleme passte und Christian Hohaus, welcher sein Debüt für DIE ZWEITE gab bat 18:00 Uhr die HG zum Auswärtsspiel und der Gastgeber zeigte sofort wer in der Heinz-Fricke-Halle das Sagen hat. In der Anfangsviertelstunde merkte man den Lutherstädtern die dreiwöchige Pause eher an als den Gastgebern. Köthen hatte in der zu Beginn des Spiels leichtes Spiel im Angriff und nutzte die schlechte Absprache im Wittenberger Defensivverbund bis zur vierten Minute für einen 4-0 Lauf aus. Als besonders effizient erwies sich das Zusammenspiel Aufbaureihe und Kreis auf der Seite der Hausherren. Matej Ivankovic konnte im Gegenzug in der vierten Minute das erste Tor der Wittenberger zum 4-1 erzielen. Wittenberg fand schwer in die Partie und im Angriff wirkte man zunächst zu einfallslos und stellte die Köthener, welche sehr körperbetont deckten, vor keine großen Probleme.

In den eigenen Defensivreihen fing man sich nun etwas doch die hausherren konnten über die Stationen 5-1, 6-2 bis zum 7-3 in der achten Minute einen Vier-Tore-Vorsprung verwalten. Doch nach und nach fanden die Lutherstädter besser ins Spiel und durch zwei schnelle Tore von Ivankovic und Kummer konnte man erstmals auf 7-5 (10´) verkürzen, eh man in der 14.Spielminute den 8-8 Ausgleichstreffer erzielte. Durch zwei weitere Treffer von Ivankovic drehte man nun das Spiel zum 8-10 (16`). Insgesamt war Wittenbergs Nummer 92 mit 12 Treffern bester Werfer an diesem Tag. Köthen konnte nochmals auf 9-10 verkürzen, eh der Tabellenführer das Tempo anzog. Über ein schnelles Umschalt- sowie Konterspiel baute man den Vorsprung bis zur Halbzeitpause auf 11-17 aus.

In Durchgang zwei mahnte Trainer Zubrzak seine Schützlinge, nicht zu leichtfertig mit diesem Vorsprung umzugehen. Der Tabellenführer lies nun aber nichts mehr anbrennen und baute den Vorsprung über die Stationen 11-18, 12.20, 13-22, 15-25 bis zum 20-33 in der 48.Spielminute kontinuierlich aus. Köthen reagierte mit einer Auszeit um den Lauf der Wittenberger zu unterbinden. Diese Auszeit zeigte Wirkung und die Lutherstädter sollten bis zum Ende des Spiels nur noch einen Treffer erzielen. Köthen konnte nun das Ergebnis ansehnlicher gestalten und verkürzte bis zum Schlusspfiff noch auf 28-34. Natürlich war man auf Wittenberger Seite mit den letzten 12.Spielminuten überhaupt nicht zufrieden und solche Nachlässigkeiten im Angriff darf man sich in den kommenden Spielen nicht mehr erlauben. Dennoch reichte der Vorsprung aus um den Sieg ins Ziel zu bringen.

Damit beendet man die Hinrunde und das Jahr 2017 mit 12 Siegen und nur einer Niederlage auf dem ersten Tabellenplatz. Lediglich in der schiefsten Halle der Liga musste man Punkte liegen lassen, doch man freut sich jetzt schon auf das Rückspiel gegen Erdeborn, sowie eine mögliche Revanche. Die Stadthalle Wittenberg wurde zur Festung und bis auf das Spiel gegen Landsberg, wusste man in allen Heimaufgaben souverän zu überzeugen.

Nun genießt das Team die verdiente Winterpause, doch ganz ohne Handball geht es auch nicht. Natürlich wird das Training fortgesetzt und es wird weiter hart gearbeitet um für die schwere Rückrunde gewappnet zu sein.

Ein kleines Handballhighlight bieten wir euch noch. Vom 27.12. bis 29.12.2017 findet unser traditionelles Weihnachtsturnier statt. Die erste Männermannschaft wird dazu am 29.12.2017 den zweiten Pokal der KfZ Innung austragen.

Das nächste Punktspiel bestreitet das Team am 14.01.2017. Zum Rückrundenauftakt reist man gleich zum schweren Auswärtsspiel nach Landsberg.

Für Grün-Weiß siegten im letzten Hinrundenspiel Nnorbert Keserü und Alexander Faust im Tor, Zsolt Hetzmann(1), Kevin Auer, Max Giese(1), Sebastian Engel(4), Lukas Knape(7), Tim Kummer(4), Erik Kunert, Kristof Duber(5), Matej Ivankovic(12), Alexander Böhm

Erik Kunert