Grün-Weiß Männer mit souveränen Heimauftritt gegen den SV Blau-Rot Coswig

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Am Samstag feierte die erste Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg einen souveränen 38-19 Heimerfolg gegen Tabellenschlusslicht SV Blau-Rot Coswig. Im Vorfeld der Partie wurde eine Schweigeminute zu Ehren des verstorbenen Lothar Giersch gehalten.

Mit den Gedanken bei Lothar ging es dann in die Partie und die Grün-Weißen begannen wie die Feuerwehr. Gleich der erste Angriff der Gäste aus Coswig konnte abgewehrt werden und im Gegenzug eröffnete Matej Ivankovic den Torreigen zum 1-0. Im Gegenzug konnte Coswig in Person von Max Koppe zum 1-1 ausgleichen, ehe es erneut Ivankovic war, welcher zum 2-1 traf. Coswig hatte nochmals die Gelegenheit per 7-Meter auszugleichen, doch hier konnte sich Keeper Faust mit einer Parade auszeichnen und Yury Pishchukhin, erhöhte zum 3-1(6.Spielminute). Coswig konnte nochmals auf 4-2 verkürzen, doch mit einem 4-0 Lauf zeigten die Grün-Weißen schnell, dass es an diesem Samstag in der heimischen Stadthalle für die Coswiger nichts zu holen gibt. Die Grün-Weißen agierten sehr stabil mit der gewohnten 5-1 Deckung, welche die Blau-Roten vor eine große Herausforderung stellte. Coswig versuchte es mit Würfen aus der zweiten Reihe, welche den Keepern Faust und Keserü wenig Probleme bereiteten bzw. teilweise durch sehr gute Blockarbeit gestoppt wurden. Im Gegenzug forcierten die Hausherren das schnelle Umschaltspiel über die zweite Welle. Hier wurden sehr gute Torchancen heraus gespielt und über die Stationen 8-3, 9-4, 10-5 bis zum 14-6 in der 20.Spielminute wuchs der Vorsprung auf acht Tore. Als besonders Treffsicher erwies sich an diesem Tag Wittenbergs Nummer sieben, Kevin Auer. Am Ende des Spiels markierte er mit 13 Treffern seine persönliche Bestleistung in dieser Saison. Immer wieder war ein ein sicherer Vollstrecker im Tempogegenstoß oder von der linken Außenbahn. In der Deckung standen die Hausherren weiterhin solide, im Angriff schlichen sich aber einige Nachlässigkeiten ein. So ließen die Wittenberger an diesem Tag wieder zahlreiche Chancen liegen und man verwaltete bis zum Pausentee eine 7-Tore-Führung. Beim Stand von 17-10 wurden die Seiten gewechselt.

Den zweiten Durchgang nutzte Trainer Zubrzak sofort um jedem Spieler seine Einsatzzeit zu geben. So war für Ivankovic, Engel, Faust und Knape nach 30 Minuten bereits Feierabend. Max Giese durfte nun auf der Mitte ran und zeigte dass er ein kluger Spielmacher ist. Durch schnelle Kombinationen setzte er seine Nebenleute Duber und Pishchukhin immer wieder sehr gut in Szene und war auch selbst ein sicherer Vollstrecker. Pishchukhin, sonst auf rechts Außen zu finden, durfte nun im rechten Rückraum ran und steuerte sieben Treffer bei. So wuchs der Vorsprung in der 40.Spielminute erstmals auf zehn Tore (24-14). Dies zeigt, dass die vorgenommenen Wechsel dem Spiel keinen Abbruch brachte. Im Gegenteil, Wittenberg konnte den Vorsprung kontinuierlich und Tor um Tor ausbauen. Vor allem durch Tempogegenstöße in Person von Kevin Auer und Tim Kummer und der zweiten Welle kam man nun immer wieder zu leichten Treffern. Coswig wirkte sichtlich geschlagen und wusste nun weniger Antworten auf das Spiel der Hausherren. In der 47.Spielminute stand es 30-15. Bis zum Schlusspfiff wuchs der Vorsprung über die Stationen 32-16, 35-18 bis zum Schlusspunkt 38-19 auf 19 Tore an. Am Ende feierten die Grün-Weißen, zusammen mit den zahlreichen Fans einen souveränen Heimerfolg. Damit bleibt das Team im siebenten Heimspiel in der Wittenberger Stadthalle ungeschlagen.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die knapp 250 Zuschauer, welche wieder für eine hervorragende Atmosphäre sorgten und das Team lautstark unterstützten. Wir hoffen auch am kommenden Wochenende auf diese Unterstützung von den Rängen. Dann steht das Heimspiel gegen die HSG Wolfen 2000 auf dem Programm.

Für Grün-Weiß siegten Alexander Faust und Norbert Keserü im Tor, Zsolt Hetzmann(4), Kevin Auer(13), Max Giese(1), Sebastian Engel(1), Lukas Knape(1), Maximilian Wehner(1), Yury Pishchukhin(7), Tim Kummer(1), Stephan Schmidt, Erik Kunert, Kristof Duber(3), Matej Ivankovic(6)

Alexander Faust