Am Samstag stand für die erste Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. Nach längerer Zeit wieder ein Auswärtsspiel auf dem Plan. Die Reise ging zur Drittligareserve des SV Anhalt Bernburg, die Wappiche. Auf dem Papier waren die Rollen klar verteilt, die Lutherstädter reisten als klarer Favorit in die Bruno-Hinz Sporthalle. Um 16:00 Uhr ging es in die Partie. Der erste Angriff gehörte den Gästen, welcher nicht genutzt werden konnte. Im gegenzug konnte der Angriff der Wappiche abgefangen werden und per Tempogegenstoß eröffnete Matej Ivankovic in der zweiten Spielminute das Torewerfen. Bernburg konnte die erste Viertelstunde sehr ausgeglichen gestalten. Die Hausherren versuchten über lang vorgetragene Angriffe und Anspiele an den Kreis, welche meist zu 7-Meter führten, zu Torerfolgen zu kommen. In der besagten Anfangsviertelstunde gelang dies noch sehr gut. So wurden den Bernburgern insgesamt neun Siebenmeter zugesprochen. Auf der Gegenseite kamen die Grün-Weißen immer wieder über die zweite Welle oder gutem Kombinations- und Wechselspiel zu leichten Torerfolgen.Dennoch blieben die Wappiche, zunächst über die Stationen 4-3, 6-7, 8-8, bis zum11-13 in der 19.Spielminute auf Schlagdistanz. Dann erhöhten die Grün-Weißen allmählich das Tempo. In der Defensive stand man nun sehr solide und man zwang Bernburg zu unvorbereiteten , teilweise hamrlosenTorwürfen aus der zweiten reihe. Im Gegenzug wurden die harmlosen Abschlüsse der Hausherren, sofort per Tempogegenstoß bestraft. Hier erwiesen sich Matej Ivankovic und Tim Kummer als besonders treffsicher. So erhöhte man mit einem 7-1 Lauf bis kurz vor der Pause auf 11-20. Beim Stand von 14-21 wurden dann die Seiten gewechselt.
In Durchgang zwei sollten die Grün-Weißen nochmals das Tempo erhöhen und den Vorsprung weiter ausbauen. Man startete mit einem 6-2 Lauf in die zweite Halbzeit und in der 40.Spielminute erhöhte man den Vorsprung erstmals auf zehn Tore (17-27). Die Wittenberger wirkten sehr fit und konzentriert und bestraften jeden Ballverlust der Hausherren mit Tore durch die zweite Welle und per Tempogegenstoß. Trainer Zubrzak erlaubte sich nun munter durchzuwechseln und jedem Spieler seine Einsatzzeiten zu geben. Dies brachte dem Spiel keinen Abbruch. Abwehrchef Erik Kunert durfte nun auf halblinker Position ran und steuerte zwei Treffer bei. Auf halbrechter Position war es immer wieder Lukas Knape, welcher sicher aus der zweiten reihe vollstreckte und sehr viel ackerte. So konnten sich auf Grün-Weißer Seite, am Ende fast alle Spieler in die Torschützenliste eintragen. Bernburg wusste den Tempogegenstößen der Grün-Weißen nur noch wenig entgegen zu bringen und versuchte den Vorsprung, im dem man versuchte etwas das Temo zu drosseln, nicht weiter anwachsen zulassen. Doch vom 17-27 (40.) erhöhte man bis zur 52.Spielminute auf 20-34. Mit noch acht Minuten auf der Uhr war nun das Ziel endlich mal die 40 Tore voll zu machen. Schon oft ist man in dieser Saison an dieser Marke gescheitert. Mit noch 20 Sekunden auf der Uhr und beim Stand von 24-39 gingen die Grün-Weißen in den letzten Angriff. Vier Sekunden vor Schluss netzte dann Lukas Knape zum viel umjubelten 24-40 Schlussresultat ein.
Am Ende bejubelten die Grün-Weißen, in einem Spiel gegen sehr faire Wappiche aus Benrburg, einen in der Höhe verdienten Auswärterfolg. Die Wappiche versuchten das Spiel gegen den Spitzenreiter so lange wie möglich offen zu gestalten, was vor allem in der Anfangsviertelstunde sehr gut gelang. Gegen Ende des ersten Durchgangs übernahmen dann die Gäste das Tempo und Bernburg konnte nicht mehr entscheidend folgen.
Den Wappichen wünschen wir an dieser Stelle maximale Erfolge für die kommenden schweren Aufgaben im Klassenerhalt. Bleibt dran Jungs, ihr gehört einfach in die Verbanfdsliga!
Die Grün-Weißen dagegen dürfen sehr fokussiert und vor allem motiviert auf das nächste Spiel schauen. In der heimischen Stadthalle empfängt man am kommenden Wochenende die Fichte Erdeborn. Gegen die Erdeborner hat man noch eine kleine Rechnung offen, da man im Hinspiel eine unnötige Niederlage kassierte.
Für grün-Weiß siegten Alexander Faust und Norbert Keserü im Tor, Zsolt Hetzmann(3), max Giese(3), Lukas Knape(8), Yury Pishchukhin(4), Tim Kummer(5), Erik Kunert(2), Kristof Duber(2),Matej ivankovic(12), Alexander Böhm







