Wittenberg unterliegt Staßfurt 33:37 (13:19)
Der SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz hat sein Heimspiel gegen den Tabellenvierten HV Rot-Weiß Staßfurt mit 33:37 verloren. Trotz einer kämpferischen Leistung und 33 geworfenen Toren reichte es am Ende nicht, um gegen die durchschlagsstarken Gäste zu bestehen.
Wittenberg erwischte zwar den besseren Start und führte früh durch Treffer von Josias Liehr und Philipp Gehlert, doch Staßfurt übernahm schnell die Kontrolle. Nach einem 1:0 lief Wittenberg bereits ab der 3. Minute einem Rückstand hinterher, weil Staßfurt mit hoher Effizienz aus dem Rückraum und vom Kreis traf. Besonders Tim Steffen war mit seinen sicher verwandelten Siebenmetern und insgesamt acht Toren kaum zu stoppen. Zwischen der 7. und 12. Minute erzielten die Gäste fünf Treffer in Serie und setzten sich auf 5:9 ab. Wittenberg blieb dank Gehlert und Hernig offensiv zwar präsent, ging aber mit 13:19 in die Kabine. 
In der zweiten Halbzeit zeigte das Team von Trainer Martin Strnad Moral und steigerte sich deutlich. Philipp Gehlert drehte weiter auf und war mit insgesamt zehn Toren bester Werfer der Partie. Unterstützt wurde er von einem stark aufspielenden Pascal Hernig, der immer wieder Lücken fand. Auch Ole Schulz gelangen wichtige Treffer, durch die Wittenberg zwischendurch auf vier Tore herankam. Doch defensiv fand man kein dauerhaftes Mittel gegen Staßfurts breite Angriffsreihe. Sobald die Grün-Weißen verkürzten, antworten die Gäste mit schnellen Gegentoren. Besonders die vielen Siebenmeter für die Gäste – acht Stück, alle verwandelt – hielten Staßfurt konstant in Führung.
In der Schlussphase erhöhte Wittenberg noch einmal den Druck und kam durch Tore von Elias, Schulz und Hernig auf 30:34 heran, doch Staßfurt brachte den Vorsprung routiniert über die Zeit. Am Ende stand ein 33:37, bei dem die Offensivleistung stimmte, die Abwehr aber über weite Strecken zu offen war.
Für Wittenberg spielten:
Baum, Diestelberg, Jähnke, Beyer (1), Dubro, Elias (3/1), Gehlert (10), Giese, Hernig (8), Kolak (1), Krömke (1), Kwoczalla (1), Liehr (3), Matysiak, Pavlicek, Schulz (5)







