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Erfolgreiches Saisonfinale – Tag des Abschieds

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Am letzten Sonntag fand das Saisonfinale der ersten Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. statt. In heimischer Halle empfing die erste Männermannschaft die Oberligareserve der HG 85 Köthen. Vor Spielbeginn wurden Mannschaften für ihre Leistung geehrt, aber auch Verabschiedungen durchgeführt. Einen sehr emotionalen Abschied gab es für unsere Frauenmannschaft. Das Team wird in der kommenden Spielzeit pausieren und nicht am Spielbetrieb teilnehmen.

Abschied gab es auch bei Spielern der ersten Männermannschaft. Mit Steffen Bley und Kristof Duber verlassen zwei Spieler den SV Grün-Weiß. 20 Jahre trug Steffen Bley das Dress der Grün-Weißen, durchlief alle Jugendteams und konnte sich in die Mannschaft der ersten Männer etablieren. Hier zeigte er in allen Spielklassen sein können und auch in den schwierigen Zeiten stand er seinem Team immer zur Verfügung. Zuletzt war er im Team der zweiten Mannschaft unterwegs, aber dennoch immer auf Abruf für Team 1. An dieser Stellen möchten wir uns nochmals für die geilen Jahre mit dir bedanken und wünschen dir für deinen weiteren Weg alles Gute. Auch für Kristof Duber war es das letzte Spiel im Grün-Weiß Trikot. Bereits nach zwei Jahren gönnt sich Wittenbergs Nummer 77 eine Auszeit. Wir bedauern diese Entscheidung sehr, da mit Kristof eine große Lücke im Aufbauspiel des Grün-Weiß entsteht. Dennoch wünschen wir auch ihm alles erdenklich Gute und insgeheim hofft man auf eine Rückkehr zu den Grün-Weißen. 😉

Nach den obligatorischen Verabschiedungen wurde dann Handball gespielt. Steffen Bley durfte zum Abschied die ersten 30 Minuten das Wittenberger Tor hüten. Vor knapp 300 Zuschauern gingen die Grün-Weißen in der zweiten Spielminute 1-0 in Führung. In der Folge konnte Köthen ausgleichen und es entwickelte sich eine ausgeglichene erste Halbzeit. Kurz zusammengefasst legten die Grün-Weißen stets vor und Köthen glich aus. So wechselte in den Anfangsminuten auch mehrmals die Führung. Beim Stand von 3-4 bzw. 5-6 waren die Köthener in Front. Doch Wittenberg egalisierte diese Führung der Gäste und ging jedes mal selbst in Front. Bis zur Halbzeitpause leisteten sich beide Mannschaften einen Schlagabtausch und niemand konnte sich entscheidend absetzen. Beim Stand von 16-14 wurden die Seiten gewechselt.

In Durchgang zwei nahm man sich vor den vielen Zuschauern eine souveränere Vorstellung zu bieten. Lukas Knape erhöhte sofort zum 17-14. Im Gegenzug verkürzte Köthen auf 17-15. Zugleich war es für Steffen Bley die letzte Aktion im Dress der Grün-Weißen. Unter sehr viel Applaus wurde Wittenbergs Nummer 17 ausgewechselt. Die letzten 30 Minuten teilten sich dann Faust und Keserü. Zunächst blieb die Partie ausgeglichen und beim Stand von 20-17 in der 35.Spielminute blieb Köthen in Schlagdistanz. Dann erhöhten die Hausherren das Tempo. Aus einer kompakten Abwehr heraus wurde nun das Konterspiel und die zweite Welle forciert. So wuchs der Vorsprung bis zur 39.Spielminute auf 23-18. Dann bekam Kristof Duber seinen Moment und erzielte zwei sehenswerte Treffer zum 24-18 bzw. 25-18 (41´). Kontinuierlich wurde der Vorsprung nun ausgebaut und Köthen konnte das Tempo der Wittenberger nicht mehr folgen. Besonders Tim Kummer(8 Tore), als auch Kevin Auer(6 Tore) waren per Tempogegenstoß erfolgreich. Lukas Knape, immer wieder treffsicher aus der zweiten Reihe, war mit neun Treffern erfolgreichster Werfer der Grün-Weißen. So wuchs der Vorsprung bis zur 46.Spielminute auf 30-21. Bis zum Schlusspfiff sollte man diesen Vorsprung nicht mehr hergeben. Beim Stand von 37-27 wurde das Spiel abgepfiffen. Am Ende jubelten die Grün-Weißen über eine erfolgreiche Saison und der Aufstieg wurde ausgelassen gefeiert.

Somit geht die Saison 2017/18 zu Ende. Eine erfolgreiche Spielzeit für unsere Grün-Weißen, welche nach vier Jahren Verbandsliga zurück in der Sachsen-Anhaltliga sind. Nun genießt das Team eine wohlverdiente Pause, eh die Vorbereitung für die kommende Saison startet.

Für Grün-Weiß im letzten Spiel der Saison waren siegreich: Steffen Bley, Alexander Faust und Norbert Keserü im Tor, Zsolt Hetzmann, Christian Hohaus(4), Kevin Auer(6), Max Giese(5), Paul Grasenack, Sebastian Engel(1), Lukas Knape(9), Tim Kummer(8), Erik Kunert(1), Kristof Duber(4), Alexander Böhm

Grün-Weißes Saisonfinale – Männer empfangen die HG 85 Köthen 2 zum letzten Spiel der Saison

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Die Meisterschaft und der Aufstieg ist den Männern des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. nicht mehr zu nehmen. Dennoch muss die Mannschaft am 06.05. ihr letztes Spiel der Verbandsliga-Saison 2017/18 bestreiten. Zu Gast wird die Oberligareserve der HG 85 Köthen sein. Im Rahmen dieses Spiels wurde von Vorstand und Verein ein kleines Saisonfinale für Zuschauer und Fans zusammengestellt. Bereits am Vortag (Samstag, 05.05.), bei den Wittenberger Radsporttagen, wird die erste Männermannschaft auf dem Wittenberger Marktplatz geehrt. Dafür fidnet sich das Team ab 18:30 Uhr auf dem Marktplatz ein um gemeinsam mit den Fans ein wenig zu feiern. Weiter geht es dann am 06.05. in der heimischen Wittenberger Stadthalle. Um 9:30 Uhr findet die Vorrunde der Schulmeisterschaften statt.

Ab 12:30 Uhr findet dann das vierte und letzte Mini-Turnier der F-Jugenden statt. Nachdem bereits drei Turniere von Coswig, Jessen und dem HBC ausgetragen wurden, sind die Grün-Weißen beim letzten Turnier Gastgeber. Dabei geht es für die Grün-Weißen noch um den Gesamtturniersieg.

Im Anschluss heißt es dann für die erste Männermannschaft das letzte mal Verbandsliga-Süd. Zu Gast ist die Oberligareserve der HG 85 Köthen. Die Köthener stehen einen Spieltag vor dem Saisonende auf Rang neun und sowohl Rang sieben, als auch Rang zehn ist für die Männer um Spielertrainer Groll noch in Reichweite. Köthen spielt in dieser Saison eine recht solide Saison und steht im gefestigten Mittelfeld. In den letzten fünf Spielen verbuchte das Team Zwei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage. Zuletzt gab es ein 29-29 Unentschieden gegen Tabellenschlusslicht Coswig. Auf Grün-Weißer Seite steht seit dem 21.04.2018 der Aufstieg in die Sachsen-Anhaltliga fest. Doch trotz des vorzeitigen Aufstiegs denkt niemand im Team daran Punkte abzugeben. Am letzten Wochenende gelang ein 22-30 Auswärtserfolg beim HV Rot-Weiß Staßfurt 2. Damit ist das Team um Trainer Zubrzak seit nun neun Spielen ungeschlagen und auch im letzten Spiel will man diesen Status nicht mehr hergeben. Anpfiff ist um 16:00 Uhr.

Vor Spielbeginn wird es noch die üblichen Verabschiedungen und Ehrungen geben. Dabei wird mit Steffen Bley ein langer Wegbegleiter den Verein verlassen. Von 1998-2018 trug er das Dress der Grün-Weißen und war zuletzt im Team der zweiten Mannschaft unterwegs. Auch Kristof Duber wird nach zwei Jahren beim SV Grün-Weiß, den Verein verlassen.

Wir freuen uns ein letztes mal in dieser Saison auf eine große Unterstützung von den Rängen und hoffen auf sehr viele Zuschauer.

Grün-Weiß Männer mit Rumpftruppe zum Auswärtssieg – 22-30 beim HV Rot-Weiß Staßfurt 2

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Am Samstag stand für die erste Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. das letzte Auswärtsspiel der Verbandsligasaison auf dem Plan. Unter dem Motto Tschüss Paul-Merkewitz-Sporthalle gastierte man bei der Oberligareserve des HV Rot-Weiß Staßfurt. Für die Staßfurter war es ein besonderes Spiel, denn es war das letzte Heimspiel der Rot-Weißen in ihrer Paul-Merkewitz-Halle. Trotz des Anlasses waren die Grün-Weißen, als frischgebackener Aufsteiger, nicht gewillt die zwei Punkte in der Merkewitz-Halle zu lassen. Dabei standen die Vorzeichen nicht all zu gut, denn gleich sechs Stammkräfte fehlten aus verschiedenen Gründen. Dennoch begannen die Lutherstädter gewohnt druckvoll ins Spiel und man lag schnell durch Treffer von Knape und Pishchukhin mit 0-2 (4.) in Front. Doch Matthias Loose bescherte den Staßfurtern, quasi im Alleingang, durch drei Treffer in Folge die erste Führung 3-2 (7.). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch indem zunächst Staßfurt vorlegte und Wittenberg nachzog (3-3, 4-3, 4-4, 5-4, 5-5, 6-5 und 6-6 in der 13.). Dann wechselte die Führung durch einen Treffer von Tim Kummer und nun waren es die Lutherstädter welche stes vorlegten. Bis zum 9-10 in der 17.Spielminute konnte der HV Anschluss halten. Dann ein kleiner Zwischenspurt der Grün-Weißen. Durch einen 3-0 Lauf und Treffern von Kummer, Giese und Auer setzte man sich auf 9-13 ab. Dieser Vorsprung konnte bis zum 11-15 Pausenpfiff gehalten werden. Das Fazit aus dem ersten Durchgang viel auf Seiten der Wittenberger etwas ernüchternd aus. Trotz der Führung war man mit dem gezeigten Spiel nicht sehr zufrieden. In der Defensive stand man zwar gewohnt souverän und sowohl Norbert Keserü als auch Alexander Faust zeigten gute Leistungen im Tor. Baustelle in Durchgang eins war die Offensive. Ein klares Kombinationsspiel war nicht immer zu erkennen und auch beim Abschluss fehlte manchmal etwas die Präzision. Etwas geschuldet war dies sicherlich auch dem vorzeitigen Aufstieg, wodurch der Druck im gesamten Team etwas nach lies.

Mit dem Willen es nun konsequenter anzugehen, gingen die Grün-Weißen in den zweiten Durchgang. Den ersten Treffer markierten aber die Hausherren. Doch durch drei Treffer in Folge wuchs der Vorsprung auf 12-18 bzw. 13-19 in der 38.Spielminute. Staßfurt konnte wieder auf vier Tore verkürzen (15-19) und über die Stationen 15-20, 16-20 bis zum 17-21 pendelte sich das Ergebnis bei vier Toren Vorsprung ein. In der 44.Spielminute zogen die Wittenberger erneut das Tempo an und Staßfurt konnte nun nicht mehr folgen. So wuchs der Vorsprung bis zur 52.Minute auf 18-25, welcher bis zum Schlusspfiff gehalten werden konnte. Beim Stand von 22-30 pfiff das unparteiische Gespann die Begegnung ab.

Damit sind die Grün-Weißen nun seit neun Spielen ungeschlagen und können beim Saisonfinale am kommenden Sonntag die Serie auf zehn ausbauen. Natürlich will man auch das letzte Spiel gegen die HG 85 Köthen 2 siegreich gestalten.

Für Grün-Weiß siegten: Alexander Faust und Norbert Keserü im Tor, Kevin Auer(3), Max Giese(6), Sebastian Engel(4), Lukas Knape(4), Maximilian Wehner(2), Yury Pishchukhin(7), Tim Kummer(4)

Grün-Weiß Männer in Staßfurt zum letzten Auswärtsspiel – Frauen mit Abschiedsspiel – Vorschau auf das kommende Wochenende

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Am kommenden Wochenende sind fast alle Grün-Weiß Mannschaften im Einsatz. Für viele Mannschaften außer unseren ersten Herren stehen die letzten Spiele der laufenden Saison auf dem Plan.

Für den aktuellen Aufsteiger in die Sachsen-Anhaltliga steht das letzte Auswärtsspiel der aktuellen Spielzeit auf dem Programm. Nachdem die Grün-Weißen am vergangenen Wochenende den Aufstieg in die Sachsen-Anhaltliga vorzeitig perfekt gemacht haben, wird man ohne großen Druck in die verbleibenden zwei Partien gehen. Zu Gast ist man bei der Oberligareserve des HV Rot—Weiß Staßfurt. Die Staßfurter stehen zwei Spieltage vor dem Ende der Saison auf Platz fünf der Tabelle. Die Mannschaft um Trainer Mario Kutzer wird bestrebt sein gegen den Spitzenreiter der Verbandsliga-Süd in der heimischen Merkewitzhalle beide Pluspunkte zu halten. Für die Staßfurter ist es ein besonderes Spiel, so wird es nämlich das letzte Spiel in der Merkewitzhalle sein, extra Motivation also. In der kommenden Saison wird man in eine andere Halle ziehen. Die Bilanz der Staßfurter aus den letzten fünf Spielen ist recht überschaubar. So verbuchte man drei Siege, sowie zwei Niederlagen. Besonders schmerzlich wird die Niederlage am vergangenen Spieltag gegen Schlusslicht Coswig gewesen sein. Damals unterlag man mit 28-27. Im Großen und Ganzen zeigen die Rot-Weißen aber eine ordentliche Verbandsliga-Saison und besonders in der heimischen Halle gilt das Team als stark einzuschätzen. Erst zwei Mannschaften konnten die Punkte aus Staßfurt entführen. Für unsere Grün-Weißen ist die Devise klar, trotz des vorzeitigen Aufstiegs will man die zwei Punkte mit in die Lutherstadt bringen. Seit nun acht Spielen sind die Grün-Weißen ungeschlagen und man will diese Serie bis Saisonende nicht reißen lassen. Gegen Staßfurt stehen die Vorzeichen aber nicht ganz so gut, denn mit Matej Ivankovic, Erik Kunert, Alexander Böhm und Zsolt Hetzmann werden gleich vier wichtige Akteure fehlen. Besonders werden diese Spieler in der Defensive vermisst. Dennoch besitzt das Team die nötige Qualität um diese Ausfälle zu kompensieren. Wenn man am Wochenende ähnlich agiert wie zuletzt beim WHV, sollte man den Staßfurtern Paroli bieten können.

Der letzte Anpfiff in der Paul-Merkewitz Sporthalle erfolgt am Samstag um 16:30 Uhr. Sicherlich wird dieses Duell ein würdiger Abschied für die Staßfurter und ihre Merkewitzhalle werden.

Kleiner Heimspieltag am Samstag in der Wittenberger Stadthalle

Am Samstag gehen gleich vier Wittenberger Mannschaften in der heimischen Stadthalle auf Punktejagd. Zu einem Tag der Entscheidung kommt es in der Anhaltliga der Jugend E. Im letzten Spiel der aktuellen Saison, wird das Titelrennen zwischen unserer E1 und der SG Kühnau ausgetragen. Kühnau, aktuell erster, geht dabei als kleiner Favorit in dieses Spiel. Den Dessauern reicht ein Unentschieden um den Ligagewinn perfekt zu machen. Für unsere E1 lautet die Devise, alles auf Sieg. Verspielte man sich einen kleinen Vorteil vergangenes Wochenende, wo man gegen Jessen verlierte, muss nun ein Sieg her um ebenfalls den Ligagewinn für sich zu entschieden. Egal wie das Spiel ausgehen wird, schon jetzt können unsere Jungs stolz auf ihre gezeigte Leistung sein. Trotzdem heißt es noch einmal alles geben und holt euch den Sieg! Anpfiff ist um 10:00 Uhr.

Um 14:00 Uhr bestreiten unsere D-Jungs ihr letztes Spiel der Saison. Zu Gast ist der aktuell Zweitplatzierte aus Biederitz. Für Biederitz geht es noch um die Vizemeisterschaft. Auf Seiten unserer D-Jungs will man das erste Jahr in der Sachsen-Anhaltliga mit einer ordentlichen Leistung beenden. Dabei macht das Hinspielergebnis Mut, unterlag man damals in Biederitz denkbar knapp mit 26-25.

Um 16:00 Uhr empfängt die ZWEITE die TSV Blau-Weiß Brehna zum letzten Spiel der Saison.

Um 17:30 Uhr wird es dann für unsere Frauen ein Tag des Abschiedes, denn in der kommenden Saison wird sich das Team um Trainer Enrico Auer ein Jahr Auszeit nehmen. Im letzten Spiel will man natürlich eine ordentliche Leistung zeigen und den Abschied aus der Anhaltliga mit einem Sieg antreten. Zu Gast ist der TSV Blau-Weiß Brehna. Auf dem Papier gastiert der Fünfte beim Siebenten, Spannung dürfte also vorprogrammiert sein. Über große Unterstützung von den Rängen, sowie einen würdigen Abschied von den Wittenberger Fans freuen sich unsere Mädels sehr!

Also ihr Grün-Weißen, im letzten Spiel der Saison heißt es nochmal alles geben und holt euch die Punkte!

Der SV Grün-Weiß Wittenberg/P. kehrt mit einem Auswärtserfolg beim Weißenfelser HV in die Sachsen-Anhaltliga zurück

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Die Freude am vergangenen Samstag war groß, als die knapp 20 mitgereisten Wittenberger Fans ihre Grün-Weiß Mannschaft bejubelten. Hatte man zuvor mit einem souveränen 22-38 Erfolg beim Weißenfelser HV den Aufstieg in die Sachsen-Anhaltliga perfekt gemacht, lagen sich Spieler und Verantwortliche in den Armen. Vier lange Jahre in der Verbandsliga hat diese Rückkehr gedauert, welche nun endlich vollbracht ist.

Die Mission vor Anpfiff war klar, mit einem Auswärtssieg beim WHV wollte man vorzeitig zurück in die Sachsen-Anhaltluga. Trainer Zubrzak konnte dabei auf einen vollen Kader bauen, sogar Paul Grasenack, welcher sonst als Perspektivspieler eingesetzt wurde, fand den Weg nach Weißenfels, um beim möglichen Aufstieg dabei zu sein. So ging es 16:00 Uhr in der „Hölle-West“ vor knapp 60 Zuschauer in die Partie. Der Auftakt der Grün-Weißen verlief nach Maß. Quasi im Alleingang war es Lukas Knape, welcher bis zur vierten Spielminute auf 0-3 vorlegte. In der Defensive fanden die Grün-Weißen schnell Zugriff und Alexander Faust im Grün-Weiß Gehäuse zeigte eine starke Leistung. Erst in der fünften Spielminute war es Yves Götzner, welcher für die Hausherren mit zwei Treffern 1-3, bzw. 2-3 verkürzte. Der WHV schien nun in der Partie angekommen und es entwickelte sich eine ausgeglichene Anfangsviertelstunde. Zwar konnte Yury Pishchukhin nochmals auf 2-4 erhöhen, doch durch einen drei-Tore-Lauf wechselte in der achten Spielminute die Führung zu Gunsten der Weißenfelser (5-4). Wittenberg konnte den Lauf des WHV unterbrechen und eroberte sich durch Treffer von Knape und Auer die Führung zurück (5-6). Die Hausherren reagierten sofort mit einer Auszeit um die taktischen Maßnahmen zu besprechen. Der erneute Ausgleich zum 6-6 war die Folge. Trainer Zubrzak stellte nun in der Defensive um und so gab es für WHV Mittelmann Alexander Schrei eine Sonderbewachung. Diese Maßnahme fruchtete sofort, denn ohne ihren Spielmacher schien das Angriffsspiel der Hausherren zu statisch und man provozierte leichte technische Fehler. Und wenn es zum Abschluss kam, dann war an diesem Tag oft Endstation bei den beiden Torhütern Faust und Keserü. Im Angriff wurde nun mehr auf das Tempo gedrückt und mit einem 8-0 Lauf enteilten die Lutherstädter auf 6-14(22. Minute). Ärgerlich war nur eine unberechtigte Rote Karte gegen Lukas Knape, welcher in der 17.Spielminute vorzeitig duschen durfte. Allgemein war die Schiedsrichterleistung auf beiden Seiten fraglich und eine klare Linie war zu keiner Zeit zu erkennen. Um den Lauf der Wittenberger zu unterbinden, zog Trainer Weniger(WHV) mit der zweiten Auszeit die Notbremse, doch diese zeigte nur bedingt Wirkung. Bis zum Pausenpfiff konnten die Wittenberger den Acht-Torevorsprung behaupten und beim Stand von 10-18 wurden die Seiten gewechselt.

In der Pause besonnte Trainer Zubrzak seine Schützlinge da weiter zu machen, wo sie aufgehört hatten – weiter auf das Tempo zu drücken und in der Defensive solide zuzufassen. Grün-Weiß startete gut in den zweiten Durchgang und in der 35.Spielminute konnte erstmals eine zehn-Toreführung (12-22) verbucht werden. Diese Führung wurde bis zur 40.Spielminute und durch Treffer von Ivankovic, Engel und Kummer auf 14-26 ausgebaut. Dabei mussten die Wittenberger im Angriff nicht viel tun,d enn durch Tempogegenstöße und der zweiten Welle kam man immer wieder zu leichten Torerfolgen. Trainer Zubrzak erlaubte sich in dieser Phase des Spiels nun durchzuwechseln. Norbert Keserü knüpfte im Tor nahtlos an die Leistung von Faust an und entschärfte viele Bälle. Alexander Böhm wurde am Kreis eingesetzt und steuerte sehenswerte Treffer bei und auch Abwehrchef Erik Kunert zeigte seine Treffsicherheit aus der zweiten Reihe. So wuchs der Vorsprung bis zur 52.Spielminute auf 14-31. Weißenfels wirkte sichtlich geschlagen, steckte aber zu keiner Zeit den Kopf in den Sand. Die letzten Minuten des Spiels konnten die Hausherren dann wieder ausgeglichener gestalten, was am Endresultat aber nicht mehr viel änderte. Beim Stand von 22-38 pfiff das unparteiische Gespann eine faire Partie ab. Der besagte Jubel war groß und der Aufstieg in die Sachsen-Anhaltliga war vorzeitig geschafft.


Erfreulich war außerdem, dass sich alle Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten und jeder Spieler seine verdiente Einsatzzeit bekam.

Im Anschluss der Partie wurde vor der Halle noch der Aufstieg gefeiert, sowie das ein oder Andere Gespräch beim verdienten Bierchen mit fairen Weißenfelser Spielern geführt. Danke für die Gastfreundschaft.

Für die Grün-Weißen stehen nun noch zwei Spiele auf dem Programm. Am kommenden Wochenende reist man zum HV Rot-Weiß Staßfurt 2. Am 06.05. findet dann das Saisonfinale in der Wittenberger Stadthalle statt. Dort will die Mannschaft mit ihren Fans gemeinsam den Aufstieg feiern.

Wie immer Danke an Anne-Kathrin Pannicke für die Bilder!

Für Grün-Weiß den Aufstieg perfekt gemacht haben- Alexander Faust und Norbert Keserü im Tor, Zsolt Hetzmann(1), Kevin Auer(5), Max Giese(1), Paul Grasenack(1),Sebastian Engel (4), Lukas Knape (5), Yury Pishchukhin(7), Tim Kummer(3), Erik Kunert( diesesmal nicht den 7 Meter verweigert: 3), Kristof Duber(2), Matej Ivankovic(4), Alexander Böhm(2)

Mission completed!🔝✔ – Grün-Weiß Männer zurück in der Sachsen-Anhaltliga

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Mit einem 22-38 Auswärtserfolg beim Weißenfelser HV, ist die erste Männermannschaft nach vier Jahren in der Verbandsliga, zwei Spieltage vor Saisonende, vorzeitig in die Sachsen-Anhaltliga aufgestiegen.

An dieser Stelle wollen wir Danke sagen, an unsere Fans, unsere Sponsoren, unseren Freunden, Spielern, Verantwortlichen des SV Grün-Weiß Wittenberg/P- und auch Danke an die Mannschaften der Verbandsliga für eine geile Saison!

Für unsere Männer stehen nun noch zwei Spiele auf dem Programm. Bereits am kommenden Wochenende gastiert man bei der Oberligareserve des HV Rot-Weiß Staßfurt.

Am 06-05-2018 findet dann noch unser Saisonfinale in der heimischen Stadthalle statt. Zu gast ist dann die zweite Vertretung der HG 85 Köthen. In Hinblick darauf wird es mehrere Ehrungen aber auch Verabschiedungen geben. Es wird ein wunderbarer Handballtag für alle Fans, Spieler und Sponsoren geplant- Weitere Informationen folgen zeitnah.


Weiter sagen!

Grün-Weiß Männer wollen mit Auswärtserfolg zurück in die Sachsen-Anhaltliga

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Am vergangenen Samstag hat die erste Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. einen großen Schritt Richtung Aufstieg getätigt, denn während der HV Ilsenburg bei der BSV Fichte Erdeborn Punkte liegen ließ, konnten sich die Grün-Weißen souverän mit 36-20 gegen Frankleben durchsetzen. Die Folge, am kommenden Samstag können die Wittenberger den vorzeitigen Aufstieg in die Sachsen-Anhaltlige perfekt machen. Nach vier Saisons in der Verbandsliga, mit vielen Tiefen und Höhen, hat der SV Grün-Weiß Wittenberg/P. die Rückkehr in die höchste Spielklasse des Landes in der eigenen Hand. Dafür reicht am kommenden Samstag, im Nachholespiel gegen den Weißenfelser HV, ein einziger Punkt. Die Weißenfelser stehen aktuell auf Rang acht der Tabelle und sollten mit dem bisherigen Saisonverlauf als Absteiger aus der Sachsen-Anhaltliga, alles andere als zufrieden sein. Der Tiefpunkt waren wohl die letzten beiden Niederlagen gegen Tabellenschlusslicht Coswig(35-32), sowie dem Tabellenvorletzten Bernburg (30-23). Trotzdem darf man das Spiel gegen den WHV nicht auf die leichte Schulter nehmen. Hatte Weißenfels in der Ferne zuletzt einige Probleme, kann man in heimischer Halle eine hervorragende Bilanz aufweisen. Lediglich der HV Ilsenburg mit einem Unentschieden, sowie die TSG Calbe 2 mit einem Auswärtserfolg, konnten aus der „Hölle-West“ die Punkte entführen. Ein schwerer Brocken, welcher da auf die Wittenberger zukommt, denn Weißenfels wird bestrebt sein den Grün-Weißen nicht in der heimischen Halle die Meisterschaft zu gönnen.

Auf Wittenberger Seite will man an diesem Wochenende endlich die langersehnte Rückkehr in die Sachsen-Anhaltliga perfekt machen. „Auf dieses Ziel wurde in der Sommervorbereitung lange drauf hingearbeitet und nun ist es zum Greifen nah“ so Torhüter Alexander Faust. Seit sieben Spielen ist das Team aus der Lutherstadt nun ungeschlagen und wusste zuletzt wieder souverän zu überzeugen. Gegend den SV Friesen Frankleben konnte man in heimischer Halle mit 36-20 gewinnen und man will diesen Schwung nun mit in das Spiel gegen den WHV nehmen. Dabei wird es vor allem darauf ankommen die schnellen Außenspieler der Gastgeber in den Griff zu bekommen, sowie eine souveräne Abwehrarbeit gegen das Kombinationsspiel um Mittelmann Alexander Schrei. Im Angriff muss man das Tempo forcieren und den Takt angeben.

Es ist also alles angerichtet für die Rückkehr in die Sachsen-Anhalt Liga und die Jungs um Trainer Zubrzak werden hochmotiviert in dieses Spiel gehen. Anpfiff in Weißenfels ist am Samstag den 21.04.2018 um 16:00 Uhr.

Grün-Weiß Männer mit großen Schritt Richtung Aufstieg – kleine Schützenhilfe kommt aus Erdeborn

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Am Sonntag stand das vorletzte Heimspiel unserer ersten Männermannschaft auf dem Programm. Zu Gast war der SV Friesen Frankleben. Die Stimmung auf Wittenberger Seite war an diesem Tag sehr gut, denn am Vortag musste sich Verfolger Ilsenburg beim BSV Fichte Erdeborn mit 24-18 geschlagen geben. Mit einem Sieg gegen Frankleben könnte man also einen großen Schritt Richtung Ligagewinn und Aufstieg tätigen.

Frankleben reiste ersatzgeschwächt und ohne Topshooter Steffen Holzapfel in die Wittenberger Stadthalle. Auf Seiten der Lutherstädter konnte man dagegen aus den vollen schöpfen. So ging es 16:00 Uhr in die Partie. Frankleben eröffnete in Person von Karsten Hennicke in der dritten Minute das Tore werfen. Im Gegenzug war es zweimal Lukas Knape, sowie Matej Ivankovic welche in der vierten Minute auf 3-1 erhöhten. Bis zum 3-2 durch Patrick Bautz konnten die Friesen Schritt halten, dann kam der Grün-Weiß Motor ins rollen. Durch leichte Balleroberungen, bedingt durch technische Fehler der Gäste aus Frankleben, sowie einem stark haltenden Alexander Faust wurde das Konterspiel forciert. So wurde der Vorsprung bis zur zehnten Minute auf 7-2 bzw. in der 14.Spielminute auf 11-3 ausgebaut. Frankleben versuchte es immer wieder mit zu harmlosen Würfen aus der zweiten reihe, welche sofort per Tempogegenstoß durch die Lutherstädter bestraft wurden. Aber auch viele freie Würfe konnte Keeper Faust an diesem Tag entschärfen. Erst in der 17.Spielminute war es Michel Schmidt, welcher per 7 Meter wieder für die Gäste einnetzen konnte. Doch drei weitere Treffer durch Pishchukhin, Knape und Ivankovic konnte man bis zur 20.Spielminute erstmals auf zehn Tore enteilen (14-4). Im Positionsangriff musste man wenig tun, da man auf Wittenberger Seite immer wieder per Tempogegenstoß zu leichten Toren kam. Hier zeichneten sich Auer und Ivankovic als souveräne Vollstrecker aus. So konnte Ivankovic in Durchgang eins zehn Treffer erzielen. Bis zum Halbzeitpfiff wuchs der Vorsprung auf 20-7. In Durchgang eins konnte man auf Wittenberger Seite nur wenig bemängeln. In der Defensive stand man sehr solide, hatte das Kreisspiel der Gäste im Griff und man zwang Frankleben zu viele technische Fehler. Im Angriff agierte man als sehr treffsicher.

Trainer Zubrzak erlaubte sich deshalb für den zweiten Durchgang komplett durchzuwechseln. So durfte Max Giese auf der Mitte Regie führen, Duber kam für Engel, Keserü ersetzte Faust im Tor, Alex Böhm kam am Kreis zum Einsatz und Tim Kummer durfte auf der linken Außenbahn ran. Letzterer wusste das Vertrauen des Trainers zu belohnen und traf sofort zweimal per Tempogegenstoß zum 22-7. Trotz der vielen Wechsel kam zunächst kein Bruch in das Spiel der Hausherren. Im Gegenteil, durch weitere Treffer von Giese, Kummer, Knape und Pishchukhin wurde bis zur 40.Spielminute der Vorsprung auf 29-10 ausgebaut. Damit war das Spiel vorzeitig entschieden. Doch als Lukas Knape in der 40.Spielminute vorzeitig duschen durfte, kam ein kleiner Bruch in das Spiel der Hausherren. Es folgten sieben lange torlose Minuten. Im Angriff agierte man zu überhastet und unkonzentriert und auch das schnelle Tempo aus Durchgang eins wurde etwa zurückgeschraubt. So konnte Frankleben durch sechs Treffer am Stück auf 30-16 verkürzen. Trainer Zubrzak agierte mit einer Auszeit und bat seine Schützlinge zum Gespräch. In der 48.Minute markierte dann Kristof Duber den 30.Treffer der Lutherstädter. Bis zum Schlusspfiff wurde der Vorsprung verwaltet und beim Stand von 36-20 pfiff das unparteiische Gespann die recht faire Partie ab.

Mit dem Sieg gegen Frankleben hat man nun einen großen Schritt Richtung Aufstieg getätigt, denn bereits am kommenden Wochenende kann man beim Weißenfelser HV alles klar machen. Mit diesem Ziel vor Augen wird man motivert zum WHV reisen.

Frankleben wünschen wir an dieser Stelle für die verbleibenden Aufgaben maximale Erfolge.

Für Grün-Weiß einen großen Schritt Richtung Aufstieg taten Alexander Faust und Norbert Keserü im Tor, Zsolt Hetzmann(2), Kevin Auer(2), Max Giese(4), Sebastian Engel(1), Lukas Knape(4), Yury Pishchukhin(5), Tim Kummer(5), Erik Kunert, Kristof Duber(2), Matej Ivankovic(10), Alexander Böhm(1)

Gipfeltreffen in der Verbandsliga-Süd – Grün-Weiß Wittenberg trifft auf den HV Ilsenburg

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Am Samstag treffen die beiden Aufstiegsaspiranten der Verbandsliga-Süd, der SV Grün-Weiß Wittenberg/P- und der HV Ilsenburg, aufeinander. Es ist das Spitzenspiel des Jahres und für beide Mannschaften wird es eine wegweisende Partie. Die Grün-Weißen, wlecher an der Spitze der Tabelle stehen, können mit einem Sieg den Vorsprung auf den direkten Verfolger weiter ausbauen und einen groß0en Schritt Richtung Aufstieg tätigen. Die zweitplatzierten Ilsenburger werden alles daran setzen, fünf Spieltage vor Schluss das Rennen um die Meisterschaft wieder spannender zumachen und den Vorsprung auf einen Punkt zu verkürzen. Ilsenburg verbuchte in den letzten drei Ligaspielen zwei souveräne Siege gegen Coswig und Erdeborn, musste sich aber beim HC Burgenland 2 geschlagen geben. Insgesamt gaben sich die Harzer erst dreimal geschlagen. Die erste Niederlage mussten die Ilsenburger gegen die Wittenberger einstecken. Damals setzte es im Harz eine deutliche 27-37 Heimpleite, welche sicher noch sehr tief sitzt. Seitdem konnte Ilsenburg aber in den meisten Partien überzeugen, vor allem in der Offensive und ist somit zu Recht erster Verfolger der Grün-Weißen. Der Spitzenreiter der Verbandsliga-Süd dagegen hat den Aufstieg noch immer in der eigenen Hand und kann mit einem Sieg einen gro0en Schritt tätigen. Man geht sehr optimistisch in diese Partie, denn der Liga ist man nun seit fünf Spielen ungeschlagen und vor allem in heimischer Halle wussten die Lutherstädter immer zu überzeugen. Diese Heimstärke muss man nun im kommenden Spitzenspiel an den Tag legen um die Ilsenburger zu schlagen.

Es wird vor allem darauf ankommen, die dürftige Leistung aus dem Halberstadtspiel wettzumachen und sich enorm zu steigern. Dass man diese Steigerung an den Tag legen kann, haben die Wittenberger in dieser Spielzeit schon oft gezeigt. Es wird weiterhin auf eine gute mannschaftliche Geschlossenheit ankommen, sowie dem flüssigen Kombinationsspiel und eine Forcierung des Tempos. Erfreulich ist, dass die anhaltende Grippewelle, sowie die Verletzungssorgen auf Seiten der Lutherstädter beseitigt sind. Alle Spieler konnten diese Woche trainieren und sind am Samstag an Board.


Wie immer hofft das Team auf eine sehr gut gefüllte Wittenberger Stadthalle, mit guter Stimmung von den Rängen. Also kommt alle vorbei um mit uns gemeinsam einen gro0en Schritt Richtung Aufstieg zu tätigen. Anpfiff ist am Samstag um 17:30 Uhr.

Erste Männermannschaft mit Pflichtsieg beim HT 1861 Halberstadt

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Am Samstag stand für die erste Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. die weite Auswärtsfahrt zum HT 1861 Halberstadt auf dem plan. Nachdem man in der Vorwoche eine deutliche Niederlage gegen den BSV 93 Magdeburg im Pokal einstecken musste, wollte man im schönen Harz zur alten Souveränität zurück kehren. Diese Souveränität fand auch in den Anfangsminuten der ersten Halbzeit anklang. Nach der 0-1 Führung durch Matej Ivankovic und einem sofort nachgelegten Treffer zum 0-2 konnten die Domstädter erst in der vierten Spielminute den ersten Treffer erzielen 1-2. Dann erhöhten die Grün-Weißen das Tempo enorm, welches von der Halberstädtern nicht mitgehalten werden konnte. So baute man die Führung kontinuierlich auf 1-5 (7.Minute) bzw. 7-2 und 9-3 (15.Minute) aus. Halberstadt wirkte in dieser Phase des Spiels im Angriff zu ideenlos und fand kein Mittel gegen die Grün-Weiße Defensive. Auf Wittenberger Seite zeichnete vor allem Matej Ivankovic mit Tempogegenstößen aus. Am Ende erzielte Wittenbergs Nummer 92 zehn Treffer. Doch anstatt die Führung weiter auszubauen und frühzeitig den Deckel auf diese Begegnung zu machen, stellte man ab der 17.Spielminute das Handballspielen fast komplett ein. Im Angriff wurde zu überhastet und unvorbereitet, mit harmlosen Würfen aus der zweiten Reihe abgeschlossen, aber auch hundertprozentige freie Bälle wurden zu leichtfertig verworfen. So konnte sich Halberstadts Torhüter Steven Friedrich mit zahlreichen Paraden auszeichnen.Auf der Gegenseite fand Im Positionsangriff der HT nun vermehrt den Weg ins Tor oder erspielte sich einen 7-Meter. So verkürzten die Domstädter bis zur 25.Minute auf 9-10. Durchaus unerklärlich war der Spieleinbruch der Lutherstädter. Trainer Zubrzak appellierte an seine Schützlinge endlich wieder Handball zu spielen und so wurden beim Stand von 10-13 die Seiten gewechselt.

Im zweiten Durchgang wollte man nun endgültig den Deckel auf dieses Spiel machen. Entsprechend motiviert begann der Spitzenreiter und man erhöhte erneut das Tempo. Der Vorsprung wuchs innerhalb einer Viertelstunde von 10-13 auf 15-24. Nochmals konnte Halberstadt das Tempo der Gäste nicht folgen bzw. fand nun keinen Zugriff mehr gegen den Kombinationsfluss der Grün-Weißen. Mit der komfortablen Führung im Rücken und dem Gedanken einer Vorentscheidung in den Köpfen kehrte nun erneut der Schlendrian in das Spiel der Wittenberger ein. Wieder kam es, statt klaren Kombinationen, zu unvorbereiteten, harmlosen Würfen aus der zweiten Reihe, sowie einer am Ende wirklich katastrophalen Chancenverwertung. Halberstadt witterte nochmals etwas Morgenluft und verkürzte Tor um Tor, doch der Rücksgand war zu groß. Am Ende brachten die Grün-Weißen einen 21-25 Auswärtserfolg ins Ziel und erfüllten damit, zwar nicht gewohnt souverän aber dennoch mit einem Sieg, die Pflichtaufgabe in Halberstadt.

Trotzdem war es an diesem Tag unerklärlich wie man es zweimal schaffte, einen recht komfortablen Vorsprung, fast noch zu verspielen, gegen einen über weite Strecken recht harmlosen Gegner, ohne die Leistung der HT zu schmälern. Zufrieden kann man mit den 21 Gegentoren sein, welcheim Hadnball nicht viel sind. Bei einer konsequenteren Chancenverwertung hätte der Sieg für die Wittenberger dennoch viel höher ausfällen müssen!

Nichts desto trotz fährt man zwei wichtige Punkte ein und geht mit einem Sieg in das Spitzenduell gegen den HV Ilsenburg am kommenden Samstag 17:30 Uhr in der Wittenberger Stadthalle. Hinzukommt dass die Grün-Weißen in diesem Spiel noch viel Luft nach oben haben und sicherlich eine andere Motivation und Körpersprache an den Tag legen. Schon jetzt liegt der volle Fokus auf das kommende Spitzenspiel.

Für Grün-Weiß siegten Alexander Faust und Norbert Keserü im Tor, Zsolt Hetzmann(3), Christian hohaus(2), Kevin Auer(5), Paul Grasenack(1), Maximilian Wehner, Tim Kummer(4), Kristof Duber, Matej Ivankovic(10), Alexander Böhm