All posts by Alexander Faust

Grün-Weiß Männer wollen endlich wieder Punkten – Auswärtsspiel bei der Oberligareserve des USV Halle

Written by

Nach zuletzt drei sieglosen Punktspielen in der Sachsen-Anhaltliga, konnte die erste Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. endlich wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen. In der zweiten Runde des HVSA-Pokals gelang gegen Verbandsligist HT Halberstadt ein 27-29 Auswärtserfolg. Kein schöner Sieg aber dennoch ein Erfolgserlebnis, auf dem sich aufbauen lässt, denn am Samstag steht ein wichtiges Auswärtsspiel auf dem Programm. Die Reise geht zum Tabellenvorletzten, der Oberligareserve des USV Halle. Für die Mannschaft aus der Händelstadt verlief der bisherige Saisonverlauf alles andere als optimal. Die ersten vier Spiele wurden alle samt verloren. Gleich zum Auftakt bekam es das Team mit dem aktuellen Tabellenführer Sg Spergau zu tun, wo man am Ende 26-32 unterlag. Es folgten drei knappe Niederlagen beim Aufsteiger aus Osterburg (27-24), zu Hause gegen Langenweddingen (24-27) und beim TSG Calbe (21-17). Vor allem das letzte Spiel in Calbe zeigt, dass das Team auf keinen Fall zu unterschätzen sein sollte. Vor allem in Durchgang eins zeigten die Hallenser ihre Qualität und man setzte der TSG ganz schön zu.

Auf Wittenberger Seite will man dagegen nicht der erste Punktelieferant für den USV sein. Um sich etwas Luft zum Tabellenkeller zu verschaffen will das Team um Trainer Uscins endlich wieder Pluspunkte einsacken. In den letzten drei Punktspielen schenkte man die Punkte zu leicht her. Sinnbild dafür sind die Niederlagen gegen Kühnau (22-23), dem BSV Magdeburg (29-27) oder wie zuletzt gegen Aufstiegsaspirant HV Rot-Weiß Staßfurt (27-28). Gegen gestandene Sachsen-Anhaltligisten zeigten die Lutherstädter in allen drei Spielen gute Leistungen und welches Potential in der Mannschaft steckt. Das größte Manko ist und bleibt dabei die Chancenverwertung, wodurch man sich in den drei Spielen nicht mit etwas zählbaren belohnen konnte. Gegen Halle gilt es am Samstag die nötige Konsequenz vor dem Tor abzurufen, sowie aus einer sicheren Deckung heraus das Tempospiel zu forcieren. Dass die Mannschaft in der höchsten Spielklasse des Landes bestehen kann hat sie in allen vier Auftritten gezeigt. Nun gilt es dies endlich auf dem Parkett in Pluspunkte umzusetzen!

Anpfiff in Halle ist am Samstag um 16:00 Uhr.

Die ZWEITE mit souveränem Derbyauftritt beim HBC Wittenberg

Written by

Am Sonntag stand für das BackupTeam die ZWEITE ein schweres Auswärtsspiel in der Wittenberger Stadthalle auf dem Plan. Zu Gast war man beim letztjährigen Absteiger aus der Sachsen-Anhaltliga dem HBC Wittenberg. Nach dem recht erfolglosen Jahr in der Sachsen-Anhaltliga formierte Coach Sven Jäger eine neue Mannschaft, bestehend aus Spielern der damaligen SG Jessen/HBC und der zweiten Vertretung der Wittenberger für die Anhaltliga. Der Start des HBC in die neue Spielzeit begann auch vielversprechend. So konnten die ersten beiden Spiele gegen Radis und Raguhn gewonnen werden.

Auf Grün-Weißer Seite gab es direkt vor dem Spiel Grund zur Freude, denn das Team durfte in einem neuen Trikotsatz, gesponsert von der Borealis Agrolinz Melamine Deutschland GmbH, auflaufen. An dieser Stelle möchten wir Danke für die Unterstützung sagen!

Das Spiel vor knapp 120 Zuschauern begann sehr ausgeglichen. Den ersten Treffer markierte Paul Maßny in der zweiten Spielminute vom 7-Meterpunkt für den HBC. Erst in der dritten Minute gelang Kevin Auer der Ausgleich. Über die Stationen 2-1; 2-2; 3-2 bis zum 3-4 gelang in der elften Spielminute die erste Führung für die Grün-Weißen. In der Folge wurde der Vorsprung durch weitere Treffer von Kunert und Auer auf 4-7 ausgebaut. In der Defensive stand man zu diesem Zeitpunkt sehr stabil und Alexander Faust im Grün-Weiß Gehäuse konnte sich durch viele Paraden auszeichen. Bis zum 5-8 konnte der Vorsprung gehalten werden. Doch anstatt die Führung weiter auszubauen mangelte es in der Folge an der Chancenauswertung. Freie Würfe wurden nun liegen gelassen und Rene Schmidt im Gehäuse des HBC zeigte seine jahrelange Erfahrung und parierte einen Ball nach dem nächsten. In der Offensive erwachte der HBC nun etwas und drehte das Spiel durch einen 4-0 Lauf in eine 9-8 Führung. Benjamin Scholz konnte nochmals ausgleichen doch bis kurz vor der Pause erhöhte der HBC auf 12-10. Mit dem Schlusspfiff erspielten sich die Grün-Weißen noch einen 7-Meter welcher von Patrick Lehmann zum 12-11 Pausenstand verwandelt wurde.

Defensiv stand man an diesem Tag sehr ordentlich, nur mangelte es vor allem im ersten Durchgang an der nötigen Konsequenz vor dem Tor und auch das Kombinationsspiel ließ man ein wenig vermissen.

In Durchgang zwei wollte die ZWEITE nun die Wende herbeiführen. In Überzahl gelang Kevin Auer prompt der 12-12 Ausgleichstreffer. Weitere Balleroberungen in der Defensive bescherten den Grün-Weißen in der 33.Spielminute die erneute 12-13 Führung. Bis zur 36. Minute wurde dieser Vorsprung auf 12-15 ausgebaut. Coach Jäger reagierte sofort mit einer Auszeit, welche nur bedingt Wirkung brachte. Erst nach acht Minuten gelang dem HBC der erste Treffer in Durchgang zwei und lediglich vier weitere Tore sollten in den gesamten zweiten 30 Minuten folgen. Im Grün-Weiß Tor ließ Keeper Faust nun nicht mehr viel anbrennen und parierte einen Ball nach dem nächsten. So pendelte sich das Spiel bis zur 40.Minute bei einem drei-Tore Vorsprung der Grün-Weißen ein (14-17). Dann folgten fünf torlose Minuten. Auf beiden Seiten ließ man nun reihenweise Chancen liegen. Erst in der 46.Spielminute konnte Patrick Lehmann in Überzahl vom 7-Meterpunkt auf 14-18 erhöhen und Erik Kunert setzte prompt zum 14-19 nach (47´). Endlich forcierten die Grün-Weißen das Tempo und durch Balleroberungen im Defensivverbund kam man über die schnelle zweite Welle zu leichten Torerfolgen. Der HBC konnte nun dem Tempo nicht mehr folgen und musste abreißen lassen. Grün-Weiß erhöhte so bis zur 54.Spielminute vorentscheidend auf 15-23. In den letzten fünf Minuten sollten beide Mannschaften jeweils noch zweimal treffen. Beim Stand von 17-25 wurde das Derby dann abgepfiffen.

Am Ende bejubelten die Grün-Weißen einen verdienten Derbysieg. Nach ausgeglichener erster Halbzeit konnte man in Durchgang zwei vor allem in der Defensive, mit nur fünf zugelassenen Gegentoren, das Spiel gewinnen.


Nun genießt das Team eine längere spielfreie Zeit. Erst am 13.10.2018 bestreiten die Grün-Weißen ihr drittes Heimspiel gegen die SG Abus Dessau.


Für die ZWEITE siegten Alexander Faust und Sebastian Brennecke im Tor, Christian Hohaus, Kevin Auer(7), Robert Weis, Paul Grasenack(2), Christian Reinecke(1), Marcus Ringlepp(1), Stephan Schmidt(1), Erik Kunert(5), Maximilian Wehner(1), Patrick Lehmann(4), Benjamin Scholz(3), Steffen Bley

Grün-Weiß Männer erneut mit Pech – Unglückliche Niederlage gegen den HV Rot-Weiß Staßfurt

Written by

Am Samstag stand für die erste Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. das zweite Heimspiel auf dem Programm. Nach den zuletzt sehr unglücklichen und vor allem auch unnötigen Niederlagen, auswärts beim BSV Magdeburg (29-27), sowie in eigener Halle gegen die SG Kühnau (22-23), wollte man wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Mit den Fans im Rücken wollte man den selbsternannten Aufstiegsaspiranten, den HV Rot-Weiß Staßfurt alles abverlangen. Das tat der Aufsteiger auch, doch am Ende fehlte erneut das letzte Quäntchen Glück.

Pünktlich um 17:30 Uhr ging es in die Partie. Den besseren Start erwischten die Gäste, welche schnell durch Treffer von Robert Reiske und Oliver Jacobi mit 0-2 in Führung gingen. Erst in der vierten Spielminute konnte Matej Ivankovic den ersten Treffer der Hausherren erzielen. Doch Staßfurt erhöhte weiter und wieder durch Reiske und Jacobi auf 1-4. In der Anfangsphase fehlte der nötige Biss in der Deckung, sodass die Aufbauspieler des HV zu einfachen Toren kamen. Nach und nach fanden die Grün-Weißen, zunächst in der Offensive, besser ins Spiel. Durch weitere Tore von Viktor Kovacs und Matej Ivankovic konnte man in der elften Spielminute erstmals auf 6-7 verkürzen. Defensiv passte dagegen noch nicht all zu viel. Die Folge war, dass für den recht glücklosen Nils Hübscher Norbert Keserü ins Tor kam. Dieser Wechsel zeigte sofort Wirkung und prompt drehten die Lutherstädter den 6-8 Rückstand in eine erste 9-8 Führung(15´) durch weitere Treffer von Ivankovic, Knabe und Kovacs. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Über die Stationen 10-11, 12-11 und 12-13 wechselte die Führung nun stetig. Das hier ein Aufsteiger aus der Verbandsliga gegen den selbsternannten Titelfavoriten spielt ließ keinen Klassenunterschied sehen. Die Grün-Weißen spielten sehr kämpferisch und verlangten den Staßfurtern über die kompletten 60 Minuten alles ab. Zwar erhöhte der HV bis zur Pause noch auf 13-15, doch die Partie war bis dato noch immer offen.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete. Staßfurt war zwar tonangebend und erzielte auch den ersten Treffer zum 13-16 durch Christian Schöne, doch durch zwei schnelle Tore von Cikos und Kovacs verkürzten die Hausherren auf 15-16 und in der 35.Spielminute schaffte man den erneuten Ausgleich. In dieser Phase des Spiels waren die Möglichkeiten gegeben das Spiel zugunsten der Grün-Weißen zu drehen. Doch die gegebenen Chancen wurden zu leichtfertig vergeben und im Gegenzug konnte Staßfurt auf 19-22 davonziehen. Bis zur 50.Spielminute passierte nicht viel. Staßfurt, mit zwei Toren in Front, legte stets vor und Grün-Weiß netzte im Gegenzug unbeeindruckt ein. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch indem die Grün-Weißen es zunächst nicht schafften entscheidend zu verkürzen. Nach 50 Minuten stand es 22-26 und alles schien für die Staßfurter zu laufen. Die Grün-Weißen warfen nun alles in die Waagschale, wechselten erneut den Torhüter und es ging in die heiße Schlussphase. Nils Hübscher konnte nun wichtige Bälle entschärfen und mit dem bedingten Willen das Spiel noch zu drehen verkürzte man binnen drei Minuten und durch Treffer von Csikos, Ivankovic und Rakoczy auf 25-26. Doch erneut schaffte man nicht die Wende, vergab 100 Prozentige und so erhöhte Staßfurt mit noch vier Minuten auf der Uhr erneut auf 25-28. Trainer Uscins reagierte mit einer Auszeit. Diese zeigte auch Wirkung und erneut konnten die Wittenberger auf 27-28 verkürzen. 25 Sekunden vor dem Ende war sie dann da, die Chance zum Ausgleich. Nach einer Balleroberung in den eigenen Reihen gingen die Grün-Weißen in den Tempogegenstoß über. Der Ball fand allerdings nicht den Weg ins Tor und Staßfurt spielte die verbleibenden 20 Sekunden souverän runter. Am Ende jubelte der Aufstiegsaspirant, welcher sich aber keineswegs mit Ruhm bekleckerte. Auf Grün-Weißer Seite verliert man nun das dritte Spiel in Folge sehr unglücklich, zeigte aber auch dass man durchaus mit jeder Mannschaft in dieser Liga mithalten kann und das Kampf und Wille stimmen.

Am kommenden Sonntag steht dann die zweite Runde des HVSA-Pokals auf dem Plan. Zu Gast ist man dann beim Verbandsligisten HAT Halberstadt.

Für Grün-Weiß spielten Norbert Keserü und Nils Hübscher im Tor, Rene Knabe(2), Hendrik Rakoczy(1), Tim Hieber, Max Giese, Viktor Kovacs(4), Sebastian Engel(8), Gabor Csikos(4), Nauris Auzins(1), Tim Kummer(1), Matej Ivankovic(9), Zsolt Hetzmann

 

Weitere Verstärkung für den Rückraum – Wir stellen vor Nauris Auzins

Written by

Mit Kristof Duber hat zum Saisonende eine wichtige Stütze des Grün-Weißen Rückraums den Verein verlassen. Mit seinen Leistungen war der gebürtige Ungar maßgeblich am Aufstieg der Wittenberger beteiligt. Mit Rene Knabe wechselte ein erster Spieler zu den Grün-Weißen, welcher sowohl im rechten als auch linken Rückraum einsetzbar i…st. Eine weitere Verstärkung für den Rückraum kommt von der SG Kühnau. Mit Nauris Auzins wechselt ein Landsmann von Neutrainer Armands Uscins an die Elbe. Beide kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei der SG Kühnau und werden beim SV Grün-Weiß wieder aufeinandertreffen. Nauris ist am 27.03.1992 geboren und soll die Wittenberger im linken Rückraum verstärken. Der heute 26-Jährige begann 2001 in seiner Heimat Lettland bei Auce mit dem Handball spielen. 2007 wechselte er auf die Sportschule und spielte in der ersten lettischen Liga für Dobeles Tenax, sowohl in der Jugend als auch im Männerbereich. Während dieser Zeit wurde er auch in der u18 und u21 lettischen Nationalmannschaft eingesetzt. Im November 2011 folgte dann der Weg nach Deutschland, zum mitteldeutschen Oberligisten HG 85 Köthen. Für anderthalb Jahre war Auzins Spieler in Köthen, absolvierte 21 Spiele und erzielte 39 Tore. Doch so richtig zur Entfaltung kam der damals 19 Jährige nicht und so verschlug es ihn 2013 zum damaligen Verbandsligisten SG Kühnau. Zu dieser Zeit hatte Uscins das Traineramt inne. Mit der SG Kühnau gelang daraufhin der Aufstieg in die Sachsen-Anhaltliga. Bis heute sind die Dessauer dort eine feste Größe. In der vergangenen Spielzeit war Auzins ein wichtiger Faktor im Rückraumspiel der SG und erzielte 111 Tore in 23 Spielen.

Von der Verpflichtung erhoffen sich die Grün-Weißen die Lücke, welche Kristof Duber hinterließ, qualitativ schließen zu können. In den ersten Trainingseinheiten wusste Auzins mit seinem schnellen Eins-Gegen-Eins, sowie guten Würfen aus der zweiten Reihe zu überzeugen. Für den neuen Weg beim SV Grün-Weiß Wittenberg/P. wünschen wir Nauris alles Gute und maximale Erfolge!

 

Grün-Weiß Männer mit weiterer Verstärkung für den Kreis

Written by

Heute präsentieren wir euch einen dritten Neuzugang für die Reihen des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. Mit Hendrik Rakoczy wechselt ein weiterer Kreisläufer an die Elbe. Der noch 21-Jährige, welcher in bereits fünf Tagen seinen 22. Geburtstag feiert, kommt von der HG 85 Köthen. Dort spielte er überwiegend für die Oberligareserve in der Verbandsliga-Süd, verzeichnete aber auch ein paar Einsätze für die erste Mannschaft. Seine gesamte Jugendzeit verbrachte er ebenfalls bei der HG, wo er unteranderem mit der A-Jugend dritter bei den Landesmeisterschaften wurde.

Für die Grün-Weißen ist Rakoczy zudem kein Unbekannter, da man sich in vielen Verbandsligabegegnungen gegenüber stand. Hier wusste er immer durch seine recht robuste aber auch motivierende Art zu überzeugen, welche er nun mit in die Lutherstadt bringen soll! Des weiteren ist er ein weiterer junger Spieler, welcher noch großes Entwicklungspotential besitzt.

Wir heißen Hendrik recht herzlich willkommen!

 

Wir stellen vor – Gabor Csikos

Written by

Noch befinden sich die Spieler des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. in der Sommerpause. Bis zum Vorbereitungsstart ist es allerdings nicht mehr lange und seit dem 01.07.2018 Ist mit Gabor Csikos ein weiterer Neuzugang in die Lutherstadt gekommen. Der gebürtige Ungar soll den Abgang von Kreisläufer Alexander Böhm kompensieren, welcher auf Grund seines Studiums etwas kürzer mit dem Handball tritt. Csikos wechselt vom SV Hermsdorf an die Elbe, ist am Kreis einsetzbar und konnte mit seinen 21 Jahren bereits Erfahrung in der Thüringenliga, sowie der mitteldeutschen Oberliga sammeln. Seine Jugendzeit absolvierte der 21-Jährige in seiner Heimat bei Gyöngyös sowie bei der SG Narwa Berlin. Bereits im vergangenen Jahr begrüßten ihn die Grün-Weißen zum Probetraining und schnell war die Verpflichtung für die neue Spielzeit in der Sachsen-Anhaltliga fix.

Neben Zsolt Hetzmann soll Csikos nun eine weitere Alternative am Kreis sein, sowie den Konkurrenzkampf auf dieser Position etwas beleben.

Wir heißen dich herzlich im Dress der Grün-Weißen willkommen und freuen uns auf die neue Spielzeit mit dir.

++++Neuvorstellung++++

Written by

Die alte Saison ist gerade mal zwei Monate vorbei und bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für die kommende Spielzeit 2018/19 in der Sachsen-Anhaltiga.

Die Kaderplanung ist im vollen Gange, um ab September in der höchsten Spielklasse des Landes bestehen zu können.

Getreu dem Motto zurück zu den Wurzeln, wird mit Rene Knabe ein alter Bekannter und Urgestein zurück zum SV Grün-Weiß Wittenberg/P. kehren. Bei Chemie Piesteritz hat er im Jahr 1985 das Habdballspielen lieben gelernt. Auch die Umbenennung zum heutigen SV Grün-Weiß Wittenberg, sowie seine gesamte Jugendzeit durchlief er bei den Piesteritzern. Nach der A-Jugend war Knabe sofort Bestandteil der Regionalligamannschaft (1996 bis 2004). Zur Spielzeit 2005/2006 wechselte er zum damaligen Ligakonkurrenten Eintracht Glinde. Über die Station LHV Hoyerswerda, wo er von 2006 bis 2008 in der Sachsenliga spielte, verschlug es ihn nach einer Schulterverletzung 2009 zurück in die Lutherstadt. Hier absolvierte er zwei Spielzeiten für die TSG Wittenberg in der Verbandsliga, eh er zur Saison 2011 zur TuS Radis in die Mitteldeutsche Oberliga wechselte. Zuletzt war der inzwischen 40 Jährige fünf Jahre beim HBC Wittenberg. Trotz des Abstiegs der Wittenberger aus der Sachsen-Anhaltliga war Knabe ein wichtiger Bestandteil und steuerte in der vergangenen Saison 91 Tore bei.

Der Routinier soll die Grün-Weißen im linken und rechten Rückraum unterstützen, sowie für mehr Stabilität im Abwehrverbund sorgen. Außerdem soll er mit seiner langjährigen Erfahrung der recht jungen Mannschaft in der Sachsen-Anhaltliga helfen. Damit werden die Abgänge von Abwehrchef Erik Kunert und Kristof Duber etwas kompensiert.

Wir freuen uns sehr dich wieder in den Grün-Weißen Farben begrüßen zu dürfen und heißen dich herzlich Willkommen!

Erfolgreiches Saisonfinale – Tag des Abschieds

Written by

Am letzten Sonntag fand das Saisonfinale der ersten Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. statt. In heimischer Halle empfing die erste Männermannschaft die Oberligareserve der HG 85 Köthen. Vor Spielbeginn wurden Mannschaften für ihre Leistung geehrt, aber auch Verabschiedungen durchgeführt. Einen sehr emotionalen Abschied gab es für unsere Frauenmannschaft. Das Team wird in der kommenden Spielzeit pausieren und nicht am Spielbetrieb teilnehmen.

Abschied gab es auch bei Spielern der ersten Männermannschaft. Mit Steffen Bley und Kristof Duber verlassen zwei Spieler den SV Grün-Weiß. 20 Jahre trug Steffen Bley das Dress der Grün-Weißen, durchlief alle Jugendteams und konnte sich in die Mannschaft der ersten Männer etablieren. Hier zeigte er in allen Spielklassen sein können und auch in den schwierigen Zeiten stand er seinem Team immer zur Verfügung. Zuletzt war er im Team der zweiten Mannschaft unterwegs, aber dennoch immer auf Abruf für Team 1. An dieser Stellen möchten wir uns nochmals für die geilen Jahre mit dir bedanken und wünschen dir für deinen weiteren Weg alles Gute. Auch für Kristof Duber war es das letzte Spiel im Grün-Weiß Trikot. Bereits nach zwei Jahren gönnt sich Wittenbergs Nummer 77 eine Auszeit. Wir bedauern diese Entscheidung sehr, da mit Kristof eine große Lücke im Aufbauspiel des Grün-Weiß entsteht. Dennoch wünschen wir auch ihm alles erdenklich Gute und insgeheim hofft man auf eine Rückkehr zu den Grün-Weißen. 😉

Nach den obligatorischen Verabschiedungen wurde dann Handball gespielt. Steffen Bley durfte zum Abschied die ersten 30 Minuten das Wittenberger Tor hüten. Vor knapp 300 Zuschauern gingen die Grün-Weißen in der zweiten Spielminute 1-0 in Führung. In der Folge konnte Köthen ausgleichen und es entwickelte sich eine ausgeglichene erste Halbzeit. Kurz zusammengefasst legten die Grün-Weißen stets vor und Köthen glich aus. So wechselte in den Anfangsminuten auch mehrmals die Führung. Beim Stand von 3-4 bzw. 5-6 waren die Köthener in Front. Doch Wittenberg egalisierte diese Führung der Gäste und ging jedes mal selbst in Front. Bis zur Halbzeitpause leisteten sich beide Mannschaften einen Schlagabtausch und niemand konnte sich entscheidend absetzen. Beim Stand von 16-14 wurden die Seiten gewechselt.

In Durchgang zwei nahm man sich vor den vielen Zuschauern eine souveränere Vorstellung zu bieten. Lukas Knape erhöhte sofort zum 17-14. Im Gegenzug verkürzte Köthen auf 17-15. Zugleich war es für Steffen Bley die letzte Aktion im Dress der Grün-Weißen. Unter sehr viel Applaus wurde Wittenbergs Nummer 17 ausgewechselt. Die letzten 30 Minuten teilten sich dann Faust und Keserü. Zunächst blieb die Partie ausgeglichen und beim Stand von 20-17 in der 35.Spielminute blieb Köthen in Schlagdistanz. Dann erhöhten die Hausherren das Tempo. Aus einer kompakten Abwehr heraus wurde nun das Konterspiel und die zweite Welle forciert. So wuchs der Vorsprung bis zur 39.Spielminute auf 23-18. Dann bekam Kristof Duber seinen Moment und erzielte zwei sehenswerte Treffer zum 24-18 bzw. 25-18 (41´). Kontinuierlich wurde der Vorsprung nun ausgebaut und Köthen konnte das Tempo der Wittenberger nicht mehr folgen. Besonders Tim Kummer(8 Tore), als auch Kevin Auer(6 Tore) waren per Tempogegenstoß erfolgreich. Lukas Knape, immer wieder treffsicher aus der zweiten Reihe, war mit neun Treffern erfolgreichster Werfer der Grün-Weißen. So wuchs der Vorsprung bis zur 46.Spielminute auf 30-21. Bis zum Schlusspfiff sollte man diesen Vorsprung nicht mehr hergeben. Beim Stand von 37-27 wurde das Spiel abgepfiffen. Am Ende jubelten die Grün-Weißen über eine erfolgreiche Saison und der Aufstieg wurde ausgelassen gefeiert.

Somit geht die Saison 2017/18 zu Ende. Eine erfolgreiche Spielzeit für unsere Grün-Weißen, welche nach vier Jahren Verbandsliga zurück in der Sachsen-Anhaltliga sind. Nun genießt das Team eine wohlverdiente Pause, eh die Vorbereitung für die kommende Saison startet.

Für Grün-Weiß im letzten Spiel der Saison waren siegreich: Steffen Bley, Alexander Faust und Norbert Keserü im Tor, Zsolt Hetzmann, Christian Hohaus(4), Kevin Auer(6), Max Giese(5), Paul Grasenack, Sebastian Engel(1), Lukas Knape(9), Tim Kummer(8), Erik Kunert(1), Kristof Duber(4), Alexander Böhm

Grün-Weißes Saisonfinale – Männer empfangen die HG 85 Köthen 2 zum letzten Spiel der Saison

Written by

Die Meisterschaft und der Aufstieg ist den Männern des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. nicht mehr zu nehmen. Dennoch muss die Mannschaft am 06.05. ihr letztes Spiel der Verbandsliga-Saison 2017/18 bestreiten. Zu Gast wird die Oberligareserve der HG 85 Köthen sein. Im Rahmen dieses Spiels wurde von Vorstand und Verein ein kleines Saisonfinale für Zuschauer und Fans zusammengestellt. Bereits am Vortag (Samstag, 05.05.), bei den Wittenberger Radsporttagen, wird die erste Männermannschaft auf dem Wittenberger Marktplatz geehrt. Dafür fidnet sich das Team ab 18:30 Uhr auf dem Marktplatz ein um gemeinsam mit den Fans ein wenig zu feiern. Weiter geht es dann am 06.05. in der heimischen Wittenberger Stadthalle. Um 9:30 Uhr findet die Vorrunde der Schulmeisterschaften statt.

Ab 12:30 Uhr findet dann das vierte und letzte Mini-Turnier der F-Jugenden statt. Nachdem bereits drei Turniere von Coswig, Jessen und dem HBC ausgetragen wurden, sind die Grün-Weißen beim letzten Turnier Gastgeber. Dabei geht es für die Grün-Weißen noch um den Gesamtturniersieg.

Im Anschluss heißt es dann für die erste Männermannschaft das letzte mal Verbandsliga-Süd. Zu Gast ist die Oberligareserve der HG 85 Köthen. Die Köthener stehen einen Spieltag vor dem Saisonende auf Rang neun und sowohl Rang sieben, als auch Rang zehn ist für die Männer um Spielertrainer Groll noch in Reichweite. Köthen spielt in dieser Saison eine recht solide Saison und steht im gefestigten Mittelfeld. In den letzten fünf Spielen verbuchte das Team Zwei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage. Zuletzt gab es ein 29-29 Unentschieden gegen Tabellenschlusslicht Coswig. Auf Grün-Weißer Seite steht seit dem 21.04.2018 der Aufstieg in die Sachsen-Anhaltliga fest. Doch trotz des vorzeitigen Aufstiegs denkt niemand im Team daran Punkte abzugeben. Am letzten Wochenende gelang ein 22-30 Auswärtserfolg beim HV Rot-Weiß Staßfurt 2. Damit ist das Team um Trainer Zubrzak seit nun neun Spielen ungeschlagen und auch im letzten Spiel will man diesen Status nicht mehr hergeben. Anpfiff ist um 16:00 Uhr.

Vor Spielbeginn wird es noch die üblichen Verabschiedungen und Ehrungen geben. Dabei wird mit Steffen Bley ein langer Wegbegleiter den Verein verlassen. Von 1998-2018 trug er das Dress der Grün-Weißen und war zuletzt im Team der zweiten Mannschaft unterwegs. Auch Kristof Duber wird nach zwei Jahren beim SV Grün-Weiß, den Verein verlassen.

Wir freuen uns ein letztes mal in dieser Saison auf eine große Unterstützung von den Rängen und hoffen auf sehr viele Zuschauer.

Grün-Weiß Männer mit Rumpftruppe zum Auswärtssieg – 22-30 beim HV Rot-Weiß Staßfurt 2

Written by

Am Samstag stand für die erste Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. das letzte Auswärtsspiel der Verbandsligasaison auf dem Plan. Unter dem Motto Tschüss Paul-Merkewitz-Sporthalle gastierte man bei der Oberligareserve des HV Rot-Weiß Staßfurt. Für die Staßfurter war es ein besonderes Spiel, denn es war das letzte Heimspiel der Rot-Weißen in ihrer Paul-Merkewitz-Halle. Trotz des Anlasses waren die Grün-Weißen, als frischgebackener Aufsteiger, nicht gewillt die zwei Punkte in der Merkewitz-Halle zu lassen. Dabei standen die Vorzeichen nicht all zu gut, denn gleich sechs Stammkräfte fehlten aus verschiedenen Gründen. Dennoch begannen die Lutherstädter gewohnt druckvoll ins Spiel und man lag schnell durch Treffer von Knape und Pishchukhin mit 0-2 (4.) in Front. Doch Matthias Loose bescherte den Staßfurtern, quasi im Alleingang, durch drei Treffer in Folge die erste Führung 3-2 (7.). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch indem zunächst Staßfurt vorlegte und Wittenberg nachzog (3-3, 4-3, 4-4, 5-4, 5-5, 6-5 und 6-6 in der 13.). Dann wechselte die Führung durch einen Treffer von Tim Kummer und nun waren es die Lutherstädter welche stes vorlegten. Bis zum 9-10 in der 17.Spielminute konnte der HV Anschluss halten. Dann ein kleiner Zwischenspurt der Grün-Weißen. Durch einen 3-0 Lauf und Treffern von Kummer, Giese und Auer setzte man sich auf 9-13 ab. Dieser Vorsprung konnte bis zum 11-15 Pausenpfiff gehalten werden. Das Fazit aus dem ersten Durchgang viel auf Seiten der Wittenberger etwas ernüchternd aus. Trotz der Führung war man mit dem gezeigten Spiel nicht sehr zufrieden. In der Defensive stand man zwar gewohnt souverän und sowohl Norbert Keserü als auch Alexander Faust zeigten gute Leistungen im Tor. Baustelle in Durchgang eins war die Offensive. Ein klares Kombinationsspiel war nicht immer zu erkennen und auch beim Abschluss fehlte manchmal etwas die Präzision. Etwas geschuldet war dies sicherlich auch dem vorzeitigen Aufstieg, wodurch der Druck im gesamten Team etwas nach lies.

Mit dem Willen es nun konsequenter anzugehen, gingen die Grün-Weißen in den zweiten Durchgang. Den ersten Treffer markierten aber die Hausherren. Doch durch drei Treffer in Folge wuchs der Vorsprung auf 12-18 bzw. 13-19 in der 38.Spielminute. Staßfurt konnte wieder auf vier Tore verkürzen (15-19) und über die Stationen 15-20, 16-20 bis zum 17-21 pendelte sich das Ergebnis bei vier Toren Vorsprung ein. In der 44.Spielminute zogen die Wittenberger erneut das Tempo an und Staßfurt konnte nun nicht mehr folgen. So wuchs der Vorsprung bis zur 52.Minute auf 18-25, welcher bis zum Schlusspfiff gehalten werden konnte. Beim Stand von 22-30 pfiff das unparteiische Gespann die Begegnung ab.

Damit sind die Grün-Weißen nun seit neun Spielen ungeschlagen und können beim Saisonfinale am kommenden Sonntag die Serie auf zehn ausbauen. Natürlich will man auch das letzte Spiel gegen die HG 85 Köthen 2 siegreich gestalten.

Für Grün-Weiß siegten: Alexander Faust und Norbert Keserü im Tor, Kevin Auer(3), Max Giese(6), Sebastian Engel(4), Lukas Knape(4), Maximilian Wehner(2), Yury Pishchukhin(7), Tim Kummer(4)