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Anhaltliga: Die ZWEITE gewinnt Abwehrschlacht im Lokalderby

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Das Derby zwischen der zweiten Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. und dem Jessener SV 53 war beim 22-21 eine wahre Abwehrschlacht. Die Partie am Sonntagnachmittag war geprägt von zwei robusten Abwehrreihen. Auf der einen Seite zeigte der JSV zu Recht, dass sie die beste Defensive der Liga besitzen. Auf Grün-Weißer Seite zeigte man ebenfalls dass man sehr gut verteidigen kann. Die Anfangsphase gehörte zunächst den Gästen. Zwar markierte Kevin Auer das 1-0 für die Hausherren, doch in der Folge konnte Jessen ausgleichen und selbst eine 1-2 Führung verbuchen. Beim Stand von 2-4 schienen dann die Grün-Weißen aufgewacht. Durch Treffer von Christian Hohaus, Jari Zuzanek und Patrick Lehmann drehte man die Partie mit einem 5-0 Lauf auf 7-4 (13.Spielminute). Doch Jessen ließ sich nicht abschütteln und es kam zu einem offenen Schlagabtausch. Grün-Weiß legte vor und Jessen egalisierte den Vorsprung. Es entwickelte sich eine torarme erste Halbzeit, welche geprägt war von zahlreichen Fehlwürfen und ausgelassenen Chancen auf beiden Seiten. Hinzu kamen wie bereits beschrieben die zwei robusten Abwehrreihen. Über die Stationen 7-7, 9-8 bis zum 9-9 blieb die Partie offen. Kurz vor dem Pausentee konnten sich dann die Grün-Weißen mit dem 11-9 durch Jari Zuzanek auf zwei Tore absetzen.

 

In den zweiten Durchgang starteten die Grün-Weißen sehr konzentriert. Im Angriff fand man nun vermehrt Lücken im soliden Abwehrverbund der Gäste und so konnte man die Führung bis zur 37.Minute auf 14-10 ausbauen. Doch Jessen bewies Moral, kämpfte sich zurück in die Partie und drehte das Spiel in der 51.Spielminute auf 16-17. Diese Führung hatte in der 52.Spielminute beim 17-18 noch Bestand und so ging es in die heiße Schlussphase. Mit noch sieben Minuten auf der Uhr warf Jari Zuzanek die erneute 19-18 Führung. Es entwickelten sich drei torlose Minuten wo die Grün-Weißen es verpassten das Spiel zu entscheiden. Jessen nutzte dies und glich in der 57.Minute erneut aus. Wieder waren es die Grün-Weißen welche durch Christian Hohaus, 20-19 in Führung gingen und Jessen wiederum prompt egalisierte (20-20). 20 Sekunden vor dem Ende konnte Kevin Auer per 7 Meter zum 21-20 erhöhen. Jessens Trainer Thomas Trompke reagierte sofort mit einer Auszeit um den letzten Spielzug zu besprechen. Sechs Sekunden vor dem Abpfiff konnte der JSV durch Patrick Rose zum 21-21 ausgleichen. Der Jubel auf Jessener Seite war groß denn es schienen die Entscheidung und der Punktgewinn zu bedeuten.

Mit noch vier Sekunden auf der Uhr versuchte Torwart Alexander Faust durch eine schnelle Mitte und einen Pass auf Maximilian Wehner noch einen letzten Torversuch zu erzwingen. Doch Jessens Daniel Kretschmann verhinderte unsportlich das Anspiel zum Anwurf. Während sich Kretschmann für seine Aktion feiern ließ entschied das gut pfeifende unparteiische Gespann folgerichtig auf 7-Meter für die Grün-Weißen und rote Karte für den jessener, da eine letzte Torchance verwehrt wurde. Mit dem Schlusspfiff verwandelte Kevin Auer nervenstark zum vielumjubelten 22-21.

 

Somit beendet die zweite Männermannschaft das Handballjahr 2018 mit einem Heimerfolg, in einem sehr fairen Derby mit einer wahren Abwehrschlacht. Ein Blick auf die Tabelle lässt noch keine genaue Ortsbestimmung zu, da sowohl Verfolger HBC Wittenebrg als auch Holzdorf jeweils Spiele weniger haben.

Das nächste Spiel für die ZWEITE findet erst am 26.01.2019 statt. Dann gastiert man beim TSV Blau-Weiß Brehna.

Doch das Handballjahr 2018 bietet noch ein kleines Highlight! Nach Weihnachten findet noch das traditionelle Weihnachtsturnier in seiner 49.Auflage statt. Vom 27.-29.12.2018 messen sich Mannschaften aller Altersklassen. Also schon jetzt rot im Kalender anstreichen!

Für die ZWEITE siegten Alexander Faust im Tor, Vincent Renner, Christian Hohaus(3), Kevin Auer(9), Robert Weis, Max Giese, Paul Grasenack(1), Jaroslav Zuzanek(6), Marcus Ringlepp, Stephan Schmidt(1), Erik Kunert, Maximilian Wehner, Patrick Lehmann(1), Benjamin Scholz(1)

Schweres Auswärtsspiel für Team 2

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Am heutigen Freitag bestreitet die zweite Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. ein schweres Auswärtsspiel beim SV Finken Raguhn. Die Raguhner stehen mit einem Spiel weniger und 8:6 Punkten aktuell auf dem vierten Tabellenrang. Der Vorjahresfünfte spielt eine ordentliche Saison und hält Anschluss an die Top drei der Liga. Dabei präsentierte sich das Team zum Auftakt der neuen Spielzeit sehr gut und zeigte seine Ambitionen für dieses Jahr. So besiegte man in heimischer Halle den Jessener SV mit 27.-21 und in Brehna folgte mit 25-31 der nächste Sieg. Drei Niederlagen in Folge, gegen den HBC (23-27), in Dessau (31-25), sowie zu Hause gegen Holzdorf (27-28), brachten einen kleinen Bruch. Doch zuletzt präsentierten sich die Finken wieder gefestigt und es gab zwei Siege in Folge. Gegen Wolfen konnte man mit 34-30 gewinnen und bei Radis 2 folgte ein souveräner 24-32 Gastauftritt. Nun peilt das Team sicherlich den dritten Sieg an und vertraut dabei voll und ganz auf das Heimspiel.


Die Grün-Weißen, aktuell Tabellenführer, wollen an die Serie von drei Siegen auch in Raguhn anknüpfen. Zuletzt siegte man in Holzdorf (26-29), bei Wolfen 2 (19-28) sowie vergangenes Wochenende in der heimischen Stadthalle gegen Radis 2 (36-26). Für die heutige Partie erwarten alle Spieler im Team der Grün-Weißen ein Spiel auf Augenhöhe. Dabei stehen die Vorzeichen auf Seiten der Lutherstädter nicht optimal, denn mit Max Giese und Christian Hohaus fehlen gleich beide Spielmacher für die Aufbaumitte. Diese Ausfälle gilt es zu kompensieren. Weiterhin muss eine geschlossene Mannschaftsleistung auf das Parkett gebracht werden um zählbares aus Ragung zu entführen.

Anpfiff ist heute um 19:00 Uhr im Freizeitcenter Friedersdorf.

Die weiteren Partien am Wochenende:

Samstag, 16.11.2018

11:00 Uhr E-Jugend – Jessener SV 53

14:00 Uhr 1.Männer – TuS Radis

Pokalderby in der Wittenberger Stadthalle

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Am Samstag gibt es die erste von drei Auflagen des diesjährigen Landkreisderbys. Im Achtelfinale des HVSA Pokals trifft die erste Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg auf die TuS 1947 Radis. Es ist gleichzeitig das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften seit Jahren und wird sicher von vielen Fans heiß erwartet! Darüber hinaus werden beide Mannschaften noch in der aktuellen Sachsen-Anhaltliga Saison Aufeinandertreffen.

Betrachtet man die aktuelle Tabelle so darf für das kommende Pokalspiel sicher sehr viel Spannung erwartet werden. In der Liga trennt beide Mannschaften nur ein Tabellenplatz!

Es darf also ein brisantes Spiel beider Mannschaften erwartet werden. Anpfiff ist am Samstag um 14:00 Uhr!

Die ZWEITE gewinnt das Derby gegen die TuS Radis 2

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Am Samstag stand für die zweite Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. Das kleine Derby gegen die Sachsen-Anhaltligareserve der TuS Radis auf dem Plan. Die Hausherren gingen dabei als Favorit ins Spiel, doch die Heidesieben bot den Lutherstädtern über lange Zeit einen recht ausgeglichenen Kampf. Dabei verlief der Start der Partie ganz nach dem Geschmack der Hausherren. Stephan Schmidt eröffnete das Tore werfen und Grasenack sowie Auer stellten in der vierten Spielminute auf 3-0. Christian Ruprecht, am Ende bester Werfer der Gäste (10 Tore), markierte den ersten Treffer für die Gäste. Doch Grün-Weiß bestimmte in der Anfangsphase klar das Geschehen und man kam über schnelle Gegenstöße, sowie der zweiten Welle zu einfachen Toren. Besonders Stephan Schmidt (9 Tore), sowie Kevin Auer (12 Treffer) sind hier hervorzuheben und erwiesen sich als treffsicher. Im Positionsangriff wechselten sich Hohaus und Giese auf der Mitte ab und setzten ihre Nebenleute immer wieder in Szene. So stand es nach knapp zehn Minuten bereits 7-2 und alles sah nach einer klaren Angelegenheit aus. Doch dann schlichen sich erste Nachlässigkeiten bei den Hausherren ein und Radis witterte Morgenluft. Durch zu liegengelassene Chancen, sowie technische Fehler verkürzte Radis über die Stationen 8-4, 10-7 auf 10-8 und war wieder in Schlagdistanz. Doch Grün-Weiß überwand kurzzeitig diese Schlafphase und konnte erneut auf 15-10 davonziehen. Doch bis zur Pause und dank erneuter Nachlässigkeiten der Grün-Weißen verkürzte Radis bis zum Pausenpfiff auf 16-13. Trotz der Pausenführung war es kein gutes Spiel der Hausherren, in der Deckung stimmte die Abstimmung nicht und im Angriff ließ man, vor allem in der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs zu viele Chancen liegen.

Im zweiten Durchgang wollte das Team von Trainer-Duo Rohmann/Wende für klare Verhältnisse sorgen. Durch zwei schnelle Treffer durch Schmidt und Grasenack stellte man auf 18-13. Benedikt Zahn verkürzte auf 18-14, eh die Grün-Weißen durch weitere Treffer von Auer, Lehmann und Schmidt auf 21-14 davonzogen. In der Defensive fand man nun besseren Zugriff auf den Aufbau der Radiser und Alexander Faust im Gehäuse steigerte sich. Zwar konnten die Gäste bis zur 39.Spielminute nochmal auf 22-18 verkürzen, eh die Grün-Weißen für recht klare Verhältnisse sorgten. So erhöhten die Wittenberger den Spielstand über die Stationen 24-17, 26-18, auf 30-21 in der 51.Spielminute. War man in den vergangenen Spielen immer an der 30-Toremarke gescheitert, fand man dieses mal mehr Mittel gegen nun geschlagene Radiser. Am Ende erlaubte sich Trainer Rohmann noch einmal durchzuwechseln und so bekam jeder Spieler seine Einsatzzeiten. Den Schlussstrich dieser Partie setzte dann Ex-Radiser Benjamin Scholz, welcher quasi mit dem Schlusspfiff zum 36-26 Endstand einnetzte.

Damit behaupten die Grün-Weißen den ersten Platz der aktuellen Anhaltligasaison. Doch schon jetzt richten sich die Blicke auf den kommenden Freitag. Dann reist das Team zum schweren Auswärtsspiel zum SV Finken Raguhn. In Hinblick auf dieses Spiel stehen die Vorzeichen nicht so gut, denn gleich drei Leistungsträger könnten fehlen.

Für die ZWEITE siegten Alexander Faust und Tobias Bollmann im Tor, Christian Hohaus(1), Kevin Auer(12), Robert Weis, Max Giese(3), Paul Grasenack(2), Christian Reinecke(2), Stephan Schmidt(9), Erik Kunert(4), Patrick Lehmann(1), Benjamin Scholz(2)

Grün-Weiß Männer mit zweitem Heimsieg gegen die SG Lok Schönebeck

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Das Ziel steht fest, mindestens drei der vier Heimspiele zu gewinnen, bestenfalls sogar alle. Das erste dieser Spiele wurde am Samstag Abend ausgetragen gegen die SG Lok Schönebeck. Man konnte schnell mit einem 4:1 durch ein schnelles Spiel vorlegen. Doch die Gäste ließen sich davon nicht beeindrucken und glichen in der 13. Spielminute mit dem Spielstand von 6:6 aus. Über 10 Minuten fiel kein Tor für die Wittenberger in der eigenen Halle. In dieser Zeit konnte Schönebeck den Abstand vergrößern. Das Tempo und die Konzentration vom Anfang waren irgendwie weg. Bis zur Halbzeit konnte man das Blatt noch einmal wenden und eine kompakte Leistung auf das Parkett bringen, sodass man mit einer 15:12 Führung die Seiten wechselte. In der 2. Hälfte konnten die Wittenberger ihre Führung behaupten und ausbauen. Trotzdem machten technische Fehler, ungenutzte Torchancen, also gewohnte vermeidbare Fehler das Spiel unattraktiv. Unsere Gäste machten das Gleiche und scheiterten an unserer Abwehr und unserem Torhüter. In der 56. Minute musste man wegen einer blauen Karte 4 Minuten in Unterzahl spielen aber auch das hat man hinbekommen. Mit 5 Toren Abstand hat man die Partie dann am Ende für sich entscheiden (30:25). Nächste Woche erwarten wir den TuS Radis im Pokalderby, am 24. November geht es dann mit SV Eiche 05 Biederitz weiter.

Die ZWEITE mit souveränem Gastauftritt in Wolfen

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Am Samstag stand für die zweite Vertretung des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. Ein Gastauftritt bei der Verbandsligareserve der HSG Wolfen 2000 auf dem Plan. Die Marschroute war klar, gegen das Tabellenschlusslicht sollte der zweite Sieg in Folge her.

Der Auftakt der Partie verlief ausgeglichen. Das 1-0 durch Kevin Auer nach 21 Sekunden konnte der Gastgeber egalisieren. Bis zum 3-3 blieb Wolfen in Schlagdistanz. Es entwickelte sich eine recht torlose Anfangsviertelstunde. Auf Grün-Weißer Seite schlichen sich, vor allem zu Beginn, viele technische Fehler und unnötige Ballverluste ein. Sei es dem fehlenden Wachsmittel geschuldet, Wittenberg wirkte zunächst unsicher mit dem Spielgerät. Auf der Gegenseite eine harmlose Wolfener Mannschaft welche, wie beschrieben, bis zum 3-3 und auch nach 15 Minuten beim Stand von 5-7 in Schlagdistanz blieb. Dann drehten die Grün-Weißen auf und schienen im Spiel angekommen. Durch eine starke Defensivleistung, wurden viele Bälle erobert und die Würfe der Hausherren stellten für Torhüter Faust keine großen Probleme dar. Im Gegenzug forcierten die Lutherstädter das Tempo und man kam über Konter, sowie der zweiten Welle zu einfachen Toren. Besonders Kevin Auer, sowie Stephan Schmidt profitierten dabei von ihrer Schnelligkeit und erzielten einfache Tore. Auer steuerte am Ende 13 Treffer bei. Aber auch im Positionsangriff zeigten sich die Grün-Weißen effizient. Debütant Max Giese wusste seine Nebenleute immer wieder in Szene zu setzen und war zudem mit fünf Treffern ebenfalls ein sicherer Vollstrecker. So wuchs der Vorsprung über die Stationen 5-8, 6-9 auf 7-15 bis zur Pause.

Für den zweiten Durchgang wollte man nun den Vorsprung weiter ausbauen. Steffen Bley, welcher den verletzten Sebastian Brennecke vertrat, durfte in Durchgang zwei ran und zeigte gleich, dass fehlendes Training ihm nichts ausmacht. Max Giese eröffnete im zweiten Durchgang das Tore werfen zum 7-16. Im Gegenzug konnte Bley einen 7-Meter halten, sowie viele freie Würfe. Der Vorsprung der Grün.-Weißen wuchs auf 7-19. Erst in der 39.Spielminute gelang den Hausherren der erste Treffer in Durchgang zwei. Zu dieser Phase des Spiels erlaubte sich Coach Rohmann munter durchzuwechseln umso jedem Spieler seine verdienten Arbeitszeiten zu geben. Dies brachte dem Spiel aber keinen Abbruch und der Vorsprung wurde in der 50.Spielminute auf 12-24 ausgebaut. Die letzten zehn Minuten der Partie konnte Wolfen dann doch ausgeglichener gestalten und etwas Ergebniskosmetik betreiben. Wittenberg agierte in dieser Phase des Spiels zu überhastet im Torabschluss und leistete sich zu viele technische Fehler. Dennoch wurde am Ende ein souveräner und ungefährdeter 19-28 Auswärtserfolg eingefahren. Wenn man die zweiten 30 Minuten wie den ersten Durchgang gestaltet hätte, wäre der Sieg wahrscheinlich deutlicher ausgefallen. Den Wölfen kann man dagegen eine große Kampfmoral anerkennen.

Mit dem Sieg erobert sich die ZWEITE, mit 10:4 Punkten, den ersten Tabellenplatz zurück und ist bereits jetzt auf das kommende Derby gegen die zweite Vertretung der TuS Radis am kommenden Samstag in der Wittenberger Stadthalle fokussiert.

F+ür Grün-Weiß siegten das alte Verbandsliga-Duo Alexander Faust und Steffen Bley im Tor, Vincent Renner, Kevin Auer(13), Robert Weis(1), Max Giese(5), Marcus Ringlepp(1), Stephan Schmidt(5), Erik Kunert, Maximilian Wehner(1), Patrick Lehmann(1), Benjamin Scholz(1)

Spielbericht erste Männermannschaft gegen TSG Calbe

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Das fünfte Auswärtsspiel der Lutherstädter stand auf dem Plan und man ging mit Optimismus und einem guten Gewissen aus dem letzten Heimspiel in das Auswärtsspiel gegen die TSG Calbe. Ebenso optimistisch waren die Gastgeber, da diese noch kein Heimspiel verloren haben und mit 12:4 punkten den dritten Tabellenplatz behaupten. Doch jenseits von der starken Leistung aus dem letzten Spieles gingen die Wittenberger in die Partie. Sinnlose Abspielfehler und nicht genutzte Torchancen nutzen die Gastgeber aus und man lag schnell mit einem 4:1 zurück. Die Grün-Weißen konnten sich zwar durch einige schnelle Tore wie von Tim Kummer oder Matej Ivankovic herankämpfen, aber nicht in Führung gehen. Beim Stand von 13-10 ging es in die Halbzeitpause.

Der Anfang der zweiten Halbzeit sah ähnlich aus. Nicht konsequent gespielte Spielzüge, eine schlechte Chancenverwertung und weitere viele technische Fehler sind zu viel um sich gegen einen solchen Gegner behaupten zu können. Sieben Treffer lag man jetzt gegen den TSG zurück (22-15). Eine Auszeit sollte Seitens der Wittenberger dagegen steuern und Trainer Armands Uscins stellte die Aufstellung um, mit 7 Feldspieler attackierte man die die Calberaner und der Torabstand verkürzte sich nach und nach. In der Schlussphase unterlag man nur noch mit einem Tor, doch konnte nicht ausgleichen. Im Gegenzug parierte Norbert Keserü einen Siebenmeter Wurf, der Nachwurf war allerdings im Netz. Der TSG Calbe gab den Sieg nicht mehr her. Trotz allem war es ein sehr anschauliches Spiel welches 26-24 für die Hausherren endete. Wenn man mit der Konzentration der Schlussphase von Anfang an spielt und die vielen Fehler begrenzt ist weitaus mehr Potential in der Mannschaft. Das wollen wir in den folgenden 3 Heimspielen und im Pokalspiel unter Beweis stellen. Am 10.11. geht es gegen SG Lok Schönebeck weiter und am 17.11. erwarten wir den TuS Radis im Pokalspiel.

Die ZWEITE will zurück an die Ligaspitze – Team eins mit schwerer Auswärtsaufgabe und die Dritte mit Derby in Coswig

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Am kommenden Samstag sind alle drei Männermannschaften in der Ferne gefordert. Dabei will die ZWEITE den Sprung zurück an die Ligaspitze der Anhaltliga schaffen. Um 15:00 Uhr gastiert das Team um Trainerduo Rohmann/Wende beim Tabellenletzten, der Verbandsligareserve der HSG Wolfen 2000. Für die Wölfe gab es in der bisherigen Spielzeit 2018/19 erst einen Punktgewinn zu vermelden. Gegen TuS Radis 2 gelang am 21.10. ein 25-25 in eigener Halle. Ansonsten musste das Team vier Niederlagen einstecken. Trotzdem gilt es diese Mannschaft trotz des letzten Tabellenplatzes nicht zu unterschätzen, denn vor allem im letzten Spiel gegen spielstarken SV Finken Raguhn schlug man sich achtsam und man musste sich am Ende knapp mit 34-30 geschlagen geben. Hinzu kommen die Gegebenheiten des absoluten Harzverbots, welches viele Mannschaften vor Probleme stellt. Trotzdem will unser Team eine solide Leistung abrufen und geht mit vier Siegen und zwei Niederlagen als Favorit in diese Partie. Zuletzt zeigte sich das Team wieder gefestigt und konnte, nach der unnötigen Heimpleite gegen SG Abus Dessau, auswärts den TV Frisch Auf Holzdorf recht souverän besiegen. Hier kam man über eine kompakte Deckung, so wie effizient vorgetragenen Angriffen zum Erfolg. Diese Effizienz, sowie Kompaktheit in der Deckung, verbunden mit einem guten Torwartspiel, gilt es nun auch gegen die HSG aufs Parkett zu bringen. Man muss den Hausherren das eigene Spiel aufdrängen und über schnelles Tempo, sowie Kontern zu leichten Torerfolgen zu kommen. Weiterhin muss man im Positionsangriff clever agieren und die Rückraumspieler Kunert und Auer in Szene setzen. Dafür stößt zum Team ein neuer alter Spieler, welche erstmals Einsatz findet. Max Giese wird ab Samstag im Dress für die ZWEITE auflaufen, da er ist Team eins bis dato keine größere Berücksichtigung findet und sich mehr Einsatzzeiten wünscht. Im Team zwei freut man sich natürlich, Giese im Team begrüßen zu dürfen, denn der 24 Jährige, welcher zum Aufstiegsteam gehörte bringt viele Qualitäten mit sich. So ist er variabel im Rückraum einsetzbar und wird das Team enorm verstärken.

Für die erste Männermannschaft steht ein sehr schweres Auswärtspiel auf dem Plan. Um 18:00 Uhr gastiert das Team um Trainer Duo Uscins/Szep-Kis in der Hegersporthalle bei einem Ligafavoriten und dem aktuell Drittplatzierten, der TSG Calbe. Sechs Siege bei nur zwei Niederlagen lautet die aktuelle Bilanz der Saalestädter. Direkt zum Auftakt musste sich das Team um Trainer Weis bei der SG Kühnau knapp mit 22-20 geschlagen geben und auch bei der SG Spergau konnte man mit der 26-19 Auswärtsniederlage keine Pluspunkte einfahren. Dagegen wusste das Team in allen Heimspielen zu überzeugen und vor allem der souveräne Gastauftritt beim Aufstiegsaspiranten Staßfurt (19-27 ) ließ die Liga aufhorchen. Nun kommt mit dem SV Grün-Weiß Wittenberg/P. der zweite Aufsteiger in die Hegersporthalle. Das Team aus der Lutherstadt reist mit zwei Siegen in Folge, sowie einem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 8:8 nach Calbe. Am letzten Spieltag konnte man den ersten Heimsieg gegen den SV Langenweddingen beim 29-22 einfahren. Auch sonst präsentiert sich das Team gegen die Topteams der Liga immer in einer ausgezeichneten Form, nur die Belohnung mit Pluspunkten fiel bis dato immer aus. Gegen Calbe wird man versuchen eine kleine Sensation zu schaffen, da die Gastgeber als Favorit in diese Partie. Aber gerade deshalb hat das Team eigentlich nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen.

Für die Dritte Männermannschaft steht ein Auswärtsspiel bei der zweiten Vertretung des SV Blau-Rot Coswig an. Nach zwei sieglosen Spielen zum Auftakt will man versuchen, gegen die Coswiger etwas zählbares einzufahren.

Die weiteren Spiele auf einem Blick:

Samstag. 03.11.2018

10:00 Uhr E-Jugend – DRHV

11:45 Uhr D-Mädels – BSG Aktivist Gräfenhainichen

11:45 Uhr TSG Calbe – B-Jungs

13:30 Uhr C-Mädels – BSG Aktivist Gräfenhainichen

Sonntag, 04.11.2018

10:00 Uhr D-Jugend 2 – Kühnau/DRHV 06 2

10:00 Uhr SV Eiche 05 Biederitz – C-Jungs

Wir wünschen allen Teams maximale Erfolge!

Grün-Weiß Männer bejubeln ersten Heimsieg

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Den ersten Heimsieg der aktuellen Sachsen-Anhaltliga Saison 2018/19 konnte am vergangenen Sonntag die erste Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. bejubeln. In der heimischen Wittenberger Stadthalle wurde der SV Langenweddingen mit 29-22 besiegt. Vor den knapp 350 Zuschauern eröffnete Tim Kummer durch einen Treffer von Linksaußen das Tore werfen zur 1-0 Führung. Die Anfangsphase des Spiels verlief sehr ausgeglichen. In der dritten Minute erhöhte Nauris Auzins auf 2-1. Denny Friedl glich zum 2-2 für den SVL aus, ehe die Grün-Weißen durch weitere Treffer von Kummer und Hetzmann auf 4-2 erhöhten. Doch anstatt die Führung in der Folge weiter auszubauen schlichen sich bei den Grün-Weißen technische Fehler und vergebene Chancen ein. Mit einem 3-0 Lauf drehten die Gäste das Spiel in der zehnten Minute zum 4-5. Diese Führung hatte aber nur kurz, bis zum 5-6 Bestand. Wittenberg agierte nun kaltschnäuziger vor dem Tor und durch Treffer von Knape und Ivankovic erhöhten die Hausherren in der 18.Spielminute auf 10-7. Erneut verpasste man es aber durch zu leichte Ballverluste die Führung weiter auszubauen und so egalisierte der SVL den Vorsprung in der 21.Spielminute zum 10-10. Das Spiel der Grün-Weißen war vor allem in  der Anfangsphase geprägt von zu vielen Einzelaktionen, sowie unvorbereiteten Würfen aus der zweiten Reihe. Durch diese eigenen Nachlässigkeiten hielt man die an diesem Tag sehr harmlos agierenden Gäste im Spiel, anstatt frühzeitig alles klar zu machen. Doch kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit ging ein Ruck durch die Mannschaft. Mit einem 5-0 Lauf erhöhte man bis zur Pause auf 15-10.


Der Beginn des zweiten Durchgangs sah auch zunächst vielversprechend aus. In der 31.Spielminute erhöhte Zsolt Hetzmann, nach wunderbarem Kreisanspiel auf 16-10. Doch erneut schlichen sich die Nachlässigkeiten aus der Anfangsphase der ersten Halbzeit ein. Durch drei Treffer von Tobias Deutscher, nach Ballverlusten der Grün-Weißen, verkürzte Langenweddingen auf 16-13 und war bereits in der 38.Minute beim Stand von 17-15 wieder in Schlagdistanz. Zum Glück kann man sagen, dass die Grün-Weißen an diesem Tag einen im Abschluss noch harmloseren Gegner hatten. In Durchgang zwei lies der SVL mehrere freie Chancen ungenutzt und verpasste es so entscheidend zu verkürzen bzw. die Wende herbeizuführen. Bis zur 41.Spielminute stellten Hieber, Knabe, Knape und Engel beim Stand von 21-16 wieder einen Fünf-Tore Vorsprung her. Zwar konnte der SVL in der 55.Spielminute nochmals auf 24-21 verkürzen doch den Sieg wollten die Grün-Weißen an diesem Tag mehr. In den letzten fünf Spielminuten ließ der SVL nochmals mehrere freie Chancen liegen, was sofort per Tempogegenstoß von den Grün-Weißen bestraft wurde. Bis zum Schlusspfiff erspielten sich die Hausherren einen verdienten 29-22 Heimsieg.

Am Ende geht der Sieg auch in der Höhe Ordnung, welcher bei einer besseren Chancenverwertung deutlicher hätte ausfallen können. Gegen an diesem Tag sehr harmlose Langenweddinger tat man sich aber lange Zeit schwer und man verpasste es frühzeitig im Spiel alles klar zu machen. Trotzdem war der Jubel über den ersten Heimsieg der Saison groß.

Doch schon jetzt gilt der Fokus dem nächsten Wochenende. Denn am Samstag gastiert man zum schweren Auswärtsspiel bei der TSG Calbe

Die ZWEITE mit starker Vorstellung bei der TV „Frisch Auf“ Holzdorf

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Am Samstag ging es für die zweite Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. Zum schweren Auswärtsspiel zu den bis dato ungeschlagenen TV „Frisch Auf“ Holzdorf. Die Devise war klar, nach der recht durchwachsenen Vorstellung gegen die SG Abus Dessau, wollte man gegen die Holzdorfer zurück auf die Siegerstraße finden.

Dabei verlief der Start alles andere als optimal. Die Holzdorfer waren von der ersten Minute an sehr motiviert. In der Defensive kompakt und im Angriff effizient gingen die Hausherren mit einem 3-0 lauf in die Partie. Erst in der vierten Spielminute war es Kevin Auer welcher den ersten Treffer der Lutherstädter markieren konnte. Holzdorf blieb davon zunächst unbeeindruckt und stellte durch Eric Ziemer wieder den drei-Tore-Vorsprung her. Dabei profitierten die Holzdorfer auch von Nachlässigkeiten der Grün-Weißen im Torabschluss, sowie zu vielen technischen Fehler. Das ein ums andere Mal spielte man die Bälle den Holzdorfern direkt in die Hände. So stand es nach sechs Minuten 6-3 für die Hausherren. Doch nach und nach schienen die Grün-Weißen besser ins Spiel zu finden. In der Deckung stabilisierte man sich und im Angriff zeigten die Wittenberger die nötige Konsequenz im Torabschluss. Hinzu dass sich Torhüter Alexander Faust im Gehäuse steigerte und die Defensive sich stabilisierte. Über die Stationen 6-4, 7-5, 8-6 bis zum 8-8 egalisierten die Grün-Weißen den Vorsprung der Gastgeber in der 14.Spielminute. Besonders die beiden Rückraumschützen Erik Kunert, sowie Kevin Auer, sowie Mittelmann Christian Hohaus, welcher am Ende sieben Treffer verbuchte, zeigten sich in dieser Phase als treffsicher. Angetrieben von diesem Offensivschwung erspielten die Grün-Weißen in der 16.Minute durch einen Treffer von Christian Hohaus eine erste 8-9 Führung. In der Folge legten die Grün-Weißen nun vor und Holzdorf zog nach (9-9, 9-10, 10-10). Dann die stärkste Phase der Grün-Weißen zehn Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit. Durch zwei weitere Treffer von Hohaus erhöhte man auf 10-12 in der 22.Spielminute. Bis zu Pause wurde diese Führung auf 12-15 ausgebaut.

Nach schwachen ersten 10 Minuten fanden die Grün-Weißen immer besser in die Partie und verbuchten Zur Halbzeit eine verdiente 12-15 Führung.

Für den zweiten Durchgang appellierte Trainer Rohmann an seine Schützlinge, mit diesem Vorsprung nicht zu leichtfertig umzugehen und weiter konzentriert das eigene Spiel zu spielen. Und die Grün-Weißen fanden exzellent in den zweiten Durchgang. Durch Treffer von Kunert und Reinecke erhöhte man in der 33.Spielminute auf 12-17. Erst in der 34.Spielminute erzielten die Hausherren den ersten Treffer in Durchgang zwei zum 13-17. Die Antwort der Grün-Weißen ließ nicht lange auf sich warten und durch weitere Treffer von Kunert und Schmidt erspielte man einen ersten sechs-Tore-Vorsprung (13-19). Über die Stationen 15-21, 16-22, 17-23 und 18-24 verwalteten die Grün-Weißen den sechs-Tore-Vorsprung. So wussten die Wittenberger auf jeden Treffer der Holzdorfer sofort eine Antwort. Doch aufstecken war für die Hausherren keine Option und so wollten sie über den Kampf die Wende herbeiführen. Durch zwei schnelle Treffer durch Holzdorfs Töpfer verkürzte man auf 20-24. Durch einen 7-Meter hatte der TV sogar die Möglichkeit auf drei Tore zu verkürzen. Doch der junge Sebastian Brennecke konnte diesen vereiteln. Elf Minuten vor dem Ende der Partie agierte Trainer Rohmann mit einer Auszeit um den Lauf der Holzdorfer zu unterbinden. In der Folge war es Kevin Auer welcher mit drei Toren am Stück Verantwortung übernahm und auf 21-27(53.) erhöhte. Am Ende verbuchte Wittenbergs Nummer sieben zehn Treffer. Trotz der Führung gaben die Holzdorfer nicht auf und konnten nochmals mit zwei Treffern auf 23-27 verkürzen. Mit einem Treffer von Paul Grasenack in der 56.Spielminute (23-28) war das Spiel entschieden. Beim Stand von 26-29 wurde die Partie abgepfiffen.

Der Jubel auf Wittenberger Seite war groß. Nachdem die vergangene Jahren in Holzdorf nichts zu holen war au0ßer recht deutlichen Niederlagen, konnte das neuformierte Team zwei wichtige Pluspunkte einfahren. Erfreulich war auch, dass jeder S

pieler seinen Beitrag zum Sieg beitrug.

Nun genießt das Team ein spielfreies Wochenende, eh am 03.11.2018 zur zweiten Vertretung der HSG Wolfen 2000 geht.

Für Grün-Weiß siegten Alexander Faust und Sebastian Brennecke, Christian Hohaus(7), Kevin Auer(10), Robert Weis, Paul Grasenack(3), Christian Reinecke(1), Stephan Schmidt(2), Erik Kunert(5), Maximilian Wehner, Benjamin Scholz(1)

7-Meter Holzdorf: 2/5; 2-Minuten: 1

7-Meter Wittenberg: 4/4; 2-Minuten: 3