Grün-Weiß Männer mit großen Schritt Richtung Aufstieg – kleine Schützenhilfe kommt aus Erdeborn

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Am Sonntag stand das vorletzte Heimspiel unserer ersten Männermannschaft auf dem Programm. Zu Gast war der SV Friesen Frankleben. Die Stimmung auf Wittenberger Seite war an diesem Tag sehr gut, denn am Vortag musste sich Verfolger Ilsenburg beim BSV Fichte Erdeborn mit 24-18 geschlagen geben. Mit einem Sieg gegen Frankleben könnte man also einen großen Schritt Richtung Ligagewinn und Aufstieg tätigen.

Frankleben reiste ersatzgeschwächt und ohne Topshooter Steffen Holzapfel in die Wittenberger Stadthalle. Auf Seiten der Lutherstädter konnte man dagegen aus den vollen schöpfen. So ging es 16:00 Uhr in die Partie. Frankleben eröffnete in Person von Karsten Hennicke in der dritten Minute das Tore werfen. Im Gegenzug war es zweimal Lukas Knape, sowie Matej Ivankovic welche in der vierten Minute auf 3-1 erhöhten. Bis zum 3-2 durch Patrick Bautz konnten die Friesen Schritt halten, dann kam der Grün-Weiß Motor ins rollen. Durch leichte Balleroberungen, bedingt durch technische Fehler der Gäste aus Frankleben, sowie einem stark haltenden Alexander Faust wurde das Konterspiel forciert. So wurde der Vorsprung bis zur zehnten Minute auf 7-2 bzw. in der 14.Spielminute auf 11-3 ausgebaut. Frankleben versuchte es immer wieder mit zu harmlosen Würfen aus der zweiten reihe, welche sofort per Tempogegenstoß durch die Lutherstädter bestraft wurden. Aber auch viele freie Würfe konnte Keeper Faust an diesem Tag entschärfen. Erst in der 17.Spielminute war es Michel Schmidt, welcher per 7 Meter wieder für die Gäste einnetzen konnte. Doch drei weitere Treffer durch Pishchukhin, Knape und Ivankovic konnte man bis zur 20.Spielminute erstmals auf zehn Tore enteilen (14-4). Im Positionsangriff musste man wenig tun, da man auf Wittenberger Seite immer wieder per Tempogegenstoß zu leichten Toren kam. Hier zeichneten sich Auer und Ivankovic als souveräne Vollstrecker aus. So konnte Ivankovic in Durchgang eins zehn Treffer erzielen. Bis zum Halbzeitpfiff wuchs der Vorsprung auf 20-7. In Durchgang eins konnte man auf Wittenberger Seite nur wenig bemängeln. In der Defensive stand man sehr solide, hatte das Kreisspiel der Gäste im Griff und man zwang Frankleben zu viele technische Fehler. Im Angriff agierte man als sehr treffsicher.

Trainer Zubrzak erlaubte sich deshalb für den zweiten Durchgang komplett durchzuwechseln. So durfte Max Giese auf der Mitte Regie führen, Duber kam für Engel, Keserü ersetzte Faust im Tor, Alex Böhm kam am Kreis zum Einsatz und Tim Kummer durfte auf der linken Außenbahn ran. Letzterer wusste das Vertrauen des Trainers zu belohnen und traf sofort zweimal per Tempogegenstoß zum 22-7. Trotz der vielen Wechsel kam zunächst kein Bruch in das Spiel der Hausherren. Im Gegenteil, durch weitere Treffer von Giese, Kummer, Knape und Pishchukhin wurde bis zur 40.Spielminute der Vorsprung auf 29-10 ausgebaut. Damit war das Spiel vorzeitig entschieden. Doch als Lukas Knape in der 40.Spielminute vorzeitig duschen durfte, kam ein kleiner Bruch in das Spiel der Hausherren. Es folgten sieben lange torlose Minuten. Im Angriff agierte man zu überhastet und unkonzentriert und auch das schnelle Tempo aus Durchgang eins wurde etwa zurückgeschraubt. So konnte Frankleben durch sechs Treffer am Stück auf 30-16 verkürzen. Trainer Zubrzak agierte mit einer Auszeit und bat seine Schützlinge zum Gespräch. In der 48.Minute markierte dann Kristof Duber den 30.Treffer der Lutherstädter. Bis zum Schlusspfiff wurde der Vorsprung verwaltet und beim Stand von 36-20 pfiff das unparteiische Gespann die recht faire Partie ab.

Mit dem Sieg gegen Frankleben hat man nun einen großen Schritt Richtung Aufstieg getätigt, denn bereits am kommenden Wochenende kann man beim Weißenfelser HV alles klar machen. Mit diesem Ziel vor Augen wird man motivert zum WHV reisen.

Frankleben wünschen wir an dieser Stelle für die verbleibenden Aufgaben maximale Erfolge.

Für Grün-Weiß einen großen Schritt Richtung Aufstieg taten Alexander Faust und Norbert Keserü im Tor, Zsolt Hetzmann(2), Kevin Auer(2), Max Giese(4), Sebastian Engel(1), Lukas Knape(4), Yury Pishchukhin(5), Tim Kummer(5), Erik Kunert, Kristof Duber(2), Matej Ivankovic(10), Alexander Böhm(1)

Saisonfinale: B-Jugend erobert Platz 4 mit einem Sieg gegen HC Burgenland

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Am 07.04.2018 fand das letzte Saisonspiel unserer B-Jugend statt. Es handelte sich um das nachgeholte Auswärtsspiel gegen die Mannschaft des HC Burgenland. Das Hinspiel wurde denkbar knapp in eigener Halle verloren. Nach starkem Kampf musste man sich den Gästen nach einem 7-Meter in letzter Sekunde geschlagen geben (37:38). Unsere Jungs hatten sich vorgenommen, im letzten Spiel unter Beweis zu stellen, dass sie zu Recht in der Sachsen-Anhalt-Liga spielen. Da die anderen Mannschaften ihre Spiele bereits absolviert hatten, stand von vornherein fest, dass unsere Mannschaft (Platz 6) mit einem Sieg noch Platz 4 in der Tabelle erreichen konnte. Der Gastgeber belegte vor dem Spiel den 5. Platz und rechneten sich ebenfalls Chancen aus, noch den 4. Platz zu erobern. Insofern hatte das Spiel eine gewisse Brisanz, was beiden Mannschaften anzumerken war.

  

Das erste Tor gelang den Burgenländern, nachdem sich deren Torwart gleich in der ersten Aktion des Spiels ausgezeichnet hatte. Unsere Mannschaft spielte konzentriert und verwandelte nach einem guten Spielzug, der nur durch ein Foul gestoppt werden konnte, einen gepfiffenen 7-Meter (1:1). Es entwickelte sich wie so oft auch in vielen der vorangegangenen Spielen gerade im ersten Spielabschnitt ein Match auf Augenhöhe. Nachdem in der 5. Minute die erste Führung für unsere Jungs zu Buche stand (1:2), glichen die Gastgeber umgehend aus. Bis zur 15. Minute konnte sich keine Mannschaft absetzen (8:8). Erst ein weiterer verwandelter 7-Meter und ein Tempogegenstoßtor brachten die erste 2-Tore-Führung (8:10). Burgenland ließ sich davon aber nicht beeindrucken und glich in der 18. Minute erneut aus (10:10). Dies nahm unser Trainer zum Anlass für seine erste Auszeit. Im folgenden Angriff wurde der Ball aber verloren. Der Gegenangriff konnte nur durch ein Foul vereitelt werden. Den daraus resultierenden 7-Meter parierte unser Torwart. Nur eine Minute später konnte er einen weiteren 7-Meter-Wurf halten, was der Mannschaft in der 21. Minute die 2-Tore-Führung zurückbrachte (10:12). Weitere Torwartparaden auf unserer Seite und gut geführte Angriffe ließen die Führung auf 11:14 anwachsen (24. Minute). Der Heimtrainer reagierte darauf mit einer Auszeit, was aber nicht verhindern konnte, dass unser Torwart auch den dritten 7-Meter in Folge halten konnte. Spätestens jetzt war er, wie es so schön heißt, „in den Köpfen der gegnerischen Spieler“. Beim Stand von 12:15 ging es dann in die Halbzeitpause.

  

Die zweite Halbzeit begann gleich wieder mit einer Torwartparade auf unserer Seite und einem schnellen Gegentor (12.16). Burgenland hielt den Abstand zunächst zwar konstant, konnte aber einen 3-Tore-Lauf unserer Jungs bis zur 31. Minute nach einer Torwartparade, einem missglückten Angriff und einem verwandelten 7-Meter nicht unterbinden (14:20). Daraufhin nahm der Trainer der Gastgeber seine nächste Auszeit. Im Anschluss fielen abwechselnd auf beiden Seiten Tore. Ein nicht verwandelter 7-Meter und zwei weitere Tore auf unserer Seite ließen den Abstand vorentscheidend ansteigen (17:25). Die Burgenländer nahmen deshalb bereits in der 36. Minute ihre letzte Auszeit. Unser Trainer nutzte die sichere Führung, um einige Wechsel in der Aufstellung vorzunehmen. So bekamen alle mitgereisten Spieler Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen und einen aktiven Beitrag zum Mannschaftserfolg zu leisten. Kurz vor Spielende erhielten zwei Spieler unserer Mannschaft eine 2-Minuten-Strafe. Beide hatten leider ihre Emotionen nicht im Griff und handelten sich dadurch eine doppelte Zeitstrafe verbunden mit der Disqualifikation vom Spiel ein. Der komfortable Vorsprung konnte aber dennoch bis zum Abpfiff gehalten werden. Unsere Jungs feierten letztendlich einen souveränen 29:37 Erfolg.

Mit diesem Sieg belohnte sich unsere Mannschaft für eine gute Saison und eroberte den hervorragenden 4. Tabellenplatz, ein super Ergebnis für die erste Saison in der Sachsen-Anhalt-Liga. Die Mannschaft zeigte in diesem Spiel erneut, was möglich ist, wenn das Spiel breit gemacht und die Verantwortung auf viele Schultern verteilt wird. Gut geführte Angriffe und eine sehr gute Torwartleistung waren Grundlage für diesen Erfolg.

Zum Saisonende seien an dieser Stelle Tim Hieber (Torschützenkönig der Staffel mit 160 Toren) und Stephan Schmidt (Platz 7 der Torschützenliste) erwähnt, die tragende Säulen der Mannschaft waren. Basis des Erfolges bildete aber die gesamte Mannschaft und damit alle Spieler, auch die, die nur „begrenzte“ Einsatzzeiten bekommen konnten. Trotz mancher Unruhe im Umfeld der Mannschaft war das Trainerteam mit Herzblut bei der Mannschaft. Maik und Jürgen investierten viel, um die Jungs im Spielbetrieb zu führen. Ihr ehrenamtliches Engagement sollte nicht als Selbstverständlichkeit betrachtet werden. Deshalb gilt beiden Trainern ein aufrichtiger Dank für ihre Arbeit. Gleiches gilt auch für die Eltern, die mit ihren Möglichkeiten der Mannschaft halfen. Ein besonderes Dankschön geht noch an Ines und Harald, die für die tollen Fotos in den Beiträgen sorgten.

 

D-Jugend verliert hoch gegen SCM

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Mit nur einem Auswechselspieler ging die Reise in die Gieseler Halle nach Magdeburg. Unser Team ging mit 1-0 in Führung. Das war dann der einzige Grund zum Jubeln an diesem Tag. Der Halbzeitstand von 29-5 für den SCM ließ schlimmes befürchten. Aber in der zweiten Halbzeit konnten unsere Spieler gut mithalten und auch einige schöne Tore erzielen. Die sehr harte Gangart der Gastgeber wurde mit zahlreichen Zeitstrafen geahndet. Der Spielfluss litt unter den ständigen Unterbrechungen. Am Ende hieß es 44-12. So konnte in etwa das Hinspiel Ergebnis erreicht werden. Jetzt stehen noch zwei Spiele auf dem Programm. Am 21.4. gehts nach Coswig und am 28.4. gibt es das Rückspiel in der Stadthalle gegen Biederitz. Vielleicht steht noch eine Qualifikation für die Sachsen-Anhalt Liga 2018/2019 auf dem Plan. Grün Weiß spielte in folgender Besetzung: Emil Klobautschnik, Toby Giersch, Jannes Dörfel, Lucas Schneck, Jonas Flachowsky, Leif Katzwinkel, Oskar Giese, Pier Gensicke, Noah Dubro,

D-Jugend Wochenende

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Am vergangenen Samstag empfing unsere D-Jugend das Team aus Köthen. Wie schon beim Spiel gegen Kühnau war auch die erste Halbzeit der Knackpunkt des Spiels. Unsere Mannschaft ist bei der Manndeckung einfach zu weit weg vom Gegner und im Spielaufbau werden zu viele leichte Fehler gemacht.In der zweiten Hälfte spielen die Jungs dann immer sicherer und die Abläufe funktionieren. Am Ende konnte der Rückstand aus Halbzeit 1 zumindest gehalten werden. 34-21 gewannen die Gäste und wieder einmal waren vor allem die körperlichen Defizite ausschlaggebend. Am Sonntag fuhren unsere Jungs nach Berlin zum Ostercup. Eingeladen hatten die Handballer von Eintracht Berlin. Das besondere an diesem Turnier war, dass in der ersten Halbzeit mit einem Goijcha Ball gespielt wird. Dieser Ball lässt sich nicht tippen, indirekte Zuspiele sind nicht möglich. Die Laufbereitschaft war also entscheidend. Genau das Richtige, um die Schwächen in der Maindeckung zu überwinden. Im ersten Spiel ging es gleich gegen die Gastgeber. Der Ball war anfangs sehr gewöhnungsbedürftig. Mit einem Rückstand ging es in die zweite Hälfte. Mit einem „richtigen“ Ball wurde die zweite Halbzeit gespielt. Da lief es wieder besser, doch am Ende reichte es nicht mehr zum Sieg. Das zweite Spiel wurde gegen SG Oberhavel gespielt. Da lief es schon viel besser und die Führung zur Halbzeit konnte bis zum Ende behauptet werden. Dann wartete der SC Magdeburg auf uns. Die körperlich sehr gut aufgestellten Magdeburger hatten den bessere Start und gingen schnell in Führung. Mit vier Pfostentreffer hatte unser Team etwas Pech während auf der anderen Seite die Chancenverwertung bei 100% lag. In der zweiten Hälfte fighteten unsere Jungs und konnten den Rückstand in Grenzen halten. 20-11 wurde das Spiel verloren. Dann ging es gegen NARVA Berlin. Hier konnten wir von Anfang an Gegenhalten und gingen als Sieger vom Parkett. Im letzten Spiel trafen wir auf HSV Magdeburg. Hier war schon deutlich zu sehen, dass unsere Teilnahme an der Sachsen Anhalt Liga trotz vieler Niederlagen, unsere Mannschaft schon weitergebracht hat. Ein deutlicher Sieg stand am Ende auf der Anzeigetafel. Am Ende konnte unser Team den dritten Platz belegen und Selbstbewusstsein tanken. Vielen Dank an die Gastgeber für die angenehme Atmosphäre und die gute Versorgung. Vielleicht sehen wir uns ja zum Weihnachtsturnier in Wittenberg wieder.

Gipfeltreffen in der Verbandsliga-Süd – Grün-Weiß Wittenberg trifft auf den HV Ilsenburg

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Am Samstag treffen die beiden Aufstiegsaspiranten der Verbandsliga-Süd, der SV Grün-Weiß Wittenberg/P- und der HV Ilsenburg, aufeinander. Es ist das Spitzenspiel des Jahres und für beide Mannschaften wird es eine wegweisende Partie. Die Grün-Weißen, wlecher an der Spitze der Tabelle stehen, können mit einem Sieg den Vorsprung auf den direkten Verfolger weiter ausbauen und einen groß0en Schritt Richtung Aufstieg tätigen. Die zweitplatzierten Ilsenburger werden alles daran setzen, fünf Spieltage vor Schluss das Rennen um die Meisterschaft wieder spannender zumachen und den Vorsprung auf einen Punkt zu verkürzen. Ilsenburg verbuchte in den letzten drei Ligaspielen zwei souveräne Siege gegen Coswig und Erdeborn, musste sich aber beim HC Burgenland 2 geschlagen geben. Insgesamt gaben sich die Harzer erst dreimal geschlagen. Die erste Niederlage mussten die Ilsenburger gegen die Wittenberger einstecken. Damals setzte es im Harz eine deutliche 27-37 Heimpleite, welche sicher noch sehr tief sitzt. Seitdem konnte Ilsenburg aber in den meisten Partien überzeugen, vor allem in der Offensive und ist somit zu Recht erster Verfolger der Grün-Weißen. Der Spitzenreiter der Verbandsliga-Süd dagegen hat den Aufstieg noch immer in der eigenen Hand und kann mit einem Sieg einen gro0en Schritt tätigen. Man geht sehr optimistisch in diese Partie, denn der Liga ist man nun seit fünf Spielen ungeschlagen und vor allem in heimischer Halle wussten die Lutherstädter immer zu überzeugen. Diese Heimstärke muss man nun im kommenden Spitzenspiel an den Tag legen um die Ilsenburger zu schlagen.

Es wird vor allem darauf ankommen, die dürftige Leistung aus dem Halberstadtspiel wettzumachen und sich enorm zu steigern. Dass man diese Steigerung an den Tag legen kann, haben die Wittenberger in dieser Spielzeit schon oft gezeigt. Es wird weiterhin auf eine gute mannschaftliche Geschlossenheit ankommen, sowie dem flüssigen Kombinationsspiel und eine Forcierung des Tempos. Erfreulich ist, dass die anhaltende Grippewelle, sowie die Verletzungssorgen auf Seiten der Lutherstädter beseitigt sind. Alle Spieler konnten diese Woche trainieren und sind am Samstag an Board.


Wie immer hofft das Team auf eine sehr gut gefüllte Wittenberger Stadthalle, mit guter Stimmung von den Rängen. Also kommt alle vorbei um mit uns gemeinsam einen gro0en Schritt Richtung Aufstieg zu tätigen. Anpfiff ist am Samstag um 17:30 Uhr.

Erste Männermannschaft mit Pflichtsieg beim HT 1861 Halberstadt

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Am Samstag stand für die erste Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. die weite Auswärtsfahrt zum HT 1861 Halberstadt auf dem plan. Nachdem man in der Vorwoche eine deutliche Niederlage gegen den BSV 93 Magdeburg im Pokal einstecken musste, wollte man im schönen Harz zur alten Souveränität zurück kehren. Diese Souveränität fand auch in den Anfangsminuten der ersten Halbzeit anklang. Nach der 0-1 Führung durch Matej Ivankovic und einem sofort nachgelegten Treffer zum 0-2 konnten die Domstädter erst in der vierten Spielminute den ersten Treffer erzielen 1-2. Dann erhöhten die Grün-Weißen das Tempo enorm, welches von der Halberstädtern nicht mitgehalten werden konnte. So baute man die Führung kontinuierlich auf 1-5 (7.Minute) bzw. 7-2 und 9-3 (15.Minute) aus. Halberstadt wirkte in dieser Phase des Spiels im Angriff zu ideenlos und fand kein Mittel gegen die Grün-Weiße Defensive. Auf Wittenberger Seite zeichnete vor allem Matej Ivankovic mit Tempogegenstößen aus. Am Ende erzielte Wittenbergs Nummer 92 zehn Treffer. Doch anstatt die Führung weiter auszubauen und frühzeitig den Deckel auf diese Begegnung zu machen, stellte man ab der 17.Spielminute das Handballspielen fast komplett ein. Im Angriff wurde zu überhastet und unvorbereitet, mit harmlosen Würfen aus der zweiten Reihe abgeschlossen, aber auch hundertprozentige freie Bälle wurden zu leichtfertig verworfen. So konnte sich Halberstadts Torhüter Steven Friedrich mit zahlreichen Paraden auszeichnen.Auf der Gegenseite fand Im Positionsangriff der HT nun vermehrt den Weg ins Tor oder erspielte sich einen 7-Meter. So verkürzten die Domstädter bis zur 25.Minute auf 9-10. Durchaus unerklärlich war der Spieleinbruch der Lutherstädter. Trainer Zubrzak appellierte an seine Schützlinge endlich wieder Handball zu spielen und so wurden beim Stand von 10-13 die Seiten gewechselt.

Im zweiten Durchgang wollte man nun endgültig den Deckel auf dieses Spiel machen. Entsprechend motiviert begann der Spitzenreiter und man erhöhte erneut das Tempo. Der Vorsprung wuchs innerhalb einer Viertelstunde von 10-13 auf 15-24. Nochmals konnte Halberstadt das Tempo der Gäste nicht folgen bzw. fand nun keinen Zugriff mehr gegen den Kombinationsfluss der Grün-Weißen. Mit der komfortablen Führung im Rücken und dem Gedanken einer Vorentscheidung in den Köpfen kehrte nun erneut der Schlendrian in das Spiel der Wittenberger ein. Wieder kam es, statt klaren Kombinationen, zu unvorbereiteten, harmlosen Würfen aus der zweiten Reihe, sowie einer am Ende wirklich katastrophalen Chancenverwertung. Halberstadt witterte nochmals etwas Morgenluft und verkürzte Tor um Tor, doch der Rücksgand war zu groß. Am Ende brachten die Grün-Weißen einen 21-25 Auswärtserfolg ins Ziel und erfüllten damit, zwar nicht gewohnt souverän aber dennoch mit einem Sieg, die Pflichtaufgabe in Halberstadt.

Trotzdem war es an diesem Tag unerklärlich wie man es zweimal schaffte, einen recht komfortablen Vorsprung, fast noch zu verspielen, gegen einen über weite Strecken recht harmlosen Gegner, ohne die Leistung der HT zu schmälern. Zufrieden kann man mit den 21 Gegentoren sein, welcheim Hadnball nicht viel sind. Bei einer konsequenteren Chancenverwertung hätte der Sieg für die Wittenberger dennoch viel höher ausfällen müssen!

Nichts desto trotz fährt man zwei wichtige Punkte ein und geht mit einem Sieg in das Spitzenduell gegen den HV Ilsenburg am kommenden Samstag 17:30 Uhr in der Wittenberger Stadthalle. Hinzukommt dass die Grün-Weißen in diesem Spiel noch viel Luft nach oben haben und sicherlich eine andere Motivation und Körpersprache an den Tag legen. Schon jetzt liegt der volle Fokus auf das kommende Spitzenspiel.

Für Grün-Weiß siegten Alexander Faust und Norbert Keserü im Tor, Zsolt Hetzmann(3), Christian hohaus(2), Kevin Auer(5), Paul Grasenack(1), Maximilian Wehner, Tim Kummer(4), Kristof Duber, Matej Ivankovic(10), Alexander Böhm

Lokalderby in der Anhaltliga der Männer – Vorschau auf den heutigen und morgigen Tag

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Am Sonntag steht für unser BackupTeam die ZWEITE das Lokalderby gegen den Stadtrivalen HBC/Jessen 2 auf dem Programm. Nach zulezzt zwei Segen und einer Niederlage aus den letzten drei Spielen, konnte sich das Team um Bernd Rohmann etwas Luft auf die letzten Tabellenplätze verschaffen. Mit zehn Pluspunkten steht man aktuell auf dem elften Rang. Nun gilt es gegen den Tabellenletzten HBC/Jessen 2 sich weiter Luft zu erschaffen. Die SG verbuchte in den letzten drei Auftritten ein Unentschieden, sowie zwei Niederlagen. Acht Punkte hat das Team auf der Habenseite. Bei einem Sieg können sich unsere Jungs weiter vom Tabellenkeller absetzen. Im Hinspiel hatte der HBC/Jessen 2 mit 27-34 doch recht deutlich gewonnen. Wiedergutmachung ist also angesagt, wenn man bei der SG gastiert.


Anpfiff in der Wittenberger Stadthalle ist am Sonntag um 14:00 Uhr.

Ansonsten sind an diesem Wochenende nur noch unsere beiden E-Teams gefordert. Heute um 13:15 Uhr empfängt unsere E1 den HBC Wittenberg. Im Hinspiel musste man die bisher einzige Niederlage der aktuellen Saison einstecken. Das soll sich natürlich heute nicht wiederholen. Um im Kampf gegen den Ligatitel weiter präsent zu sein, muss gegen den aktuellen Tabellendritten ein Sieg her.

Unsere E2 reist zur HG 85Köthen. Um 15:00 Uhr gastiert der Zehnte beim Fünften der Anhaltliga. Leider fehlen unseren Jungs krankheitsbedingt einige Wechselmöglichkeiten, sodass ein schweres Spiel erwartet wird.

Um 17:00 Uhr reist unsere erste Männermannschaft in den Harz, zum HT 1861 Halberstadt.

Allen Mannschaften maximale Erfolge

Grün-Weiß Männer von Krankheit und Ausfällen geplagt – keine guten Vorzeichen für das kommende Wochenende?

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Am Samstag muss die erste Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. Auswärts beim HT Halberstadt ran. Die Vorzeichen stehen aber alles andere als gut, denn seit vergangener und vor allem seit dieser Woche hat die Mannschaft um Trainer Zubrzak mit diversen Ausfällen und Krankheit zu kämpfen. So konnte unter der Woche nur bedingt gut trainiert werden. Lukas Knape (Krankheit) und Erik Kunert (Rückenprobleme) werden dem Team nicht zur Verfügung stehen. Yury Pishchukhin wird, wie zuletzt, auch an diesem Wochenende fehlen. Matej Ivankovic, Basti Engel, Kevin Auer sind angeschlagen, werden aber spielen. Nichts desto trotz müssen diese Ausfälle am kommenden Spieltag kompensiert werden um in Halberstadt zu bestehen. Hilfe soll deshalb aus unserem backupTeam die ZWEITE kommen. Wie auch zuletzt konnte man sich auf die Spieler um Trainer Bernd Rohmann verlassen, welche sofort die erste Mannschaft mit vollem Einsatz unterstützen.

Die nötige Klasse in der Domstadt zu punkten besitzt das Team noch immer und nicht ganz umsonst steht man an der Tabellenspitze der Verbandsliga-Süd. Dennoch musste das Team vergangenes Wochenende einen kleinen Dämpfer einstecken, kassierte man gegen Sachsen-Anhaltligist eine deutliche 24-40 Pleite. Nun gilt der Fokus der Liga und dem Spiel in Halberstadt. Im Hinspiel hatten die Grün-Weißen, dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und sehr gutem Tempospiel, mit 36-21 die Nase klar vorn. Dass das Rückspiel kein ähnlicher Selbstläufer wird, ist jedem im Team bewusst. Halberstadt steht zwar nur auf dem 12.Platz der Tabelle, ist aber in keiner Weise zu unterschätzen. Zwar setzte es zuletzt gegen Tabellenschlusslicht Coswig und dem Vorletzten aus Bernburg Niederlagen, gegen Burgenland konnte man dagegen in heimischer Halle gewinnen. Achtung ist also auf Seiten der Grün-Weißen geboten.

Trotz der recht schlechten Personallage, reist man mit einem klaren ziel in den schönen Harz, die zwei Punkte in die Lutherstadt mitzubringen. Welche Spieler Trainer zubrzak morgen genau zur Verfügung stehen werden, wird sich am heutigen Abschlusstraining zeigen.

Anpfiff in Halberstadt ist am Samstag um 17:00 Uhr.

B-Jugend belohnt sich mit Sieg gegen die SG Kühnau

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Am 10.03.2018 mussten die Jungs der B-Jugend zum schweren Auswärtsspiel bei der SG Kühnau antreten. Die Vorzeichen standen alles andere als gut, da es gegen den Tabellenzweiten ging und mehrere Spieler auf unserer Seite fehlten. Die SG Kühnau konnte bereits im Hinspiel mit einem 43:32-Sieg überzeugen.

Wer nun dachte, dass es am Ende nur um die Höhe der zu erwartenden Niederlage ging, sollte eines besseren belehrt werden. Auch Kühnau konnte nicht in Bestbesetzung antreten, was unseren Jungs Zuversicht gab und Möglichkeiten eröffnete, über eine gute Mannschaftleistung auf Augenhöhe mitzuspielen.

 

Der erste Treffer der Partie gelang den Gastgebern, die anfangs mehrmals vorlegten. Unsere Mannschaft nutzte im Gegenangriff ihre Chancen und glich immer wieder aus. Nach einer Torwartparade in der 5. Minute gingen unsere Jungs erstmals in Führung (3:4). Kühnau nutzte anschließend einen Ballverlust und einen zugesprochenen 7-Meter, um sich die Führung zurück zu erobern (5:4). Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. In der 13. Minute gelangen Kühnau 2 Tore am Stück, so dass die erste 2-Tore-Führung (10:8) zu Buche stand. Unsere Mannschaft ließ sich davon aber nicht beeindrucken und konnte bereits in der 14. Minute erneut ausgleichen (10:10). In den nächsten Angriffen schlichen sich nun auf beiden Seiten einige Fehler ein. Nachdem ein Kühnauer Wurf an unserem Tor vorbei ging, konnte der Kühnauer Torwart einen Ball parieren. Trotz neuer Angriffschance wurde der Ball verloren. Der folgende Tempogegenstoß konnte nur mit einem Foul unterbunden werden. Den fälligen 7-Meter hielt unser Torwart. Einen weiteren Ballverlust nutzten die Gastgeber dann aber konsequent zum 12:11. Unsere Jungs setzten bis zur 20. Minute immer wieder nach (13:13). Wenig später führte ein geblockter Wurf dazu, dass Kühnau nun eine 2-Tore-Führung (15:13) bejubeln konnte. Ein weiterer erfolgloser Angriff ermöglichte den Gastgebern einen Vorsprung von 3 Toren (18:15) mit in die Halbzeit zu nehmen. Das Spiel war aber lange noch nicht entschieden.

 

Nachdem unsere Jungs aus der Kabine kamen, war ihnen anzumerken, dass sie sich etwas für die zweite Halbzeit vorgenommen hatten. Gleich der erste Angriff wurde mit einem Tor belohnt (18:16). Leider konnte ein Kühnauer Ballverlust nicht genutzt werden, so dass im Gegenzug der alte Vorsprung wieder hergestellt wurde (19:16). Nun kam die Zeit unseres Torhüters, der mit einigen Paraden den Grundstein dafür legte, dass unsere Mannschaft in der 32. Minute ausglich (20:20). Nach mehreren technischen Fehlern auf beiden Seiten nahm der Kühnauer Trainer eine Auszeit. Erneute Torwartparaden ließen unsere Mannschaft dann über die erste 2-Tore-Führung (21:23) jubeln. Kühnau konnte zwar noch einmal verkürzen (22:23), unsere Jungs hatten das Spiel danach aber im Griff. In der 40. Minute wurde der Vorsprung nach einem 3-Tore-Lauf sogar auf 4 Tore (22:26) ausgebaut. Die Kühnauer Mannschaft stemmte sich gegen die Niederlage, konnte aber nicht verhindern, dass der Vorsprung in der 47. Minute weiter anstieg (26:31). Am Ende siegte unsere Mannschaft verdient mit 30:34.

Unsere Jungs haben in dem Spiel bewiesen, dass sie mannschaftlich in der Lage sind, auch den Ausfall einzelner Spieler zu kompensieren. Eine gute Mannschaftsleistung war die Grundlage für einen nicht unbedingt zu erwartenden Sieg.

Mit dem Sieg konnten wichtige Punkte im Kampf um Platz 4 in der Tabelle gewonnen werden. Das letzte Spiel der Saison wird am 07.04.2018 bei der Mannschaft des HC Burgenland stattfinden. Auch hier ist noch eine Rechnung offen. Der Hinspiel-Krimi ging in wortwörtlich letzter Sekunde durch einen 7-Meter (37:38) für unsere Jungs verloren.

 

Grün-Weiß Männer mit Dämpfer zur richtigen Zeit?

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Am Samstag stand für die erste Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. das Halbfinale des HVSA-Pokals auf dem Programm. Zu Gast in der Wittenberger Stadthalle war der Sachsen-Anhaltligist BSV 93 Magdeburg. Vor knapp 300 Zuschauern wollten die Grün-Weißen dem Favoriten aus der höchsten Spielklasse Sachsen-Anhalts Paroli bieten. Entsprechend motiviert gingen die Schützlinge um Trainer Krzysztof Zubrzak in die Partie und konnten durch Lukas Knape mit 1-0 in Front gehen. Wittenberg erwischte den besseren Start, kam über schnelles Tempo und gutem Kombinationsspiel zum Torerfolg. So konnte man über die Stationen 1-1, 2-2, 4-2, 6-3, 8-5 bis zum 9-6 in der zehnten Spielminute eine Drei-Toreführung herausspielen. Magdeburg fand zunächst nicht so recht in die Partie und wirkte überrascht über das schnelle Tempo der Hausherren. Allerdings mussten die Lutherstädter im weiteren Verlaufe des Spiels diesem hohen Tempo noch Tribut zollen. Bis zum 10-8 (14.Spielminute) konnte man noch die Führung behaupten. Doch durch zwei Treffer am Stück konnte BSV in der 18:Spielminute erneut ausgleichen und im Gegenzug durch drei weitere Treffer auf 11-14 erstmals mit drei Toren in Front gehen. Wittenberg wirkte nun wie geschockt von diesem Führungswechsel und versuchte auf Biegen und Brechen Anschluss zu halten. Das Kombinationsspiel aus den ersten 17 Minuten fand nun keinen Anklang mehr und man versuchte durch Einzelaktionen zum Torerfolg zu kommen. Dies stellte für den guten Abwehrblock der Gäste keine große Herausforderung da. Auf der Gegenseite nutzten nun die Magdeburger die Gunst der Stunde und durch die erfahrene Aufbaureihe Bade, Nowak und Reiske konnte man bis zum Pausenpfiff auf 15-20 davonziehen. Im Spiel Riegel gegen Riegel konnte Magdeburg mehr überzeugen als die Hausherren.

 

In Durchgang eins legten beide Mannschaften ein rasantes Tempo hin, mit dem Unterschied, dass der Sachsen-Anhaltligist dieses Tempo über die vollen 60 Minuten an den Tag legen konnte.

 

In Durchgang zwei wollten die Grün-Weißen wieder Anschluss finden und versuchen den Vorsprung der Magdeburger zu verkürzen. Doch Magdeburg startete besser in Hälfte zwei und konnte sofort durch zwei schnelle Treffer auf 15-22 davonziehen. Bis zum 17-24 konnte der Sieben-Torevorsprung verwaltet werden. Grün-Weiß versuchte nun nochmals alles in die Wagschale zu werfen, konnte durch zwei Treffer am Stück nochmals auf fünf Tore verkürzen (19-24), eh der Sachsen-Anhaltligist seine ganze Routine ausspielte. Innerhalb von sechs Minuten erhöhte der BSV vorentscheidend auf 19-30. Dabei profitierten die Gäste von harmlosen Abschlüssen der Hausherren, sowie einer katastrophalen Chancenverwertung, vor allem in Durchgang zwei. Des weiteren stellten die Wittenberger das Mannschaftsspiel fast komplett ein und man versuchte durch Einzelaktionen und unvorbereitete Torabschlüsse zum Torerfolg zu kommen. Magdeburg bestrafte diese Nachlässigkeiten per Tempogegenstoß und der zweiten Welle. Ein erneutes Aufbäumen der Hausherren blieb aus und beim Stand von 24-40 wurde das Spiel abgepfiffen.

 

An dieser Stelle Glückwunsch an den BSV Magdeburg zum Einzug in das Finale und viel Erfolg im Endspiel.

 

Auf Grün-Weißer Seite gilt es sich nun voll und ganz auf den Ligabetrieb zu konzentrieren. Bereits in zwei Wichen steht das Spitzenspiel gegen Verfolger HV Ilsenburg auf dem Programm. Noch immer hat man den Aufstieg in der eigenen hand und dieser kleine Dämpfer kam vielleicht auch zur rechten Zeit.

 

Einen Dank wollen wir noch den zahlreichen Fans widmen, welche trotz der hohen Niederlage das Team über die komplette Spielzeit an peitschten und für eine tolle Kulisse sorgten.

 

 

Für Grün-Weiß spielten Alexander Faust, norbert Keserü und Steffen Bley im Tor, Zsolt Hetzmann(2), Kevin Auer(1), Max Giese(1), Sebastian Engel(3), Lukas Knape(2), Tim Kummer(1), Maximilian Wehner, Erik Kunert, Kristof Duber(9), Matej Ivankovic(5), Alexander Böhm