Die ZWEITE mit souveränem Gastauftritt in Wolfen

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Am Samstag stand für die zweite Vertretung des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. Ein Gastauftritt bei der Verbandsligareserve der HSG Wolfen 2000 auf dem Plan. Die Marschroute war klar, gegen das Tabellenschlusslicht sollte der zweite Sieg in Folge her.

Der Auftakt der Partie verlief ausgeglichen. Das 1-0 durch Kevin Auer nach 21 Sekunden konnte der Gastgeber egalisieren. Bis zum 3-3 blieb Wolfen in Schlagdistanz. Es entwickelte sich eine recht torlose Anfangsviertelstunde. Auf Grün-Weißer Seite schlichen sich, vor allem zu Beginn, viele technische Fehler und unnötige Ballverluste ein. Sei es dem fehlenden Wachsmittel geschuldet, Wittenberg wirkte zunächst unsicher mit dem Spielgerät. Auf der Gegenseite eine harmlose Wolfener Mannschaft welche, wie beschrieben, bis zum 3-3 und auch nach 15 Minuten beim Stand von 5-7 in Schlagdistanz blieb. Dann drehten die Grün-Weißen auf und schienen im Spiel angekommen. Durch eine starke Defensivleistung, wurden viele Bälle erobert und die Würfe der Hausherren stellten für Torhüter Faust keine großen Probleme dar. Im Gegenzug forcierten die Lutherstädter das Tempo und man kam über Konter, sowie der zweiten Welle zu einfachen Toren. Besonders Kevin Auer, sowie Stephan Schmidt profitierten dabei von ihrer Schnelligkeit und erzielten einfache Tore. Auer steuerte am Ende 13 Treffer bei. Aber auch im Positionsangriff zeigten sich die Grün-Weißen effizient. Debütant Max Giese wusste seine Nebenleute immer wieder in Szene zu setzen und war zudem mit fünf Treffern ebenfalls ein sicherer Vollstrecker. So wuchs der Vorsprung über die Stationen 5-8, 6-9 auf 7-15 bis zur Pause.

Für den zweiten Durchgang wollte man nun den Vorsprung weiter ausbauen. Steffen Bley, welcher den verletzten Sebastian Brennecke vertrat, durfte in Durchgang zwei ran und zeigte gleich, dass fehlendes Training ihm nichts ausmacht. Max Giese eröffnete im zweiten Durchgang das Tore werfen zum 7-16. Im Gegenzug konnte Bley einen 7-Meter halten, sowie viele freie Würfe. Der Vorsprung der Grün.-Weißen wuchs auf 7-19. Erst in der 39.Spielminute gelang den Hausherren der erste Treffer in Durchgang zwei. Zu dieser Phase des Spiels erlaubte sich Coach Rohmann munter durchzuwechseln umso jedem Spieler seine verdienten Arbeitszeiten zu geben. Dies brachte dem Spiel aber keinen Abbruch und der Vorsprung wurde in der 50.Spielminute auf 12-24 ausgebaut. Die letzten zehn Minuten der Partie konnte Wolfen dann doch ausgeglichener gestalten und etwas Ergebniskosmetik betreiben. Wittenberg agierte in dieser Phase des Spiels zu überhastet im Torabschluss und leistete sich zu viele technische Fehler. Dennoch wurde am Ende ein souveräner und ungefährdeter 19-28 Auswärtserfolg eingefahren. Wenn man die zweiten 30 Minuten wie den ersten Durchgang gestaltet hätte, wäre der Sieg wahrscheinlich deutlicher ausgefallen. Den Wölfen kann man dagegen eine große Kampfmoral anerkennen.

Mit dem Sieg erobert sich die ZWEITE, mit 10:4 Punkten, den ersten Tabellenplatz zurück und ist bereits jetzt auf das kommende Derby gegen die zweite Vertretung der TuS Radis am kommenden Samstag in der Wittenberger Stadthalle fokussiert.

F+ür Grün-Weiß siegten das alte Verbandsliga-Duo Alexander Faust und Steffen Bley im Tor, Vincent Renner, Kevin Auer(13), Robert Weis(1), Max Giese(5), Marcus Ringlepp(1), Stephan Schmidt(5), Erik Kunert, Maximilian Wehner(1), Patrick Lehmann(1), Benjamin Scholz(1)

Spielbericht erste Männermannschaft gegen TSG Calbe

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Das fünfte Auswärtsspiel der Lutherstädter stand auf dem Plan und man ging mit Optimismus und einem guten Gewissen aus dem letzten Heimspiel in das Auswärtsspiel gegen die TSG Calbe. Ebenso optimistisch waren die Gastgeber, da diese noch kein Heimspiel verloren haben und mit 12:4 punkten den dritten Tabellenplatz behaupten. Doch jenseits von der starken Leistung aus dem letzten Spieles gingen die Wittenberger in die Partie. Sinnlose Abspielfehler und nicht genutzte Torchancen nutzen die Gastgeber aus und man lag schnell mit einem 4:1 zurück. Die Grün-Weißen konnten sich zwar durch einige schnelle Tore wie von Tim Kummer oder Matej Ivankovic herankämpfen, aber nicht in Führung gehen. Beim Stand von 13-10 ging es in die Halbzeitpause.

Der Anfang der zweiten Halbzeit sah ähnlich aus. Nicht konsequent gespielte Spielzüge, eine schlechte Chancenverwertung und weitere viele technische Fehler sind zu viel um sich gegen einen solchen Gegner behaupten zu können. Sieben Treffer lag man jetzt gegen den TSG zurück (22-15). Eine Auszeit sollte Seitens der Wittenberger dagegen steuern und Trainer Armands Uscins stellte die Aufstellung um, mit 7 Feldspieler attackierte man die die Calberaner und der Torabstand verkürzte sich nach und nach. In der Schlussphase unterlag man nur noch mit einem Tor, doch konnte nicht ausgleichen. Im Gegenzug parierte Norbert Keserü einen Siebenmeter Wurf, der Nachwurf war allerdings im Netz. Der TSG Calbe gab den Sieg nicht mehr her. Trotz allem war es ein sehr anschauliches Spiel welches 26-24 für die Hausherren endete. Wenn man mit der Konzentration der Schlussphase von Anfang an spielt und die vielen Fehler begrenzt ist weitaus mehr Potential in der Mannschaft. Das wollen wir in den folgenden 3 Heimspielen und im Pokalspiel unter Beweis stellen. Am 10.11. geht es gegen SG Lok Schönebeck weiter und am 17.11. erwarten wir den TuS Radis im Pokalspiel.

Die ZWEITE will zurück an die Ligaspitze – Team eins mit schwerer Auswärtsaufgabe und die Dritte mit Derby in Coswig

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Am kommenden Samstag sind alle drei Männermannschaften in der Ferne gefordert. Dabei will die ZWEITE den Sprung zurück an die Ligaspitze der Anhaltliga schaffen. Um 15:00 Uhr gastiert das Team um Trainerduo Rohmann/Wende beim Tabellenletzten, der Verbandsligareserve der HSG Wolfen 2000. Für die Wölfe gab es in der bisherigen Spielzeit 2018/19 erst einen Punktgewinn zu vermelden. Gegen TuS Radis 2 gelang am 21.10. ein 25-25 in eigener Halle. Ansonsten musste das Team vier Niederlagen einstecken. Trotzdem gilt es diese Mannschaft trotz des letzten Tabellenplatzes nicht zu unterschätzen, denn vor allem im letzten Spiel gegen spielstarken SV Finken Raguhn schlug man sich achtsam und man musste sich am Ende knapp mit 34-30 geschlagen geben. Hinzu kommen die Gegebenheiten des absoluten Harzverbots, welches viele Mannschaften vor Probleme stellt. Trotzdem will unser Team eine solide Leistung abrufen und geht mit vier Siegen und zwei Niederlagen als Favorit in diese Partie. Zuletzt zeigte sich das Team wieder gefestigt und konnte, nach der unnötigen Heimpleite gegen SG Abus Dessau, auswärts den TV Frisch Auf Holzdorf recht souverän besiegen. Hier kam man über eine kompakte Deckung, so wie effizient vorgetragenen Angriffen zum Erfolg. Diese Effizienz, sowie Kompaktheit in der Deckung, verbunden mit einem guten Torwartspiel, gilt es nun auch gegen die HSG aufs Parkett zu bringen. Man muss den Hausherren das eigene Spiel aufdrängen und über schnelles Tempo, sowie Kontern zu leichten Torerfolgen zu kommen. Weiterhin muss man im Positionsangriff clever agieren und die Rückraumspieler Kunert und Auer in Szene setzen. Dafür stößt zum Team ein neuer alter Spieler, welche erstmals Einsatz findet. Max Giese wird ab Samstag im Dress für die ZWEITE auflaufen, da er ist Team eins bis dato keine größere Berücksichtigung findet und sich mehr Einsatzzeiten wünscht. Im Team zwei freut man sich natürlich, Giese im Team begrüßen zu dürfen, denn der 24 Jährige, welcher zum Aufstiegsteam gehörte bringt viele Qualitäten mit sich. So ist er variabel im Rückraum einsetzbar und wird das Team enorm verstärken.

Für die erste Männermannschaft steht ein sehr schweres Auswärtspiel auf dem Plan. Um 18:00 Uhr gastiert das Team um Trainer Duo Uscins/Szep-Kis in der Hegersporthalle bei einem Ligafavoriten und dem aktuell Drittplatzierten, der TSG Calbe. Sechs Siege bei nur zwei Niederlagen lautet die aktuelle Bilanz der Saalestädter. Direkt zum Auftakt musste sich das Team um Trainer Weis bei der SG Kühnau knapp mit 22-20 geschlagen geben und auch bei der SG Spergau konnte man mit der 26-19 Auswärtsniederlage keine Pluspunkte einfahren. Dagegen wusste das Team in allen Heimspielen zu überzeugen und vor allem der souveräne Gastauftritt beim Aufstiegsaspiranten Staßfurt (19-27 ) ließ die Liga aufhorchen. Nun kommt mit dem SV Grün-Weiß Wittenberg/P. der zweite Aufsteiger in die Hegersporthalle. Das Team aus der Lutherstadt reist mit zwei Siegen in Folge, sowie einem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 8:8 nach Calbe. Am letzten Spieltag konnte man den ersten Heimsieg gegen den SV Langenweddingen beim 29-22 einfahren. Auch sonst präsentiert sich das Team gegen die Topteams der Liga immer in einer ausgezeichneten Form, nur die Belohnung mit Pluspunkten fiel bis dato immer aus. Gegen Calbe wird man versuchen eine kleine Sensation zu schaffen, da die Gastgeber als Favorit in diese Partie. Aber gerade deshalb hat das Team eigentlich nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen.

Für die Dritte Männermannschaft steht ein Auswärtsspiel bei der zweiten Vertretung des SV Blau-Rot Coswig an. Nach zwei sieglosen Spielen zum Auftakt will man versuchen, gegen die Coswiger etwas zählbares einzufahren.

Die weiteren Spiele auf einem Blick:

Samstag. 03.11.2018

10:00 Uhr E-Jugend – DRHV

11:45 Uhr D-Mädels – BSG Aktivist Gräfenhainichen

11:45 Uhr TSG Calbe – B-Jungs

13:30 Uhr C-Mädels – BSG Aktivist Gräfenhainichen

Sonntag, 04.11.2018

10:00 Uhr D-Jugend 2 – Kühnau/DRHV 06 2

10:00 Uhr SV Eiche 05 Biederitz – C-Jungs

Wir wünschen allen Teams maximale Erfolge!

Grün-Weiß Männer bejubeln ersten Heimsieg

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Den ersten Heimsieg der aktuellen Sachsen-Anhaltliga Saison 2018/19 konnte am vergangenen Sonntag die erste Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. bejubeln. In der heimischen Wittenberger Stadthalle wurde der SV Langenweddingen mit 29-22 besiegt. Vor den knapp 350 Zuschauern eröffnete Tim Kummer durch einen Treffer von Linksaußen das Tore werfen zur 1-0 Führung. Die Anfangsphase des Spiels verlief sehr ausgeglichen. In der dritten Minute erhöhte Nauris Auzins auf 2-1. Denny Friedl glich zum 2-2 für den SVL aus, ehe die Grün-Weißen durch weitere Treffer von Kummer und Hetzmann auf 4-2 erhöhten. Doch anstatt die Führung in der Folge weiter auszubauen schlichen sich bei den Grün-Weißen technische Fehler und vergebene Chancen ein. Mit einem 3-0 Lauf drehten die Gäste das Spiel in der zehnten Minute zum 4-5. Diese Führung hatte aber nur kurz, bis zum 5-6 Bestand. Wittenberg agierte nun kaltschnäuziger vor dem Tor und durch Treffer von Knape und Ivankovic erhöhten die Hausherren in der 18.Spielminute auf 10-7. Erneut verpasste man es aber durch zu leichte Ballverluste die Führung weiter auszubauen und so egalisierte der SVL den Vorsprung in der 21.Spielminute zum 10-10. Das Spiel der Grün-Weißen war vor allem in  der Anfangsphase geprägt von zu vielen Einzelaktionen, sowie unvorbereiteten Würfen aus der zweiten Reihe. Durch diese eigenen Nachlässigkeiten hielt man die an diesem Tag sehr harmlos agierenden Gäste im Spiel, anstatt frühzeitig alles klar zu machen. Doch kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit ging ein Ruck durch die Mannschaft. Mit einem 5-0 Lauf erhöhte man bis zur Pause auf 15-10.


Der Beginn des zweiten Durchgangs sah auch zunächst vielversprechend aus. In der 31.Spielminute erhöhte Zsolt Hetzmann, nach wunderbarem Kreisanspiel auf 16-10. Doch erneut schlichen sich die Nachlässigkeiten aus der Anfangsphase der ersten Halbzeit ein. Durch drei Treffer von Tobias Deutscher, nach Ballverlusten der Grün-Weißen, verkürzte Langenweddingen auf 16-13 und war bereits in der 38.Minute beim Stand von 17-15 wieder in Schlagdistanz. Zum Glück kann man sagen, dass die Grün-Weißen an diesem Tag einen im Abschluss noch harmloseren Gegner hatten. In Durchgang zwei lies der SVL mehrere freie Chancen ungenutzt und verpasste es so entscheidend zu verkürzen bzw. die Wende herbeizuführen. Bis zur 41.Spielminute stellten Hieber, Knabe, Knape und Engel beim Stand von 21-16 wieder einen Fünf-Tore Vorsprung her. Zwar konnte der SVL in der 55.Spielminute nochmals auf 24-21 verkürzen doch den Sieg wollten die Grün-Weißen an diesem Tag mehr. In den letzten fünf Spielminuten ließ der SVL nochmals mehrere freie Chancen liegen, was sofort per Tempogegenstoß von den Grün-Weißen bestraft wurde. Bis zum Schlusspfiff erspielten sich die Hausherren einen verdienten 29-22 Heimsieg.

Am Ende geht der Sieg auch in der Höhe Ordnung, welcher bei einer besseren Chancenverwertung deutlicher hätte ausfallen können. Gegen an diesem Tag sehr harmlose Langenweddinger tat man sich aber lange Zeit schwer und man verpasste es frühzeitig im Spiel alles klar zu machen. Trotzdem war der Jubel über den ersten Heimsieg der Saison groß.

Doch schon jetzt gilt der Fokus dem nächsten Wochenende. Denn am Samstag gastiert man zum schweren Auswärtsspiel bei der TSG Calbe

Die ZWEITE mit starker Vorstellung bei der TV „Frisch Auf“ Holzdorf

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Am Samstag ging es für die zweite Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. Zum schweren Auswärtsspiel zu den bis dato ungeschlagenen TV „Frisch Auf“ Holzdorf. Die Devise war klar, nach der recht durchwachsenen Vorstellung gegen die SG Abus Dessau, wollte man gegen die Holzdorfer zurück auf die Siegerstraße finden.

Dabei verlief der Start alles andere als optimal. Die Holzdorfer waren von der ersten Minute an sehr motiviert. In der Defensive kompakt und im Angriff effizient gingen die Hausherren mit einem 3-0 lauf in die Partie. Erst in der vierten Spielminute war es Kevin Auer welcher den ersten Treffer der Lutherstädter markieren konnte. Holzdorf blieb davon zunächst unbeeindruckt und stellte durch Eric Ziemer wieder den drei-Tore-Vorsprung her. Dabei profitierten die Holzdorfer auch von Nachlässigkeiten der Grün-Weißen im Torabschluss, sowie zu vielen technischen Fehler. Das ein ums andere Mal spielte man die Bälle den Holzdorfern direkt in die Hände. So stand es nach sechs Minuten 6-3 für die Hausherren. Doch nach und nach schienen die Grün-Weißen besser ins Spiel zu finden. In der Deckung stabilisierte man sich und im Angriff zeigten die Wittenberger die nötige Konsequenz im Torabschluss. Hinzu dass sich Torhüter Alexander Faust im Gehäuse steigerte und die Defensive sich stabilisierte. Über die Stationen 6-4, 7-5, 8-6 bis zum 8-8 egalisierten die Grün-Weißen den Vorsprung der Gastgeber in der 14.Spielminute. Besonders die beiden Rückraumschützen Erik Kunert, sowie Kevin Auer, sowie Mittelmann Christian Hohaus, welcher am Ende sieben Treffer verbuchte, zeigten sich in dieser Phase als treffsicher. Angetrieben von diesem Offensivschwung erspielten die Grün-Weißen in der 16.Minute durch einen Treffer von Christian Hohaus eine erste 8-9 Führung. In der Folge legten die Grün-Weißen nun vor und Holzdorf zog nach (9-9, 9-10, 10-10). Dann die stärkste Phase der Grün-Weißen zehn Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit. Durch zwei weitere Treffer von Hohaus erhöhte man auf 10-12 in der 22.Spielminute. Bis zu Pause wurde diese Führung auf 12-15 ausgebaut.

Nach schwachen ersten 10 Minuten fanden die Grün-Weißen immer besser in die Partie und verbuchten Zur Halbzeit eine verdiente 12-15 Führung.

Für den zweiten Durchgang appellierte Trainer Rohmann an seine Schützlinge, mit diesem Vorsprung nicht zu leichtfertig umzugehen und weiter konzentriert das eigene Spiel zu spielen. Und die Grün-Weißen fanden exzellent in den zweiten Durchgang. Durch Treffer von Kunert und Reinecke erhöhte man in der 33.Spielminute auf 12-17. Erst in der 34.Spielminute erzielten die Hausherren den ersten Treffer in Durchgang zwei zum 13-17. Die Antwort der Grün-Weißen ließ nicht lange auf sich warten und durch weitere Treffer von Kunert und Schmidt erspielte man einen ersten sechs-Tore-Vorsprung (13-19). Über die Stationen 15-21, 16-22, 17-23 und 18-24 verwalteten die Grün-Weißen den sechs-Tore-Vorsprung. So wussten die Wittenberger auf jeden Treffer der Holzdorfer sofort eine Antwort. Doch aufstecken war für die Hausherren keine Option und so wollten sie über den Kampf die Wende herbeiführen. Durch zwei schnelle Treffer durch Holzdorfs Töpfer verkürzte man auf 20-24. Durch einen 7-Meter hatte der TV sogar die Möglichkeit auf drei Tore zu verkürzen. Doch der junge Sebastian Brennecke konnte diesen vereiteln. Elf Minuten vor dem Ende der Partie agierte Trainer Rohmann mit einer Auszeit um den Lauf der Holzdorfer zu unterbinden. In der Folge war es Kevin Auer welcher mit drei Toren am Stück Verantwortung übernahm und auf 21-27(53.) erhöhte. Am Ende verbuchte Wittenbergs Nummer sieben zehn Treffer. Trotz der Führung gaben die Holzdorfer nicht auf und konnten nochmals mit zwei Treffern auf 23-27 verkürzen. Mit einem Treffer von Paul Grasenack in der 56.Spielminute (23-28) war das Spiel entschieden. Beim Stand von 26-29 wurde die Partie abgepfiffen.

Der Jubel auf Wittenberger Seite war groß. Nachdem die vergangene Jahren in Holzdorf nichts zu holen war au0ßer recht deutlichen Niederlagen, konnte das neuformierte Team zwei wichtige Pluspunkte einfahren. Erfreulich war auch, dass jeder S

pieler seinen Beitrag zum Sieg beitrug.

Nun genießt das Team ein spielfreies Wochenende, eh am 03.11.2018 zur zweiten Vertretung der HSG Wolfen 2000 geht.

Für Grün-Weiß siegten Alexander Faust und Sebastian Brennecke, Christian Hohaus(7), Kevin Auer(10), Robert Weis, Paul Grasenack(3), Christian Reinecke(1), Stephan Schmidt(2), Erik Kunert(5), Maximilian Wehner, Benjamin Scholz(1)

7-Meter Holzdorf: 2/5; 2-Minuten: 1

7-Meter Wittenberg: 4/4; 2-Minuten: 3

Erste Männer mit weitester Auswärtsfahrt des Jahres – Die ZWEITE mit schwerem Auswärtsspiel bei „Frisch Auf“ Holzdorf

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Mehr als zwei Stunden und knapp 150 km entfernt von der Wittenberger Stadthalle gastiert am kommenden Samstag die erste Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. in der Altmark, beim Aufsteiger der HSG Osterburg e.V.. Nachdem man gegen den Ligaprimus SG Spergau am vergangenen Wochenende nichts Zählbares einfahren konnte, will man gegen den Mitaufsteiger aus der Verbandsliga Nord zurück in die Erfolgsspur finden, denn die Aufgaben in den kommenden Spielen -28.10.2018 zu Hause gegen Langenweddingen sowie am 03.11.2018 bei der TSG Calbe- werden nicht einfacher. Umso wichtiger wird es sein gegen die punktgleichen Osterburger die zwei Pluspunkte einzufahren, um den Platz im Mittelfeld zu festigen. Zwei Siege, drei Niederlagen sowie eine Spielverlegung zeigt das erste Programm der Altmärker. So konnte man gegen die aktuellen Schlusslichter der Tabelle, dem USV Halle 2 (27-24), sowie der SG Lok Schönebeck (31-29) zwei Heimsiege einfahren. Dagegen setzte es gleich zum Ligastart eine deutliche 40-19 Auswärtsplatte beim HV Rot-Weiß Staßfurt, sowie zwei weitere deutliche Niederlagen zu Hause gegen Spergau (25-34) und zuletzt bei der TSG Calbe (37-23). Dennoch wollen die Osterburger mit den Fans im Rücken ihr Heimspiel positiv gestalten. Was für ein Gegner auf die Grün-Weißen wartet ist dabei völlig unbekannt, denn in den letzten Jahren gab es kein Duell der beiden Kontrahenten.

Auf Wittenberger Seite heißt es demnach, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen und die geben vor aus einer soliden Deckung heraus das Tempo vorzugeben und über sicheres Kombinationsspiel zu leichten Torerfolgen zu kommen. Hier wird es wie in den letzten Spielen auf die Chancenverwertung ankommen. So muss jeder Spieler die sich bietenden Chancen in Tore umsetzen. Wenn man die Leistung zuletzt gegen Spergau, trotz Niederlage, auf dem Parkett abrufen kann und die nötige Konsequenz und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor noch steigert, so sollte gegen die HSG ein Auswärtssieg alle Male drin sein. Anpfiff ist am Samstag 17:00 Uhr.


Für das BackupTeam die ZWEITE geht es am Samstag ebenfalls auf Reisen. Im knapp 40 Kilometer entfernten Holzdorf wartet mit der
TV „Frisch Auf“ Holzdorf der aktuelle Tabellenführer der Anhaltliga. Drei Siege, drei Spiele lautet die Bilanz der Mannschaft am Rande Brandenburgs. So bejubelte das Team zum Auftakt einen 22-28 Auswärtserfolg bei der HSG Wolfen 2000 2, einen souveränen 33-19 Heimsieg gegen die TuS Radis und zuletzt einen knappen 27-28 Erfolg bei der SV Finken Raguhn. Dabei kommt das Team über einen wurfgewaltigen Rückraum zum Torerfolg. An die vergangenen Duelle der Grün-Weißen gegen die Holzdorfer erinnert man sich dabei nur ungern zurück. In der letzten Saison musste man sich in beiden Vergleichen mit 15-35, sowie 30-22 geschlagen geben.

Diesen Negativtrend will man am kommenden Samstag nun beenden. Zwar gehen die Holzdorfer als Favorit in dieses Spiel, trotzdem besitzen die Grün-Weißen die nötige Klasse um etwas Zählbares mit in die Lutherstadt zu bringen. Drei Siege bei zwei Niederlagen zeigen den positiven Trend der Grün-Weißen. Zwar setzte es am vergangenen Samstag eine unnötige 29-31 Heimpleite gegen die SG Abus Dessau, erfreulich ist dagegen das mit Kevin Auer und Christian Hohaus; beide fehlten gegen Abus, zwei Leistungsträger zurück im Team sind. Dagegen gilt es weiterhin sich in der Deckung zu festigen und die nötige Abstimmung der Spieler untereinander zu finden. Diese fehlte im letzten Spiel an allen Ecken und Kanten. Eine aggressive aber faire Deckungsarbeit wird gegen den gutbesetzten Rückraum der Holzdorfer nötig sein, um im Gegenzug über die zweite Welle zu leichten Torerfolgen zu kommen. Im Positionsangriff wird man auf eine robuste Abwehrreihe treffen, welche es zu knacken gilt. Anpfiff in Holzdorf ist am Samstag um 17:00 Uhr.

Die weiteren Spiele auf einem Blick:
Samstag, 20.10.2018

14:00 Uhr E-Jugend – SG Kühnau
14:00 Uhr HG 85 Köthen – D-Jungs 2
15:30 Uhr C-Jungs – SV Oebisfelde 1895
17:30 Uhr B-Jungs – SV Eiche 05 Biederitz

Sonntag, 21.10.2018

11:30 Uhr HSG Wolfen 2000 – D-Mädels
14:00 Uhr Kühnau/DRHV 06 – C-Mädels

Grün-Weiß Männer wollen endlich wieder Punkten – Auswärtsspiel bei der Oberligareserve des USV Halle

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Nach zuletzt drei sieglosen Punktspielen in der Sachsen-Anhaltliga, konnte die erste Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. endlich wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen. In der zweiten Runde des HVSA-Pokals gelang gegen Verbandsligist HT Halberstadt ein 27-29 Auswärtserfolg. Kein schöner Sieg aber dennoch ein Erfolgserlebnis, auf dem sich aufbauen lässt, denn am Samstag steht ein wichtiges Auswärtsspiel auf dem Programm. Die Reise geht zum Tabellenvorletzten, der Oberligareserve des USV Halle. Für die Mannschaft aus der Händelstadt verlief der bisherige Saisonverlauf alles andere als optimal. Die ersten vier Spiele wurden alle samt verloren. Gleich zum Auftakt bekam es das Team mit dem aktuellen Tabellenführer Sg Spergau zu tun, wo man am Ende 26-32 unterlag. Es folgten drei knappe Niederlagen beim Aufsteiger aus Osterburg (27-24), zu Hause gegen Langenweddingen (24-27) und beim TSG Calbe (21-17). Vor allem das letzte Spiel in Calbe zeigt, dass das Team auf keinen Fall zu unterschätzen sein sollte. Vor allem in Durchgang eins zeigten die Hallenser ihre Qualität und man setzte der TSG ganz schön zu.

Auf Wittenberger Seite will man dagegen nicht der erste Punktelieferant für den USV sein. Um sich etwas Luft zum Tabellenkeller zu verschaffen will das Team um Trainer Uscins endlich wieder Pluspunkte einsacken. In den letzten drei Punktspielen schenkte man die Punkte zu leicht her. Sinnbild dafür sind die Niederlagen gegen Kühnau (22-23), dem BSV Magdeburg (29-27) oder wie zuletzt gegen Aufstiegsaspirant HV Rot-Weiß Staßfurt (27-28). Gegen gestandene Sachsen-Anhaltligisten zeigten die Lutherstädter in allen drei Spielen gute Leistungen und welches Potential in der Mannschaft steckt. Das größte Manko ist und bleibt dabei die Chancenverwertung, wodurch man sich in den drei Spielen nicht mit etwas zählbaren belohnen konnte. Gegen Halle gilt es am Samstag die nötige Konsequenz vor dem Tor abzurufen, sowie aus einer sicheren Deckung heraus das Tempospiel zu forcieren. Dass die Mannschaft in der höchsten Spielklasse des Landes bestehen kann hat sie in allen vier Auftritten gezeigt. Nun gilt es dies endlich auf dem Parkett in Pluspunkte umzusetzen!

Anpfiff in Halle ist am Samstag um 16:00 Uhr.

Die ZWEITE mit souveränem Derbyauftritt beim HBC Wittenberg

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Am Sonntag stand für das BackupTeam die ZWEITE ein schweres Auswärtsspiel in der Wittenberger Stadthalle auf dem Plan. Zu Gast war man beim letztjährigen Absteiger aus der Sachsen-Anhaltliga dem HBC Wittenberg. Nach dem recht erfolglosen Jahr in der Sachsen-Anhaltliga formierte Coach Sven Jäger eine neue Mannschaft, bestehend aus Spielern der damaligen SG Jessen/HBC und der zweiten Vertretung der Wittenberger für die Anhaltliga. Der Start des HBC in die neue Spielzeit begann auch vielversprechend. So konnten die ersten beiden Spiele gegen Radis und Raguhn gewonnen werden.

Auf Grün-Weißer Seite gab es direkt vor dem Spiel Grund zur Freude, denn das Team durfte in einem neuen Trikotsatz, gesponsert von der Borealis Agrolinz Melamine Deutschland GmbH, auflaufen. An dieser Stelle möchten wir Danke für die Unterstützung sagen!

Das Spiel vor knapp 120 Zuschauern begann sehr ausgeglichen. Den ersten Treffer markierte Paul Maßny in der zweiten Spielminute vom 7-Meterpunkt für den HBC. Erst in der dritten Minute gelang Kevin Auer der Ausgleich. Über die Stationen 2-1; 2-2; 3-2 bis zum 3-4 gelang in der elften Spielminute die erste Führung für die Grün-Weißen. In der Folge wurde der Vorsprung durch weitere Treffer von Kunert und Auer auf 4-7 ausgebaut. In der Defensive stand man zu diesem Zeitpunkt sehr stabil und Alexander Faust im Grün-Weiß Gehäuse konnte sich durch viele Paraden auszeichen. Bis zum 5-8 konnte der Vorsprung gehalten werden. Doch anstatt die Führung weiter auszubauen mangelte es in der Folge an der Chancenauswertung. Freie Würfe wurden nun liegen gelassen und Rene Schmidt im Gehäuse des HBC zeigte seine jahrelange Erfahrung und parierte einen Ball nach dem nächsten. In der Offensive erwachte der HBC nun etwas und drehte das Spiel durch einen 4-0 Lauf in eine 9-8 Führung. Benjamin Scholz konnte nochmals ausgleichen doch bis kurz vor der Pause erhöhte der HBC auf 12-10. Mit dem Schlusspfiff erspielten sich die Grün-Weißen noch einen 7-Meter welcher von Patrick Lehmann zum 12-11 Pausenstand verwandelt wurde.

Defensiv stand man an diesem Tag sehr ordentlich, nur mangelte es vor allem im ersten Durchgang an der nötigen Konsequenz vor dem Tor und auch das Kombinationsspiel ließ man ein wenig vermissen.

In Durchgang zwei wollte die ZWEITE nun die Wende herbeiführen. In Überzahl gelang Kevin Auer prompt der 12-12 Ausgleichstreffer. Weitere Balleroberungen in der Defensive bescherten den Grün-Weißen in der 33.Spielminute die erneute 12-13 Führung. Bis zur 36. Minute wurde dieser Vorsprung auf 12-15 ausgebaut. Coach Jäger reagierte sofort mit einer Auszeit, welche nur bedingt Wirkung brachte. Erst nach acht Minuten gelang dem HBC der erste Treffer in Durchgang zwei und lediglich vier weitere Tore sollten in den gesamten zweiten 30 Minuten folgen. Im Grün-Weiß Tor ließ Keeper Faust nun nicht mehr viel anbrennen und parierte einen Ball nach dem nächsten. So pendelte sich das Spiel bis zur 40.Minute bei einem drei-Tore Vorsprung der Grün-Weißen ein (14-17). Dann folgten fünf torlose Minuten. Auf beiden Seiten ließ man nun reihenweise Chancen liegen. Erst in der 46.Spielminute konnte Patrick Lehmann in Überzahl vom 7-Meterpunkt auf 14-18 erhöhen und Erik Kunert setzte prompt zum 14-19 nach (47´). Endlich forcierten die Grün-Weißen das Tempo und durch Balleroberungen im Defensivverbund kam man über die schnelle zweite Welle zu leichten Torerfolgen. Der HBC konnte nun dem Tempo nicht mehr folgen und musste abreißen lassen. Grün-Weiß erhöhte so bis zur 54.Spielminute vorentscheidend auf 15-23. In den letzten fünf Minuten sollten beide Mannschaften jeweils noch zweimal treffen. Beim Stand von 17-25 wurde das Derby dann abgepfiffen.

Am Ende bejubelten die Grün-Weißen einen verdienten Derbysieg. Nach ausgeglichener erster Halbzeit konnte man in Durchgang zwei vor allem in der Defensive, mit nur fünf zugelassenen Gegentoren, das Spiel gewinnen.


Nun genießt das Team eine längere spielfreie Zeit. Erst am 13.10.2018 bestreiten die Grün-Weißen ihr drittes Heimspiel gegen die SG Abus Dessau.


Für die ZWEITE siegten Alexander Faust und Sebastian Brennecke im Tor, Christian Hohaus, Kevin Auer(7), Robert Weis, Paul Grasenack(2), Christian Reinecke(1), Marcus Ringlepp(1), Stephan Schmidt(1), Erik Kunert(5), Maximilian Wehner(1), Patrick Lehmann(4), Benjamin Scholz(3), Steffen Bley

Grün-Weiß Männer erneut mit Pech – Unglückliche Niederlage gegen den HV Rot-Weiß Staßfurt

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Am Samstag stand für die erste Männermannschaft des SV Grün-Weiß Wittenberg/P. das zweite Heimspiel auf dem Programm. Nach den zuletzt sehr unglücklichen und vor allem auch unnötigen Niederlagen, auswärts beim BSV Magdeburg (29-27), sowie in eigener Halle gegen die SG Kühnau (22-23), wollte man wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Mit den Fans im Rücken wollte man den selbsternannten Aufstiegsaspiranten, den HV Rot-Weiß Staßfurt alles abverlangen. Das tat der Aufsteiger auch, doch am Ende fehlte erneut das letzte Quäntchen Glück.

Pünktlich um 17:30 Uhr ging es in die Partie. Den besseren Start erwischten die Gäste, welche schnell durch Treffer von Robert Reiske und Oliver Jacobi mit 0-2 in Führung gingen. Erst in der vierten Spielminute konnte Matej Ivankovic den ersten Treffer der Hausherren erzielen. Doch Staßfurt erhöhte weiter und wieder durch Reiske und Jacobi auf 1-4. In der Anfangsphase fehlte der nötige Biss in der Deckung, sodass die Aufbauspieler des HV zu einfachen Toren kamen. Nach und nach fanden die Grün-Weißen, zunächst in der Offensive, besser ins Spiel. Durch weitere Tore von Viktor Kovacs und Matej Ivankovic konnte man in der elften Spielminute erstmals auf 6-7 verkürzen. Defensiv passte dagegen noch nicht all zu viel. Die Folge war, dass für den recht glücklosen Nils Hübscher Norbert Keserü ins Tor kam. Dieser Wechsel zeigte sofort Wirkung und prompt drehten die Lutherstädter den 6-8 Rückstand in eine erste 9-8 Führung(15´) durch weitere Treffer von Ivankovic, Knabe und Kovacs. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Über die Stationen 10-11, 12-11 und 12-13 wechselte die Führung nun stetig. Das hier ein Aufsteiger aus der Verbandsliga gegen den selbsternannten Titelfavoriten spielt ließ keinen Klassenunterschied sehen. Die Grün-Weißen spielten sehr kämpferisch und verlangten den Staßfurtern über die kompletten 60 Minuten alles ab. Zwar erhöhte der HV bis zur Pause noch auf 13-15, doch die Partie war bis dato noch immer offen.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete. Staßfurt war zwar tonangebend und erzielte auch den ersten Treffer zum 13-16 durch Christian Schöne, doch durch zwei schnelle Tore von Cikos und Kovacs verkürzten die Hausherren auf 15-16 und in der 35.Spielminute schaffte man den erneuten Ausgleich. In dieser Phase des Spiels waren die Möglichkeiten gegeben das Spiel zugunsten der Grün-Weißen zu drehen. Doch die gegebenen Chancen wurden zu leichtfertig vergeben und im Gegenzug konnte Staßfurt auf 19-22 davonziehen. Bis zur 50.Spielminute passierte nicht viel. Staßfurt, mit zwei Toren in Front, legte stets vor und Grün-Weiß netzte im Gegenzug unbeeindruckt ein. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch indem die Grün-Weißen es zunächst nicht schafften entscheidend zu verkürzen. Nach 50 Minuten stand es 22-26 und alles schien für die Staßfurter zu laufen. Die Grün-Weißen warfen nun alles in die Waagschale, wechselten erneut den Torhüter und es ging in die heiße Schlussphase. Nils Hübscher konnte nun wichtige Bälle entschärfen und mit dem bedingten Willen das Spiel noch zu drehen verkürzte man binnen drei Minuten und durch Treffer von Csikos, Ivankovic und Rakoczy auf 25-26. Doch erneut schaffte man nicht die Wende, vergab 100 Prozentige und so erhöhte Staßfurt mit noch vier Minuten auf der Uhr erneut auf 25-28. Trainer Uscins reagierte mit einer Auszeit. Diese zeigte auch Wirkung und erneut konnten die Wittenberger auf 27-28 verkürzen. 25 Sekunden vor dem Ende war sie dann da, die Chance zum Ausgleich. Nach einer Balleroberung in den eigenen Reihen gingen die Grün-Weißen in den Tempogegenstoß über. Der Ball fand allerdings nicht den Weg ins Tor und Staßfurt spielte die verbleibenden 20 Sekunden souverän runter. Am Ende jubelte der Aufstiegsaspirant, welcher sich aber keineswegs mit Ruhm bekleckerte. Auf Grün-Weißer Seite verliert man nun das dritte Spiel in Folge sehr unglücklich, zeigte aber auch dass man durchaus mit jeder Mannschaft in dieser Liga mithalten kann und das Kampf und Wille stimmen.

Am kommenden Sonntag steht dann die zweite Runde des HVSA-Pokals auf dem Plan. Zu Gast ist man dann beim Verbandsligisten HAT Halberstadt.

Für Grün-Weiß spielten Norbert Keserü und Nils Hübscher im Tor, Rene Knabe(2), Hendrik Rakoczy(1), Tim Hieber, Max Giese, Viktor Kovacs(4), Sebastian Engel(8), Gabor Csikos(4), Nauris Auzins(1), Tim Kummer(1), Matej Ivankovic(9), Zsolt Hetzmann

 

Die Dritte mit erstem Saisonspiel

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Die neuformierte dritte Mannschaft hatte am Samstag in der Anhaltklasse ihr erstes Punktspiel. Gast war das Team von TSG Wittenberg. Von Beginn an gelang es unserer Mannschaft nicht, den gefährlichsten Spieler der TSG, Mohammad Daneshiyar, unter Kontrolle zu bringen. Am Ende erzielte er 12 Tore. Auf der Torhüterposition hatten die Gäste ebenfalls ein Plus. Beim Stand von 8-14 wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit gelangen unserem Team einige leichte und gut herausgespielte Tore. In der 51. Minute war unser Team beim 20-21 dran. Dann wurden wieder einige Angriffe zu schnell abgeschlossen und im Gegenzug trafen die Gäste wieder. Am Ende gewann TSG 30-24. Wenn unsere Mannschaft sich weiter einspielen kann und die fehlenden Spieler alle dabei sind, ist sicher eine Steigerung möglich. GW spielte in folgender Besetzung: Tobias Bollmann, Maik Pannicke, Bernd Rohmann, Vincent Friedek 6, Fabian Höse 2, Siegfried Bischoff, Uwe Kunert 2, Rene Peper, Patrick Pusch 3, Enrico Auer 10, Bodo Giese 1,