Ein Comeback, eine Verletzung, ein Debüt Am Samstag, den 21.05.2022 fuhr der SV Grün Weiß Wittenberg-Piesteritz erstmals in dieser Saison mit 14 Einsatzfähigen Spielern zum Sonneberger HV. Mit dabei Debütant Nico Elias aus der zweiten Männermannschaft und der quirlige Mittelmann Pascal Hernig nach seiner Ellenbogen Verletzung. Es gab nur ein Ziel an diesem Tag, die zwei Pluspunkte müssen mit nach Wittenberg kommen egal wie! Das merkte man jedem Spieler von Anbeginn der Partie an. Das Spiel gestaltete sich bzgl. der Tore als sehr ausgeglichen und es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen über 60.Spielminuten. Der SV Grün Weiß ging schnell in Führung und konnte sich auch einen kleinen Vorsprung erspielen von 0:3 (9.Spielminute). Jedoch nutze man seine Chancen im Angriff zu fahrlässig und Sonneberg kam immer wieder heran. In der 28. Spielminute übernahmen die Sonneberger sogar selbst die Führung beim Stand von 10:9. Die Abwehr der Wittenberger arbeitete überwiegend gut. In der Anfangsphase schoben sie zwar nicht immer kontinuierlich von links nach rechts und es entstanden einige Lücken, was die Gegner clever nutzte um sich so in Aussichtsreiche Wurfpositionen zu bringen. Ein direkter Freiwurf Ende der ersten Halbzeit für Sonneberg landete nicht im Tor und so ging es zum Pausentee beim Stand von 10:9 für Sonneberg. Erstes Fazit des Trainerteams Uscins/Picker in der Pause: “Im Angriff spielten wir gut durch und konnten zahlreiche Lücken erzielen. Allerdings war unser größtes Problem, dass wir unsere Chancen nicht nutzten und den Torwart mehrfach anwarfen. Dieses nahm sich das Team zu Herzen in der Pause und befolgte die Anweisungen des Trainerteams. Die Abwehr stand und im Angriff nutze man seine Chancen zum Ende der Partie besser. Jedoch gestaltete sich Start in die zweite Halbzeit als nervenaufreibend. Der Angriff verlief wie bisher, leider auch mit den vergebenen Torchancen. Jedes Mal wenn Sonneberg ein Tor warf, glichen die Wittenberger wieder aus. Dieser Spielverlauf zeigte sich bis zur 54.Spielminute. Doch dann motivierten sich die Wittenberger noch einmal und ließen in der Abwehr kein Tor mehr zu. Auch im Angriff konnten sie ihre Chancen in den letzten 8 Minuten besser nutzen durch Tore von Kevin Pachaly, Pascal Beyer und Tomáš Pavlíček. Schließlich Gewann man das Spiel mit drei Toren Vorsprung 18:21. Zwar konnten die Wittenberger das gesamte Spiel über keinen deutlichen Vorsprung erzielen und mussten sogar lange Strecken einem Rückstand hinterherlaufen. Haben aber durch ihre Fähigkeiten, durch die Breite des Kaders und durch eine erneut sehr guten Mannschaftsleistung das Spiel gewonnen. Coach Armands Uscins zeigte sich sichtlich erleichtert nach dieser Partie: „Ich muss ein Kompliment meinem Team für diesen hervorragenden Kampfgeist aussprechen“, so der Coach, der insbesondere auch die starken Leistungen von Keeper Christian Brandt (17 gehaltene Bälle) und Stig Top Rassmusen (3 Siebenmeter Strafwürfe pariert) hervorhob. Ein großes Dankeschön geht an Patrick Pusch der unseren Verletzten Lukas Knape sofort nach dem Spiel ins Krankenhaus in die Heimat gefahren hat. Lukas zog sich in der 43.Spielminute ohne Gegnerische Einwirkung eine Achillessehnenruptur zu. An dieser Stelle Gute Besserung Lukas und komm schnellst möglich Gesund aufs Handballfeld zurück. Nächste Woche heißt es für die 1.Männermannschaft ein Spielfreies Wochenende genießen, bevor es wieder heißt Auswärts Farbe zu bekennen am 05.06.2020 um 16Uhr beim HSV Bad Blankenburg. Handball für Wittenberg! 4.Liga Grün Weiß ist dabei Für Wittenberg spielten: Brandt, Rassmusen , Mademann, Pavlíček (7), Luge (1), Hernig, Hoffmann, Beyer (3), Schöne (4), Pachaly (2), Knape (2), Elias, Ivankovic (1), Schepputt (1) Offizielle: Uscins, Picker, Köckeritz, Held Bilder der Partie gibt’s auf der Seite des SHV – Sonneberger Handballvereins👇🏻 https://www.facebook.com/578564335532694/posts/5080551048667311/?d=n
SV Grün Weiß Wittenberg-Piesteritz-EHV Aue II 28:20 (13:11). Die Wittenberger Handballer Entscheiden das erste von sechs Play-Down Spielen für sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung! Gegen den EHV Aue II, die zuletzt den Tabellenvierten HBV Jena bezwang, ließ die Uscins/Picker-Sieben keine Federn und feierte mit dem souveränen 28:20-Erfolg einen wichtigen Sieg um den Verbleib in der Mitteldeutschen Oberliga. Die Wittenberger kamen gut ins Spiel, nutzen aber ihre Chancen zu fahrlässig vorm Gegnerischen Tor erst in der 11.Spielminute konnte die erste Führung beim Stand von 4:3 erworfen werden. „Wir sind zu pomadig gestartet und haben nicht die richtige Einstellung gezeigt“, wusste Coach Armands Uscins, der dringenden Handlungsbedarf sah und immer wieder Gespräche mit den Spielern suchte. Danach stieg die Formkurve seines Teams prompt an, trotzdem begegneten sich beide Kontrahenten in der Folge auf Augenhöhe. Wittenberg legte schließlich aber mehr Kampfeswillen an den Tag und setzte sich bis zum Halbzeitpfiff auf 13:11 ab. „Wir sind in Durchgang eins durch zu viele Technische Fehler und Fehlwürfe nicht richtig in Schwung gekommen“, analysierte Ronny Picker die erste Halbzeit seiner Sieben. Nach einer erneut deutlichen „Kabinenpredigt“ beim Pausentee, legten Hoffmann und Co. in Durchgang zwei einen ganz starken Auftritt hin. Bei Aue ließen mit zunehmender Spieldauer die Kräfte nach und die technischen Fehler häuften sich. Wittenberg hielt das Tempo dagegen weiterhin hoch und zog davon. Gegen die offene Deckung der Wittenberger fiel dem Team vom EHV Aue nicht mehr viel ein, hinzu kam das mit Stig Top Rassmusen einen starker Rückhalt im Tor der Wittenberger stand. Der deutliche Vorsprung am Ende gab dem Trainerteam Uscins/Picker sogar die Möglichkeit, noch einmal durchzuwechseln und die Stammformation etwas zu schonen und jedem Spieler seine Einsatzzeiten zu geben, bevor nach dem Spielfreien Wochenende diese Woche am 14.05. um 18:30Uhr das nächste Endspiel in der Wittenberger Stadthalle gegen den HC Elbflorenz II auf dem Programm steht. „Wir haben unter dem Strich deutlich, souverän und verdient gewonnen“, zeigte sich Uscins mit der geschlossenen Mannschaftsleistung in der zweiten Hälfte zufrieden. Darüber hinaus freute sich der Wittenberger Übungsleiter besonders darüber, dass Linksaußen Matej Ivankovic sein „leichtes Formtief“ im Angriff überwand und mit seinen 7 Toren eine starke Leistung zeigte. „Ich hoffe, dass es ihm das nötige Selbstvertrauen gibt. Zuletzt hat ihm einfach das Glück im Abschluss gefehlt. Er hat aber immer fleißig trainiert und heute einen großen Schritt nach vorn gemacht“, war Uscins nach dem Spiel rundum glücklich. In seinen Augen hat sich das Team an diesem Tag selbst belohnt mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung für die harte Arbeit im Training. Einen besonderen Dank geht wieder an den Cheercom Dokan Wittenberg. Der wieder einmal mit seinem Artistischen Auftritten dieses Heimspiel für Groß und Klein zum Erlebnis machte. Und natürlich an Sascha Graf für die tollen Momentaufnahmen aus dem Spiel. Handball für Wittenberg! 4.Liga Grün Weiß ist dabei Für Wittenberg spielten: Brandt, Rasmussen, Mademann, Pavlíček (9), Luge, Hoffmann (7), Beyer (2), Schöne (1), Pachaly, Knape (1), Ivankovic (7), Schepputt (1)
Am dreizehnten Spieltag unterlagen die Wittenberger Handballer dem favorisierten HBV Jena 90 in den Schlusssekunden der Partie mit 23:24. Die Vorzeichen für eine spannende Begegnung sahen vor der Partie alles andere als rosig aus, so standen dem Trainerteam gerade einmal neun Etatmäßige Spieler zur Verfügung. Umso erfreulicher, das das Spiel an Spannung nicht zu übertreffen war. So brauchten die Besucher ihr Kommen wahrlich nicht bereuen, denn das brisante Spiel bot alles was den Handball so attraktiv macht. Zwar war es kein spielerisches Feuerwerk, aber dafür erlebten die Zuschauer ausgezeichnete Abwehrreihen, Dramatik und viele Emotionen. Am Ende siegten die Jenaer aufgrund des durchschlagkräftigeren Angriffs glücklich in den letzten Sekunden des Spiels und konnte mit 17:7 Punkten den vierten Rang in der aktuellen Tabelle festigen. Die Wittenberger rutschten durch die Niederlage ans Tabellenende, da der Sonneberger HV gegen den HSV Apolda mit 29:23 gewinnen konnte. In der stimmungsvollen Stadthalle ging die Heimmannschaft in der 4. Spielminute per Strafwurf von Tomáš Pavlíček 1:0 in Führung. Danach waren die Jenaer dominant und nutzen ihre Chance um in der 7. Spielminute auf 4:1 zu enteilen. Beide Abwehrreihen waren jetzt dominant, aber unseren Männern gelang in der 15. Spielminute der 5:6 Anschlusstreffer. In der Folgezeit blieb es für beide Angriffsreihen schwierig zu Toren zu kommen, Jena legte vor und die Wittenberger zogen nach. In der 26. Minute erzielte Tomáš Pavlíček dann die Führung zum 11:10 für Wittenberg, aber sie schafften es nicht ihre Führung mit in die Halbzeitpause zu nehmen. Jena nutze die Chance in der 27. Minute um auf den Halbzeitstand von 11:11 zu stellen. In diesem spannenden Spiel auf Augenhöhe war die Entscheidung noch lange nicht gefallen, zumal die Wittenberger sich gegenüber der schwachen Leistung in Glauchau beim Heimspiel in der Stadthalle erheblich besser präsentierten, trotz der dünnen Personaldecke. Nach der Pause drehte der HBV noch einmal auf und lag in der 46. Spielminute 16:20 in Front, viele glaubten schon an eine Vorentscheidung aber durch Treffer von der Pascal Hernig und Christian Schöne kämpfte sich Wittenberg zum 19:20 in der 49. Spielminute wieder heran. Es blieb ein enges Spiel und die Jenaer verteidigten ihre knappe Führung bis zur 53. Minute. Dann ein Rückschlag für die Wittenberger, Spielmacher Pascal Hernig verletzte sich so schwer das er in ein Krankenhaus musste. Die Heimmannschaft gab sich aber noch nicht geschlagen, gerade jetzt wollte man den Sieg umso mehr. Durch Tore von Matej Ivancovic und Tomáš Pavlíček lag man auf einmal 23:24 selber in Führung. Es stemmten sich die Spieler des HBV Jena aber vehement gegen die Niederlage und wurden mit dem Schlusspfiff mit einem Tor zum 23:24 belohnt. Am Ende fehlten unseren Grün Weißen einfach die Kraft und die ein oder andere zweifelhafte Schiedsrichter Entscheidung tat ihr übrigens zu dem Ausgang bei. „Meine Spieler haben heute wie die Löwen gekämpft und gegen den klar favorisierten HBV Jena unseren Zuschauern ein spannendes Duell auf Augenhöhe bis zum Schlusspfiff geliefert. Es ist natürlich bitter wenn meine Mannschaft bei drei Angriffen in Folge Unglückliche Schiedsrichterentscheidungen gegen sich bekommt und der Gegner das gnadenlos im Anschluss zu eigenen Toren ausnutzt. In solchen Situationen ist das dann eine Kraftfrage und bewirkt auch etwas in den Köpfen der Männer. Gegenüber dem schwachen Spiel in Glauchau haben wir uns sehr gesteigert, dennoch konnten wir uns am Ende nicht belohnen und punkten, denn wenn du den HBV schlagen willst, dann muss auch fast alles klappen. Auf diese insgesamt gute Leistung wollen wir aufbauen und selbstbewusst die nächsten Aufgaben bestreiten“, analysiert Armands Uscins, Wittenberger Trainer. Mit einer ähnlich starken Leistung wäre in Glauchau sicherlich ein Sieg gelungen, so aber steht man mit leeren Händen da. An die Leistung aus dem letzten Spiel muss das Trainer-Team Uscins/Picker ansetzen, wenn man dem drohenden Abstieg noch entrinnen will. Bewunderungswürdig sind aber auf jeden Fall die Kampfkraft, der Wille und die Moral der Mannschaft. Patrick Pusch, der Teammanager der Grün Weißen ist mit dem Spiel der Mannschaft nicht unzufrieden, aber mit dem Ergebnis: „Im Abstiegskampf musst du vor allen Dingen zu Hause punkten, das ist uns heute trotz einer erheblichen Leistungssteigerung nicht gelungen. So wird es natürlich sehr schwer die Klasse zu halten.“ Einen besonderen Dank geht wieder an den Cheercom Dokan. Der wieder einmal mit seinem Artistischen Auftritt und die tolle Halbzeitshow dieses Heimspiel für Groß und Klein zum Erlebnis machte. Natürlich dürfen wir unseren tollen Fotografen Sascha Graf nicht vergessen der mit seinen tollen Bildern aus dem Spiel diese Momente fest hält. Nächste Woche heißt es für die 1.Männermannschaft Kraft tanken und das spielfreie Wochenende genießen. Handball für Wittenberg! 4.Liga Grün Weiß ist dabei Für Wittenberg spielten: Brandt, Hübscher, Pavlíček (10), Luge, Hernig (1), Beyer (2), Schöne (3), Pachaly (5), Katzwinkel, Ivankovic (2)