Ein hartes Stück Arbeit lag hinter Mannschaft und Trainer, als die nächsten zwei Zähler endlich unter Dach und Fach gebracht waren. In einer regelrechten Zitterpartie setzten sich die SV-Männer am Samstagabend vor dem Apoldaer Publikum gegen den HSV Apolda nach 13:13 Halbzeitstand knapp mit 28:27 durch und strapazierten ihr Glück in der Endphase der Partie gehörig.
Es wurde damit das erwartet schwere Duell gegen den Tabellennachbar aus Apolda, der genau wie die Wittenberger bis zur letzten Minute um die dringend benötigten Zähler im Abstiegskampf kämpfte. Mit nunmehr 12:32 Punkten schiebt sich die SV-Sieben bis auf Weiteres, auch bedingt durch die Niederlage der Apoldaer, auf den 12ten Tabellenplatz vor und hat wieder gute Chancen aus eigener Kraft die Mitteldeutsche Oberliga zu halten.
Zum Spielverlauf: Die Wittenberger kamen gut in die Partie, eröffneten die Torejagd durch Pascal Beyer zum 1:0 (3′). Danach sortierten sich jedoch auch die Gastgeber besser und machten dem SV das Leben in der Deckung recht schwer. Folglich waren die Apoldaer nach zwölf Spielminuten beim 6:5 wieder in Front durch den bereits 3ten 7-Meter Strafwurf. Die Abwehrreihe der Wittenberger stand aber weiter sicher. Dabei hatte man speziell die Rückraumschützen des HSV gut unter Kontrolle und konnte ihren Angriffsschwung geschickt bremsen. Ballgewinne in der eigenen Defensive ermöglichten es Wittenberg dann wieder, sich auf 6:9 (17′) abzusetzen. Statt bis zur Pause einen noch deutlicheren Abstand herzustellen, schlich sich im SV-Aufbauspiel der Schlendrian ein, der die Führung bis zum Pausenpfiff wieder auf ein Unentschieden schrumpfen ließ (13:13).
Der erste Treffer des zweiten Durchgangs gehörte den Wittenbergern durch den stark aufspielenden Pascal Hernig, der damit wieder die Führung zum 13:14 warf. Der SV konnte die Führung sogar auf 14:17 (38‘) durch Tomas Pavlicek ausbauen. Doch der HSV legte zügig nach und stellte wieder auf 17:17 (43′) Unentschieden.
Danach bot sich den Zuschauern in der Sporthalle „am Sportpark“ ein absolutes Duell auf Augenhöhe. Grün-Weiß Wittenberg legte stetig vor und Apolda glich immer wieder aus. Bis zur Schlusssirene sorgte keine der beiden Mannschaften für klarere Verhältnisse. Beim 27:28 in der 59Minute und 54Sekunden durch Pascal Hernig schien es bereits so, als würde der SV nun endgültig auf die Siegerstraße einbiegen. Doch der HSV reagierte noch einmal mit einer Auszeit und nahm den Torhüter heraus, dieser wurde ergänzte mit einem Feldspieler, so konnte Apolda eine Überzahl in den letzten Sekunden generieren. Es waren also noch sechs Sekunden auf der Uhr. Apolda gelang es mit dem zusätzlichen Feldspieler noch zwei Torchancen zu erspielen (Rückraumwurf + Nachwurf vom Kreis) in der verbleibenden Zeit!!! Diese vereitelte aber Christian Brandt im Tor der Grün Weißen. Der Jubel über diesen Auswärtssieg war entsprechend groß.
Coach Marco Hüls resümiert nach dem Spiel. „Die Mannschaft hat nie aufgegeben und sich für ihren unbändigen Kampfgeist letztlich verdient belohnt. Jetzt heißt es aber wieder den Focus auf das nächste Spiel zulegen. Ich hoffe auch das unsere verletzten und verhinderten Spieler den Weg ins Mannschaftstraining zurückfinden.“ Gemeint sind damit Noah Dubro, Oskar Giese, Piotr Bielec, Krzystof Bielec und Michel Gerke die alle samt am Trainings-/Spielbetrieb nicht teilnehmen konnten in der letzten Woche.
Das nächste Spiel findet am 17.03.2024 um 17:00Uhr in der Stadthalle Wittenberg gegen den aktuell Tabellenzehnten HC Einheit Plauen statt.
Bereits das Vorspiel verspricht schon Spannung pur zum Handballsonntag. So spielt die Reserve im Stadtderby gegen den HBC Wittenberg um 14:30Uhr.
In wenigen Wochen beginnt die Saison 23/24 für unsere erste Männermannschaft. Zur Einstimmung in den Wettbewerb steht ein regional bekanntes Derby an. Am 10. August empfangen wir die erste Delegation des TUS Radis in unserer Wittenberger Stadthalle. Anpfiff ist 19:00 Uhr. Der Eintritt für das Freundschaftsspiel ist für euch kostenlos. Kommt vorbei und unterstützt unsere Männer, die unter der Leitung von Trainer Marco Hüls die bis dato eine hervorragende Vorbereitung absolviert haben. Weiter so! Eine weitere Leistung kommt unseren Fans zugute. Die Erhöhung der Beiträge in den Bereichen der Ligaanmeldung, des Schiedsrichterwesens und der allgemeine Kostenanstieg haben uns bedauerlicherweise veranlasst neue Ticketpreise für die neue Saison zu veranlassen. Diese können wir Dank einiger Sponsoren auf das Niveau des Vorjahres senken! Zusammengefasst bedeute dies, Wittenberg darf, für den Einzelticketpreis für nur 7€, die vierthöchste Spielklasse im deutschen Handball bestaunen. Für die 15 Heimspiele könnt ihr für 89€ die Grün-Weiß-Dauerkarte erhalten. Diese wird im Online-Shop, zu den Testspielen und zum Saisonauftakt verkauft. Mitglieder der Abteilung Handball bezahlen für die Dauerkarte 49€. Wer bereits eine Dauerkarte über den Online-Shop gekauft hat, bekommt selbstverständlich die Differenz erstattet. Eine Neuerung für die nächste Saison ist die Treuestempelkarte. Am Eingang erhaltet ihr beim Vorzeigen der Stempelkarte einen Stempel für dieses Spiel. Habt ihr 5 Spiele besucht und somit 5 Stempel auf der Karte, erhaltet ihr beim Vorlegen am Getränkestand ein Freigetränk. Die Stempelkarten sind am ersten Spieltag der Saison erhältlich. Zum Vormerken: Am 19.8 begrüßt die erste Männermannschaft den GW Werder zum Testspiel in der Stadthalle. Anpfiff ist 15 Uhr. Bis Donnerstag!
Trainingsauftakt der Ersten Männer mit Neuem Gesicht auf der Trainerbank
Die Mannschaft der Saison 2021/22 konnte den Abstieg aus der Mitteldeutschen Oberliga leider nicht verhindern. Aber es ist ein Kader mit Qualität, wie er in der vergangenen Saison gezeigt hat. Im Großen ist das Team zusammengeblieben. Nun hat ein Neuer Trainer das Zepter in Wittenberg übernommen. Für die Mannschaft und die Fans kein Unbekannter den unser Neuer-Alter auf der Trainerbank ist Christian Schöne, er tauscht die Rechtsaußenbahn gegen die Trainerbank ein. Im Vorfeld dieses Berichtes durften wir mit ihm ein kleines Interview führen, um mehr über seine Ziele mit den Wittenbergern zu erfahren: Redaktion: Hallo Christian, Willkommen als neuer Coach. Erste Frage, wie kommt es das du ab dieser Saison die Mannschaft trainierst? Christian: Gute Frage, das kam nach Absprache mit dem Vorstand. Das Team begeistert einen und genügend Erfahrung bring ich mit, also war dieser Schritt nur eine kleine Hürde. Redaktion: Welche Ziele hast Du mit deinem Team? Christian: Nun, das Ziel ist ganz klar der sofortige Wiederaufstieg in die Mitteldeutsche Oberliga. Redaktion: Mit wie vielen Spielern geht es in die Vorbereitung? Christian: Stand heute (26.07.2022) sind es 15 Spieler, die Interesse haben. Wir werden ca. 6 Wochen Trainieren in der Vorbereitung hier gilt es alle Neuen Spieler ins Team zu Integrieren Redaktion: Welche Spielweise versuchst Du den Spielern einzuimpfen bzw. welche Schwerpunkte prägen Dein Handballspiel? Christian: Ich lege besonders Wert auf eine stabile Abwehr. Im Angriff möchte ich dann über die erste und zweite Welle einen schnellen und schönen Handball spielen. Die Schwierigkeit ist, dass es sich hierbei auch um die Höchste Spielklasse von Sachsen-Anhalt handelt und dass es Unterschiede gibt, was sich jeder Einzelne vorstellt und was er dan auch auf die Platte bringt. Wir arbeiten gemeinsam Schritt für Schritt an dem Ziel, was ich mir vorstelle. Redaktion: Inwiefern spielen Athletik und Fitness in der Vorbereitung eine Rolle? Christian: Eine absolut wichtige Rolle. Wenn man den Trainingsplan ansieht werden die Jungs schon sehen und spüren welche Rolle die Athletik und Fitness spielen ( lacht ).
Vielen Dank an dieser Stelle an Trainer Christian Schöne und viel Erfolg in der Neuen Saison.
Am dreizehnten Spieltag unterlagen die Wittenberger Handballer dem favorisierten HBV Jena 90 in den Schlusssekunden der Partie mit 23:24. Die Vorzeichen für eine spannende Begegnung sahen vor der Partie alles andere als rosig aus, so standen dem Trainerteam gerade einmal neun Etatmäßige Spieler zur Verfügung. Umso erfreulicher, das das Spiel an Spannung nicht zu übertreffen war. So brauchten die Besucher ihr Kommen wahrlich nicht bereuen, denn das brisante Spiel bot alles was den Handball so attraktiv macht. Zwar war es kein spielerisches Feuerwerk, aber dafür erlebten die Zuschauer ausgezeichnete Abwehrreihen, Dramatik und viele Emotionen. Am Ende siegten die Jenaer aufgrund des durchschlagkräftigeren Angriffs glücklich in den letzten Sekunden des Spiels und konnte mit 17:7 Punkten den vierten Rang in der aktuellen Tabelle festigen. Die Wittenberger rutschten durch die Niederlage ans Tabellenende, da der Sonneberger HV gegen den HSV Apolda mit 29:23 gewinnen konnte. In der stimmungsvollen Stadthalle ging die Heimmannschaft in der 4. Spielminute per Strafwurf von Tomáš Pavlíček 1:0 in Führung. Danach waren die Jenaer dominant und nutzen ihre Chance um in der 7. Spielminute auf 4:1 zu enteilen. Beide Abwehrreihen waren jetzt dominant, aber unseren Männern gelang in der 15. Spielminute der 5:6 Anschlusstreffer. In der Folgezeit blieb es für beide Angriffsreihen schwierig zu Toren zu kommen, Jena legte vor und die Wittenberger zogen nach. In der 26. Minute erzielte Tomáš Pavlíček dann die Führung zum 11:10 für Wittenberg, aber sie schafften es nicht ihre Führung mit in die Halbzeitpause zu nehmen. Jena nutze die Chance in der 27. Minute um auf den Halbzeitstand von 11:11 zu stellen. In diesem spannenden Spiel auf Augenhöhe war die Entscheidung noch lange nicht gefallen, zumal die Wittenberger sich gegenüber der schwachen Leistung in Glauchau beim Heimspiel in der Stadthalle erheblich besser präsentierten, trotz der dünnen Personaldecke. Nach der Pause drehte der HBV noch einmal auf und lag in der 46. Spielminute 16:20 in Front, viele glaubten schon an eine Vorentscheidung aber durch Treffer von der Pascal Hernig und Christian Schöne kämpfte sich Wittenberg zum 19:20 in der 49. Spielminute wieder heran. Es blieb ein enges Spiel und die Jenaer verteidigten ihre knappe Führung bis zur 53. Minute. Dann ein Rückschlag für die Wittenberger, Spielmacher Pascal Hernig verletzte sich so schwer das er in ein Krankenhaus musste. Die Heimmannschaft gab sich aber noch nicht geschlagen, gerade jetzt wollte man den Sieg umso mehr. Durch Tore von Matej Ivancovic und Tomáš Pavlíček lag man auf einmal 23:24 selber in Führung. Es stemmten sich die Spieler des HBV Jena aber vehement gegen die Niederlage und wurden mit dem Schlusspfiff mit einem Tor zum 23:24 belohnt. Am Ende fehlten unseren Grün Weißen einfach die Kraft und die ein oder andere zweifelhafte Schiedsrichter Entscheidung tat ihr übrigens zu dem Ausgang bei. „Meine Spieler haben heute wie die Löwen gekämpft und gegen den klar favorisierten HBV Jena unseren Zuschauern ein spannendes Duell auf Augenhöhe bis zum Schlusspfiff geliefert. Es ist natürlich bitter wenn meine Mannschaft bei drei Angriffen in Folge Unglückliche Schiedsrichterentscheidungen gegen sich bekommt und der Gegner das gnadenlos im Anschluss zu eigenen Toren ausnutzt. In solchen Situationen ist das dann eine Kraftfrage und bewirkt auch etwas in den Köpfen der Männer. Gegenüber dem schwachen Spiel in Glauchau haben wir uns sehr gesteigert, dennoch konnten wir uns am Ende nicht belohnen und punkten, denn wenn du den HBV schlagen willst, dann muss auch fast alles klappen. Auf diese insgesamt gute Leistung wollen wir aufbauen und selbstbewusst die nächsten Aufgaben bestreiten“, analysiert Armands Uscins, Wittenberger Trainer. Mit einer ähnlich starken Leistung wäre in Glauchau sicherlich ein Sieg gelungen, so aber steht man mit leeren Händen da. An die Leistung aus dem letzten Spiel muss das Trainer-Team Uscins/Picker ansetzen, wenn man dem drohenden Abstieg noch entrinnen will. Bewunderungswürdig sind aber auf jeden Fall die Kampfkraft, der Wille und die Moral der Mannschaft. Patrick Pusch, der Teammanager der Grün Weißen ist mit dem Spiel der Mannschaft nicht unzufrieden, aber mit dem Ergebnis: „Im Abstiegskampf musst du vor allen Dingen zu Hause punkten, das ist uns heute trotz einer erheblichen Leistungssteigerung nicht gelungen. So wird es natürlich sehr schwer die Klasse zu halten.“ Einen besonderen Dank geht wieder an den Cheercom Dokan. Der wieder einmal mit seinem Artistischen Auftritt und die tolle Halbzeitshow dieses Heimspiel für Groß und Klein zum Erlebnis machte. Natürlich dürfen wir unseren tollen Fotografen Sascha Graf nicht vergessen der mit seinen tollen Bildern aus dem Spiel diese Momente fest hält. Nächste Woche heißt es für die 1.Männermannschaft Kraft tanken und das spielfreie Wochenende genießen. Handball für Wittenberg! 4.Liga Grün Weiß ist dabei Für Wittenberg spielten: Brandt, Hübscher, Pavlíček (10), Luge, Hernig (1), Beyer (2), Schöne (3), Pachaly (5), Katzwinkel, Ivankovic (2)
Samstag 17Uhr in Glauchau. Die Wittenberger Handballer treten gegen den HC Glauchau/Meerane an. Gerade einmal 2 Zähler trennten beide Mannschaften, so wusste man vorher das Spannung im Abstiegskampf in der Luft lag. Wittenberg (6:16 Punkte) war im bisherigen Saisonverlauf durch viele Verletzungen arg gebeutelt und trotzdem nur 2 Punkte hinter dem HC (8:12) in der Tabelle. Aber auch in diesem Spiel konnten die Grün Weißen wieder nicht geschlossen antreten.So muss man weiterhin auf die Verletzten Popov, Buntic, Köckeritz verzichten, mit Leon Schöpke verlor man in der Coronapause leider einen weiteren Spieler (Arbeitsbedingt) und Neuzugang Tom-Eric Schepputt sitzt noch eine Wechselsperre ab. Aber nun zum Spiel, gegen die körperlich starken Hausherren zeigten sich die Wittenberger von Anfang an wenig beeindruckt. Ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte sich in dem vor allem beide Abwehrreihen im Focus standen. Bis zum 9:8 in der 23.Spielminute wechselte die Führung stetig hin und her. Jetzt aber kam der HC Glauchau/Meerane besser ins Spiel und zeigten sich in der Abwehr und im Angriff beweglicher. So behaupteten sie die Führung bis zur Pause mit stetig 1-2Toren. Zum Pausentee ging es nach einem direkt verwandelten Freiwurf mit der Halbzeitsirene zum 13:11. In der Halbzeitpause appellierte das Trainerteam Uscins/Picker sich auf seine Stärken zu konzentrieren, aber das sollte keine Wirkung zeigen. Beide Mannschaften machten genauso weiter wie vor dem Kabinengang. In der 41.Spielminute stellte Tomáš Pavlíček mit einem 7m den 16:15 Anschlusstreffer her. Aber jetzt begannen bei beiden Mannschaften zwei unterschiedliche Phasen. Glauchau/ Meerane zeigte die stärkste Phase und die Wittenberger die schlechteste Phase in dieser Partie. In dieser Phase sah man die Schwächen der Wittenberger, an diesem Tag, deutlich. Die Durchschlagskraft aber auch die Geduld fehlte im Angriff gegen die Robusten Männer des HC, die sehr kompakt stand. Zudem wurden immer wieder klarste Chancen vergeben. Über die Stationen 19:15 , 23:17 , 26:20 hieß es am Ende 28:21 für den HC Glauchau/Meerane. „Auch wenn wir unsere Möglichkeiten nicht nutzten- vor allem im Angriff, bin ich mit der Einstellung und dem Kampfgeist auch nicht zu 100% zufrieden. Heute waren wir vor allem körperlich unterlegen.“ so Coach Uscins nach dem Spiel. Kapitän Christian Brandt zeigte sich aber von der Deckungsleistung zufrieden über weite Strecken des Spiels. „Dass wir natürlich auch in der Cleverness und der Erfahrung hinterherhinken ist uns nicht nur in diesem Spiel gezeigt worden.“ Nächste Woche heißt es für die 1.Männermannschaft wieder Zuhause Farbe zu bekennen am 19.03.2020 um 18.30Uhr gegen den Tabellendritten HBV Jena 90 in der Wittenberger Stadthalle. Handball für Wittenberg! 4.Liga Grün Weiß ist dabei Für Wittenberg spielten: Brandt, Hübscher, Pavlíček (10), Luge, Hernig (2), Hoffmann (3), Beyer, Schöne (1), Pachaly (1), Knape (1), Ivankovic (3)
Mannschaftsleistung führt zum 28:24-Sieg Eine Starke, ausgeglichene Mannschaftsleistung führt zum 28:24-Sieg gegen den Favoriten HSV Bad Blankenburg! Im ersten Heimspiel nach der Corona Unterbrechung musste das Trainerteam Uscins/Picker ihr Team gegen den Tabellensiebten HSV Bad Blankenburg einstimmen, die natürlich als Favorit in diese Partie gingen. Das Trainergespann sah einen starken Beginn ihrer Mannschaft sowie eine frühe 4:1-Führung in der 10.Spielminute. Doch die Gäste aus Blankenburg kamen nach einer Auszeit im Laufe der nächsten Minuten immer besser ins Spiel und schafften nach 11 Minuten den 4:3-Anschlusstreffer. In den folgenden Minuten verlief die Partie sehr ausgeglichen mit einer kämpferisch sehr starken-Abwehr organisiert von Chris Hoffmann und einem Angriff, der immer wieder seine Chancen vorm Torhüter der Blankenburger nutze. Eine Auszeit in der 25.Spielminute genommen von Armands Uscins nutzte das Trainerteam um noch einmal an alle zu Appellieren die letzten verbleibenden 5 Minuten bis zur Halbzeitpause zu nutzen. Dies nahmen sich die Männer zu Herzen, so konnte durch Tore von Pascal Beyer, Christian Schöne, Tomáš Pavlíček und Matej Ivankovic ein 14:10 Vorsprung bis zur Halbzeitpause heraus gespielt werden.�Nach dem Seitenwechsel hatte der HSV Bad Blankenburg dann eine sehr starke Phase, in der sie jeden Fehler der Gastgeber ausnutzte und nach 47 Minuten mit 21:19 wieder in Schlagdistanz zu den Wittenbergern lag. Eine erneute Auszeit des Trainerteams Uscins/Picker sollte wie schon in der ersten Hälfte die Wende bringen. Die Abwehr stand weiterhin bärenstark und als sich Christian Brandt nicht nur mit Paraden sondern auch mit einem Tor auszeichnen konnte gab es kein halten mehr in der Stadthalle. So war es nicht verwunderlich das man 4 Minuten vor dem Ende beim Stand von 26:21 für die Wittenberger die Frage nach dem Sieger schon fast beantwortet hatte. Aber auch in den letzten Minuten haben die Wittenberger nichts mehr anbrennen lassen und holten sich dank einer starken, ausgeglichenen Mannschaftsleistung einen verdienten 28:24-Heimerfolg. Einen besonderen Dank geht an den Cheercom Dokan. Der wieder einmal mit seinem Artistischen Auftritt dieses Heimspiel für Groß und Klein zum Sehenswerten Ereigniss machte. Und natürlich auch an Sascha Graf für die tollen Momentaufnahmen per Bild aus dem Spiel. Nächste Woche heißt es für die 1.Männermannschaft Auswärts Farbe zu bekennen am 12.03.2020 um 17Uhr beim HC Glauchau/Meerane. Handball für Wittenberg! 4.Liga Grün Weiß ist dabei
Endlich ist es so weit, nach 3,5Monaten geht die Handballsaison wieder los. Die Corona-Zwangspause findet diesen Samstag, den 5.3.2022, um 18:30 Uhr ihr Ende. Zu Gast wird der HSV Bad Blankenburg sein. Der 7. platzierte der Mitteldeutschen-Oberliga aus Thüringen, belegt mit 10:8 Punkten einen Mittelfeldplatz. Die Wittenberger dagegen stehen weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz mit 4:16 Punkten. Die kommenden vier Spiele werden für die Wittenberger enorm wichtig, daher werden die Wittenberger voll konzentriert und motiviert in die Partie gehen. Eine gut gefüllte Wittenberger Stadthalle wird dabei sehr behilflich sein. Wir freuen uns auf jeden Zuschauer, der den Weg in die Halle findet. Natürlich gibt es wieder ein Hygienekonzept, dem folge geleistet werden muss. Es gilt die 3G Regel als Voraussetzung für den Zutritt in die Stadthalle. Es wird darum gebeten den jeweiligen 3G Nachweis an der Kasse unaufgefordert vorzuzeigen, um Wartezeiten zu minimieren. Wir weisen euch auch darauf hin, dass auf Wegen und im Foyer die Maskenpflicht gilt. Auf ein gutes und erfolgreiches Handballspiel! Handball für Wittenberg! 4. Liga Grün-Weiß ist dabei!
Weiterhin nicht gerade beste Voraussetzungen bei den Handballern aus der Lutherstadt. Die Hoffnung auf die Genesung von Karlo Buntic und Boban Popov waren groß, doch leider konnten beide unter der Woche nicht richtig ins Mannschaftstraining einsteigen. Mit Kampf und Emotionen wollte man dieses wie die letzten Spiele auch gegen den EHV Aue II trotzdem erreichen. Doch dieses Mal sollte alles anders kommen. Ähnlich wie gegen Aschersleben wollte man zunächst versuchen die gefährlichen Rückraumspieler der Gäste unter Kontrolle zu halten, was allerdings nur bedingt funktionierte. Aber durch clever und geduldig gespielte Angriffe, konnte die Wittenberger allerdings gut bis zum 10:10 in der 21. Minute mithalten. Danach nahm das Spiel an Fahrt auf und es ging hin und her. Der EHV spielte klug über seinen Rückraum und seine Außenpositionen und nutzen, sich ergebende Lücken. Der SV hingegen nutze seine sich gebotenen Möglichkeiten zu wenig gegen die junge Truppe der Gastgeber. Somit Stand es in der 26.Spielminute 14:11 für Aue. Wohl auch dem hohen Tempo geschuldet nahm das Trainerteam Uscins/Picker seine Auszeit, so konnte man auch die Sinne nochmal schärfen, aber den Abstand bis zum Halbzeitstand von 16:13 nicht verkürzen. Mit Enttäuschung ging es also in die Kabine. So hatte man sich den Auftritt in Aue nicht vorgestellt. Um den Rückraum und das schnelle Spiel besser unter Kontrolle bringen zu können verständigte man sich in der Pause, gegebenenfalls eine offensivere Abwehr zu spielen. Als die 2.Halbzeit denkbar genauso weiter ging und sich der SV nach 33.Spielminuten einem 19:16 gegenüber sah, wurde die offensive Verteidigungsvariante gewählt. Mit Herz und Leidenschaft schafften es die Wittenberger den Abstand auf ein Tor zum 22:21 in der 40. Minute zu verkürzen. Doch wenn sich der SV einmal ins Spiel gebissen hatte (öfters im Spiel) und auf ein, zwei Tore dran war, brachten einige sehr zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen die Wittenberger aus der Spur, die auf beiden Seiten für reichlich Kopfschütteln sorgte. Der EHV nutze diese für sie positiven Entscheidungen, um Spiel vorentscheident auf 26:21 in der 46.Spielminute zu enteilen. Keine der beiden Mannschaften konnte in den letzten Spielminuten mehr Akzente setzten. Am Ende hieß es verdient 31:27 für den EHV Aue II. Nach dem Spiel machte sich die Erkenntnis breit, dass 23 Tore von drei Spielern vom EHV Aue einfach zu viel sind. „Wir ließen einige Chancen liegen aber mehr Ärgernis sind die vielen technischen Fehler von uns heute“, wollte Armands Uscins die Verunsicherung ob der einseitigen Schiri-Entscheidungen nicht ausschließen. „Schade“, meinte auch Kapitän Christian Brandt abschließend, „wir hätten heute aus Aue etwas mitnehmen können. Aber gegen neun Mann kann man nicht gewinnen.“ Beste Torschützen beim SV waren Chris Hoffmann mit 8 und Tomás Pavlíček mit 5 Treffern. Nächste Woche gibt es Die Möglichkeit zur Wiedergutmachung, ein Heimspiel steht an und findet am Samstag, den 27.11.2020 um 18.30Uhr in der Wittenberger Stadthalle gegen den HSV Bad Blankenburg statt. Handball für Wittenberg! 4.Liga Grün Weiß ist dabei Für Wittenberg spielten: Brandt (8Paraden), Hübscher (4Paraden), Pavlicek (5), Schöpke, Hernig (3), Hoffmann(8), Beyer (2), Schöne (4), Pachaly (1), Knape (1), Ivancovic (3) Trainer/Betreuerteam: Uscins, Picker, Held, Buntic, Köckeritz
Drei Spiele konnten zuletzt ohne Niederlage erfolgreich absolviert werden.
Gegen die Zweite vom EHV Aue soll die Serie natürlich nicht reißen. Dementsprechend hart wird im Training gearbeitet. Die Mannschaft aus Aue belegt derzeit den Tabellenplatz 12. mit 6:12 Punkten. Mit einem Sieg können die Grün Weißen mit den Erzgebirglern gleichziehen. Zuletzt unter lag Aue der HG 85 aus Köthen mit 29:23. Die Grün Weißen dagegen konnten einen Punkt beim 22:22 gegen Aschersleben retten, obwohl mehr möglich gewesen wäre. Um am Samstag 17:00 in der Erzgebirgshalle bestehen zu können müssen die Grün Weißen ihre Chancenverwertung steigern.
Auf ein spannendes Spiel.
Handball für Wittenberg! 4.Liga Grün Weiß ist dabei.